Familienkalender Empfehlungen

Dienstag, 30. Dezember 2014

Hört ihr das? 2015 klopft schon ganz schön laut an ;) Falls ihr noch auf der Suche nach einem passenden Familienkalender fürs neue Jahr seid, hab ich euch hier mal ein paar herausgesucht :) 

Je größer eine Familie ist, desto mehr Organisationstalent ist schließlich gefragt. Da kann ein praktischer Kalender nicht schaden ;) Ein Klick auf das Bild und ihr erhaltet auf Amazon noch weitere Informationen und Beispielbilder :)

*  Für Kreative *


Hier könnt ihr malen, zeichnen, basteln u.v.m. ;) Alles, was das kreative Herz begehrt... 12 Kalenderblätter mit jeweils fünf Spalten sowie das Deckblatt warten auf eure individuelle Gestaltung.

* Für Tipp-Sammler *


Ein liebevoll gestalteter Familienkalender mit sechs Spalten, inklusive Checklisten, Stundenplänen, Platz für Notizen und ausgewählten Texten, sowie Bastel- und Rezeptetipps. 


* Für Vintage - Fans *



Sehr hübsch und romantisch gestalteter Kalender mit fünf Spalten und Postkartenmotiven von Carola Pabst im beliebten Vintage-Look.


* Für Tierfreunde *


Dieser Kalender bietet fünf Spalten und zuckersüße Bilder der verschiedensten Tierfreundschaften.

* Für christliche Familien *


In diesem Kalender mit sechs Spalten wird das schöne Design in jedem Monat durch ausgewählte Bibelverse ergänzt.


* Für Reiselustige * 


Hier finden sich jeweils 5 Spalten und Fotos, die die Reisesehnsucht jeden Monat aufs Neue wecken.

,,My first Christmas"- Outfit :)

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr, wann ich mich das letzte Mal so auf Weihnachten gefreut habe wie in diesem Jahr :) Im letzten Jahr hatten wir ein Monat lang ein Geheimnis daraus gemacht, und dann letztlich unterm Tannenbaum unserer Familie verraten, dass Nachwuchs unterwegs war :) Die Freude war riesig und es war dadurch ein ganz besonderes Fest :) In diesem Jahr konnte MoJo auch sicht- und hörbar mitfeiern, darüber habe ich mich selbst wie ein kleines Kind gefreut :D <3 

So lange ich denken kann, haben wir Weihnachten immer mit drei Generationen gemeinsam gefeiert. In diesem Jahr waren es sogar vier, denn aus Großeltern wurden Urgroßeltern, aus Eltern Großeltern, aus Geschwistern Tanten und Onkel, und aus uns Eltern ;) So etwas ist einfach unvergesslich und ich bin dankbar für ein wunderschönes Fest mit meinem Liebsten :) Wie ihr auf dem Foto seht, gab es viele tolle Geschenke, aber keines konnte unseren kleinen Sonnenschein übertreffen ;)


MoJos Outfit fand ich besonders süß :) Sein Strampler hatte die passende Aufschrift ,,My first Christmas", war weiß rot gestreift, und die Füßchen hatten sogar Rentiergeweihe :D Ihr bekommt diesen Strampler für nur 6 Euro jetzt noch hier im Sale bei C&A. Also bei unserer Familie hat er viele ,,Oooohs", ,,Aaaahs", und ,,Oh nein, wie süüüß!" ausgelöst :D






Wir hoffen, dass auch ihr in diesem Jahr so eine schöne und fröhliche Weihnachtszeit habt :) Wir wünschen euch ganz viel Liebe und unzählbare tolle Momente mit den Menschen, die euch am Herzen liegen :)



Weihnachtsbäckerei

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Ich selbst hatte eine wunderschöne Kindheit :) ! Vieles möchte ich mit meinem Sohn genauso machen, wie meine Eltern mit mir, einiges natürlich auch nicht :) Weihnachten war bei uns immer ein wunderschönes Fest, an das ich viele tolle Erinnerungen habe :) Aber eine ,,Weihnachtsbäckerei" kurz vor Weihnachten gehört leider nicht dazu. Jetzt wo ich selbst Mutter bin, möchte ich in diesem Jahr jedoch in meiner eigenen Familie das gemeinsame Kekse backen als neue Tradition einführen ;) 

MoJo ist natürlich noch zu klein um richtig mitzuhelfen, aber er war beim Backen in der Küche dabei, hat aufmerksam zugeschaut und zur nebenbei laufenden Weihnachtsmusik in seinem Maxi-Cosi "getanzt" :D Dann ist er eingeschlafen und sein Schnarchen war sogar noch lauter als die Musik :D

So sah unser Ergebnis im Endeffekt aus: 


Das war tatsächlich das ERSTE MAL IN MEINEM GANZEN LEBEN, dass ich selbst Kekse gebacken habe :D Hab das Rezept für die Butterhupferl hier bei chefkoch.de entdeckt und ich muss sagen, sie sind SOOO lecker :) Hab gleich zwei Portionen gemacht, damit ich auch ein paar zum weiterverschenken habe :) Bei dem Rezept gefällt mir gut, dass man die ,,Grundkekse" auf alle möglichen verschiedenen Arten verzieren kann. Oben auf dem Foto haben sie von mir eine Zuckerschicht bekommen, hier unten seht ihr bunte MoJo Weihnachtskekse aus dem selben Rezept :)


Und auch wenn MoJo selbst noch etwas skeptisch guckt, weil er mit Keksen noch nicht allzu viel anfangen kann, machen wir im nächsten Jahr auf jeden Fall weiter :D



Die Idee für diesen Post hatte ich übrigens durch eine aktuelle Blogparade von Mama Diana :) Vielen Dank, dass du mir den Gedankenanstoß gegeben hast, das Keksebacken zu Weihnachten als neue Tradition auszuprobieren ;)








Advents- Outfit

Sonntag, 21. Dezember 2014

Auch zum vierten Advent haben wir uns heute ein ganz besonders süßes Outfit ausgesucht, um quasi den finalen Countdown zu MoJos erstem Weihnachtsfest einzuläuten :)



Was gibt es denn weihnachtlicheres als einen schönen, warmen, kuscheligen Pulli, der zudem noch rot ist und einen Rentieraufnäher hat ;) ? Das Outfit passt damit super in die Adventszeit, ist aber kombiniert mit einer bequemen Sweat-Hose ideal für einen gemütlichen Sonntag gemeinsam mit Mama und Papa zuhause :)


Den Pulli findet ihr hier im C&A Onlineshop (aktuell im Winter-Sale für nur 7 Euro), die Hose hier bei H&M für 4,99 Euro :)


Wir wünschen euch einen schönen vierten Advent und viel Freude an den letzten Vorbereitung fürs bevorstehende Weihnachtsfest :)




Was noch zur Weihnachtszeit passt:




Blogparade ,,Weihnachtsmarkt" - Und wie man ihn auch für einen guten Zweck nutzen kann :)

Freitag, 19. Dezember 2014

Ich LIEBE Weihnachtsmärkte! Jedes Jahr versuche ich wenigstens einen besonders schönen oder großen zu besuchen, das gehört für mich einfach zu den schönsten Dingen in der Weihnachtszeit. Allein das besinnliche Gefühl dick eingepackt über den Weihnachtsmarkt zu schlendern, all die verschiedenen Gerüche und Lichter... Und bei meinen Besuchen darf es dann auch nie fehlen, gebrannte Mandeln und Erdbeeren in Schokolade zu essen. Darauf freue ich mich immer schon das ganze Jahr :) 

Doch in diesem und im letzten Winter durfte ich eine ganz besondere Erfahrung auf dem Weihnachtsmarkt machen :) Gemeinsam mit anderen lieben Menschen aus meiner Kirche hatten wir uns dazu entschieden, auf dem Gelderner Nikolausmarkt Spenden für die Aktion Lichtblicke zu sammeln :) Sie wird von den verschiedenen hiesigen Lokalradiosendern veranstaltet und der Erlös geht an Familien und Jugendliche in NRW, die in eine Notsituation geraten sind! Also eindeutig ein sehr guter Zweck!

Das besonders Schöne war für mich, wie viele sich mit eingebracht haben! Sehr viele liebe Kirchenmitglieder haben einfach sooo viele und verschiedene Kekse gebacken- und vor allem auch so leckere und schöne! In diesem Jahr konnten wir so sogar an zwei Tagen auf dem Markt Spenden sammeln. In unserer Stadt gibt es dafür extra eine ,,Soziale Bude", die man rechtzeitig vorher kostenlos mieten kann, wenn es einem wohltätigen Zweck dient.

Das besondere an unserer Aktion war, dass wir keinen festen Preis festgelegt haben. Die Leute durften sich aussuchen, was sie gerne hätten. Wir haben die Auswahl dann in schöne weihnachtliche Tüten verpackt, und den ,,Preis" konnten die ,,Käufer" dann selbst bestimmen. Denn eigentlich waren es ja keine Käufer, sondern Spender. Da sollte das alles auf einer gewissen Freiwilligkeit beruhen :) Und dieses Konzept ging auf. Keiner hat es ausgenutzt und für 10 Cent 10 große Tüten eingesackt.  ;) Vielmehr war es so, dass die Leute öfter mal 5 bis 10 Euro für eine Kekstüte spendeten, weil ihnen die Aktion so gefiel :) So kamen in diesem Jahr auch über 800 Euro für die Aktion Lichtblicke zusammen :) Ich hoffe, dass dieses Geld Anderen zum Guten dienen wird :)

Als ich im letzten Jahr am Stand Spenden gesammelt habe, war ich gerade schwanger. Man, war mir schlecht :D Aber ich habe tapfer durchgehalten. In diesem Jahr war MoJo mit seinen 4 Monaten natürlich noch zu klein, um mitzuhelfen. Aber allgemein möchte ich ihm durch meine Erziehung gerne einen ausgeprägten Sinn für Wohltätigkeit mitgeben :) Mein Wunsch ist, dass er gerne auch etwas für Andere tut, und diejenigen, die in Not geraten sind, nicht aus dem Blick verliert. Also hoffe ich, dass er in einem der nächsten Jahre mal mitmachen wird. Natürlich nicht allzu lang, denn an so einem Weihnachtsstand ist es ganz schön kalt ;) Aber um Gebäck für einen guten Zweck zu sammeln, friere ich auch gerne ein bisschen ;)

Ich hoffe, ihr konntet den Weihnachtsmarkt nun auch einmal von einer anderen Seite aus betrachten :) Ich schlendere weiterhin wahnsinnig gerne einfach nur für mich auf ihm herum, aber nun weiß ich auch, dass er mir jedes Jahr aufs Neue auch die Gelegenheit bietet, etwas Gutes zu tun, und meinem Sohn ein gutes Vorbild zu sein :)


Prinz George Style - Pullunder und Pausbäckchen

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Was der kleine Prinz George - in England auch liebevoll ,,His royal Cuteness" genannt - trägt, ist binnen kürzester Zeit ausverkauft ;) Hier auf der Website des englischen Königshauses könnt ihr die neuesten Bilder sehen, die quasi als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk veröffentlicht wurden. Was neben Georges wirklich süßem Gesicht besonders ins Auge fällt ist natürlich sein süßer Pullunder :) Man kann deshalb genau mit diesem Kleidungsstück den aktuellen Babyprinzenstyle ganz leicht nachstylen :)


Hier seht ihr einen Pullunder der Marke Tutto Piccolo, der gerade leider genauso wie der von Prinz George ausverkauft ist. Aufmerksam sein lohnt sich aber, da diese Marke regelmäßig bei Limango stark reduziert zu finden ist. Die Qualität ist einfach toll! Unter dem Pullunder trägt MoJo ein graues Hemd, das es aktuell noch mit 42% Rabbat hier bei Limango gibt. Die Jeans findet ihr hier für 7 Euro bei C&A.



Ihr könnt diesen Look natürlich ganz leicht nachstylen, alles was ihr dazu braucht, ist ein Pullunder, den ihr dann passend zum Rest des Outfits kombiniert :) Wie wäre es denn mit diesen, im original britischen Look ? ;)

                                                                                                                     

                              Monsoon Baby - Jungen London Pullunder Größe 2-3 Jahre Bunt


Bei Amazon findet ihr unter diesem Link noch eine große Auswahl an weiteren Pullundern für kleine Babys und Jungs:  
                                                         Babyjungen Pullunder Style



Viel Spaß beim Stöbern und Nachstylen :)

Blog-Parade: Eltern werden- Paar bleiben

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Gestern eben habe ich hier bei Top-Elternblogs dieses Thema für eine neue Blogparade entdeckt. Und ehrlich gesagt geht es mir schon seit MoJos Geburt kaum mehr aus dem Kopf. Trotzdem musste ich erst einmal überlegen, ob ich hierzu auch wirklich schreiben soll... Denn ich suche selbst noch täglich nach Lösungen, wie mein Mann und ich unsere Beziehung und unsere neue Elternrolle gleichzeitig pflegen können ;) Das ist nämlich gar nicht so einfach, wie ich vorher vermutet hatte...

Denn eigentlich dachte ich, dass ich das Patentrezept schon kennen würde: Besorgt euch regelmäßig einen Babysitter und verbringt auch mal Zeit zu zweit! Am besten auch etwas Romantisches, wie ein schönes Essen, einen Kinobesuch u.s.w. Dinge, die ihr früher gemacht habt, aber mit Baby seltener geworden sind. Daran ist auch nichts falsch. Das sollte man wirklich so oft wie es nur geht ohne ein schlechtes Gewissen machen. Eine Ehe profitiert davon :) Aber man kann Dinge machen, die man früher schon gemacht hat, aber das Problem dabei bleibt einfach: Es IST nicht mehr wie früher!

Der Nachwuchs hat jetzt einfach höchste Priorität und das ist auch gut so. Deswegen betrachte ich meinen Mann und mich schon in erster Linie als Eltern und in zweiter Linie als Paar. Doch was ist, wenn es im ersten Bereich Probleme gibt? Dann kann man so viel Romantisches zu zweit unternehmen, wie man will, aber es wird trotzdem keine Romantik aufkommen. So ist zumindest meine Erfahrung bisher. Wenn ich das Gefühl habe, dass mein Mann mich bei der Arbeit rund um unser Baby nicht genug unterstützt, dann bin ich als Mutter frustriert. Ich habe ihn darum gebeten, den Windeleimer rauszubringen, aber es stinkt trotzdem noch im Kinderzimmer. Er sollte Windeln kaufen, kommt aber mit allem möglichen nach Hause, nur nicht mit den Windeln. Babys Arzttermine kann er sich nicht wirklich merken, darum muss ich ihn tausendmal daran erinnern. Ich war das letzte Mal vor der Geburt beim Frisör und das sieht man auch, aber er kommt nicht dazu, mir allein einmal die notwendige babyfreie Zeit dafür zu verschaffen. Ihr anderen Mütter könntet bestimmt noch einige Dinge ergänzen ;) Das macht unsere Männer nicht zu schlechten Vätern. Auch sie brauchen Zeit, um in ihre Rolle neu reinzuwachsen. Doch all diese Beispiele, die eigentlich das Elternsein betreffen, sind aber trotzdem automatisch auch ein Romantikkiller auf der Paarebene!

Deswegen denke ich, dass man sich vor allem darauf konzentrieren sollte, dass man gemeinsam als Elternteam funktioniert und dabei keiner der beiden  Parts sich überfordert oder frustriert fühlt! Denn nur dann kann man auch als Paar wieder enger zusammenrücken. Dann gilt wieder das Patentrezept von vorhin: Unternimmt viele schöne Dinge zu zweit :) Dabei ist es dann auch nicht schlecht mal über andere Themen als den Nachwuchs zu sprechen ;) Und außerdem sehr wichtig: Zeigt euch regelmäßig eure Liebe :) ! Je nachdem, was der andere mag, kann das natürlich auf vielerlei Art und Weise funktionieren: Mit Geschenken, Komplimenten, Überraschungsausflügen und und und. Alles, was eurem Partner zeigt, dass ihr ihn immer noch wertschätzt und begehrt, ist nicht nur erlaubt, sondern auch erwünscht :) 

Doch so leicht das auch klingen mag, Liebe ist oftmals leider auch Arbeit, Arbeit, Arbeit ... ;) Aber es lohnt sich. Eine glückliche Ehe fördert eine glückliche Familie und dadurch eben auch glückliche Kinder :) Natürlich können Kinder auch trotz getrennten Eltern glücklich sein, aber bevor es so weit kommt, sollte man alles dafür geben, das Thema ,,Eltern werden und Paar bleiben" in seinem eigenen Alltag umzusetzen :)

,,Mein kleiner Fisch" - Eine kreative Phantasiereise für euer Kind

Als MoJo drei Monate alt war, hab ich angefangen ihm Bücher zu kaufen. Natürlich ist das ziemlich früh und er versteht längst nicht alles, was ich ihm so vorlese :D Aber trotzdem war es mir wichtig, dass er so früh wie möglich die Wunderwelt der Bücher für sich entdeckt und nicht nur die der Smartphones und Tablets ;) Und bisher scheint mein Plan aufzugehen: Er genießt es, meine Stimme zu hören, und kann seine Augen kaum von den schönen Bildern in den Büchern abwenden :) Deswegen stöbere ich sehr gerne durch Buchläden, lese ein bisschen in die Kinderbücher rein und achte vor allem auf schöne und kreative Illustrationen. Doch zu meiner Überraschung ist es meist gar nicht so leicht, ein Buch zu finden, das sowohl in der Text- als auch in der Bildqualität überzeugt. Schade eigentlich, wenn man betrachtet, was für Massen an Kinderbücher es doch eigentlich gibt. 

Doch nun habe ich ein Buch entdeckt, das mich als Endprodukt überzeugt und dessen Entstehungsgeschichte mich fasziniert. Es handelt sich hierbei um das Buch ,,Mein kleiner Fisch" von Julia Reiter, Herausgeberin und Illustratorin des Buches, und Nico Schroth, dessen Hilfe beim Verfassen des Textes eingeflossen ist. 


Es handelt von der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen einem Fisch und einem Kater, die doch eigentlich vielmehr als Feinde betrachtet werden, und aus zwei völlig verschiedenen Welten stammen. Doch mit ein wenig Fantasie wird hier das Unmögliche möglich. Eine tolle Botschaft für Kinder :) Sie lernen etwas über den Wert der Freundschaft und dass diese auch Grenzen überwinden kann :) Der Text ist in Reimform verfasst. Das finde ich persönlich besonders schön, da kleine Kinder ja vor allem anhand der Sprachmelodie selbst das Sprechen erlernen. In diesem Buch wirkt diese Melodie der Worte genauso fantasievoll wie die passenden Bilder dazu :) 


Julia Reiters künstlerisches Talent macht dieses Buch zu etwas ganz Besonderem :) Ich persönlich habe etwas Vergleichbares noch nie im Buchladen in der Hand gehalten. Mich fasziniert außerdem, wie sie selbst mit ganz viel Mut und Zeitaufwand an ihrem Traum, dieses Buch herauszubringen, gearbeitet hat. ,,Mein kleiner Fisch" wurde nämlich von ihr im Eigenverlag herausgebracht. Möglich hat das Ganze das sogenannte Crowdfunding gemacht. Durch zahlreiche Unterstützer konnte dieses Buch nun tatsächlich erscheinen und Julia Reiter konnte durch diese Methode ebenfalls ihre Wünsche umsetzen, das Buch möglichst ökologisch und in Deutschland herstellen zu lassen. Teile davon sind sogar in Handarbeit entstanden. Hut ab! 

Wenn ihr selbst Lust bekommen habt, euch gemeinsam mit eurem Kind auf eine Phantasiereise im Auftrag der Freundschaft und der Kreativität zu begeben, könnt ihr dieses Buch entweder bei Amazon bestellen, oder auch direkt über den Sonderfarbe-Webshop.


Kleine Superhelden- Was wir von unserem Baby lernen dürfen

Dienstag, 16. Dezember 2014


Ein sehr wichtiges Thema in Sachen Erziehung ist die Frage: Wie kann ich meinem Kind ein gutes Vorbild sein? Aber wisst ihr was? Jetzt wo MoJo gerade ganz frisch 4 Monate alt geworden ist, ist mir viel eher danach, euch davon zu berichten, was ich von meinem Baby lernen durfte! Und das war viel mehr, als ich zu Beginn gedacht hatte! Denn auch wenn Babys noch so klein und hilflos scheinen, gibt es doch so Einiges, das wir uns von unserem Nachwuchs abschauen können ;)




Lach aus ganzem Herzen!


Lachen ist gesund. Das wissen wir alle. Sogar genauso gesund wie 20 Minuten Joggen. Statistisch gesehen lachen Erwachsene jedoch nur 15 Mal pro Tag. Schade eigentlich. Und wie sieht das bei den Kleinsten aus? Die legen da im Vergleich zu ihren Eltern gewaltig vor: Bis zu 400 Mal am Tag lachen Babys :) Das finde ich beeindruckend :) Vor allem, wenn ich daran denke, wie oft Erwachsene gespielt lächeln oder lachen- weil ihnen eigentlich nicht danach ist oder auch weil es gesellschaftlich einfach von ihren erwartet wird. Wenn Babys lachen, dann tun sie das nicht nur quantitativ häufig- auch die Qualität ist faszinierend. Habt ihr das an eurem Kind auch schon beobachtet? Sie lachen wirklich von ganzem Herzen! Und sie machen sich auch nicht wie Erwachsene Sorgen darum, wie sie dabei aussehen könnten. Sie lächeln bis über beide Ohren, sodass bei allen die es sehen, die Sonne im Herzen aufgeht. Von all dem können wir Erwachsenen uns eine Scheibe abschneiden. Aber wisst ihr was? Seitdem MoJo auf der Welt ist, habe ich das Gefühl, dass auch ich viel häufiger lache! Ein Babylachen ist eben auch hochgradig ansteckend ;)



Aufrichtigkeit ist kein Tabu!


Habt ihr schon einmal gesehen, wie euer Baby auf andere Leute reagiert? Es scheint, als wäre es ein offenes Buch. Man sieht sofort, ob es sich freut, oder ob es gerade keine Lust auf sein Gegenüber hat. Natürlich wäre es wahrscheinlich fatal, wenn alle Erwachsenen in jeder Situation so reagieren würden. Aber manchmal denke ich, dass es uns sehr gut tun würde, ehrlicher zu uns und anderen zu sein. Konflikte nicht hinter dem Rücken anderer zu lösen, sondern im direkten Gespräch. Es tut gut, sich nicht immer auf die Zunge zu beißen, sondern seine eigene Meinung auch offen vertreten zu können. Wenn man dabei im Blick hat, seine Mitmenschen nicht unnötig zu verletzen, dann kann das eine echte Qualitätssteigerung des eigenen Lebensgefühls bedeuten und Beziehungen zu anderen auf einem ehrlichen und damit stabileren Fundament stehen lassen.


Aber was noch schöner ist, und was wir in Sachen Aufrichtigkeit noch von Babys lernen können: Zeige ruhig deine Zuneigung! Wir sparen manchmal sogar mit unseren positiven Emotionen, einer Umarmung, einem Kuss, einem Kompliment oder Lob. Wieso eigentlich? Wenn du jemanden magst, dann lass es ihn auch wissen :) Das macht euch beide glücklich :) So machen es auch Babys. Sie zeigen ihre Zuneigung deutlich und machen uns Erwachsene damit sehr froh und stolz. Und was noch schön ist: Sie sind nicht nachtragend, sondern vergeben schnell und immer wieder aufs Neue :)




Vergiss auch deine eigenen Bedürfnisse nicht!


Manche halten Babys ja für egoistisch. Sie weinen wann sie wollen, machen die Windeln voll, wann sie wollen, schlafen wann und wo sie wollen. Es ist ihnen dabei egal, ob sie eigentlich gerade ruhig sein müssten, ihre Kacka-Fahne den Geruchssinn anderer Menschen belästigt, oder ob gerade mal nicht der richtige Zeitpunkt für ein Schläfchen ist. Natürlich ist das die besonders negative Sicht der Dinge und man kann das Ganze ja zum Glück auch anders sehen ;) Auch hier wäre es schlimm, wenn sich jeder Erwachsene zu jeder Zeit genauso benehmen würde. Aber genauso schlimm ist es, wenn wir unsere eigenen Bedürfnisse viel zu oft verleugnen und sie nicht ausleben. In einem gesunden Maße sollten auch wir mal ,,egoistisch" sein, und auf unsere eigenen Bedürfnisse achten. Das würde uns viel ausgeglichener und zufriedener machen. Also warum nicht mal die Gelegenheit für ein Mittagsschläfchen nutzen, wenn einem danach ist und es gerade irgendwie möglich ist ;) ? Oder einfach mal nen Babysitter anzurufen, um einen Nachmittag nur für sich zu haben. Ein paar Stunden, in denen man einfach tun und lassen kann, was man will. Oder wie wäre es auch endlich mal wieder mit einem schönen Abend gemeinsam mit dem Partner, an dem man in Ruhe Quali-Time miteinander verbringen kann?



All diese Dinge (und noch viele mehr) machen Babys zu Helden für uns Erwachsene. Ich will in Zukunft weiterhin darauf achten, dass nicht nur ich ein Vorbild für meinen Sohn bin, sondern auch immer wieder schauen, was auch ich mir von diesem kleinen Superhelden abschauen kann ;)


Do it yourself Babyfotos

Freitag, 12. Dezember 2014

In einem guten Fotostudio bekommt ihr garantiert schöne Babyfotos von eurem kleinen Liebling :) Aber sie wachsen und verändern sich so schnell und so regelmäßig wird man wohl leider keine Fotos vom Profi machen lassen können. Gefühlt macht man ja nachdem man Mama geworden ist eh 50 mal mehr Fotos pro Tag als vorher :D Deswegen habe ich hier ein paar Tipps, wie ihr auch zuhause selbst schöne Babyfotos hinbekommt :) In meinem Fall habe ich sie extra nur mit meiner I-Phone Kamera gemacht, damit ihr seht, dass teures Equipment nicht unbedingt notwendig ist :)


Hier ein ganz simples Beispiel für einen Setaufbau, das ihr ganz einfach bei euch zuhause nachbauen könnt. Alles was ihr dazu braucht, ist euer Sofa oder Bett und eine möglichst große Decke :) Besonders gut eignet sich der breite Teil eines U-förmigen Sofas. Aber es geht auch mit einem normalen länglichen Sofa oder mit der Rückenlehne von eurem Bett. Die Decke könnt ihr auch in der Farbe und dem Stoff eurer Wahl aussuchen. Ich habe hier eine cremefarbene und sehr weiche Decke genommen, da so ein neutraler Hintergrund entsteht, der euer Baby besonders schön in Szene setzt :)


Unter die Decke könnt ihr ganz einfach ein kleines flaches Kissen legen, damit euer Baby zum Beispiel eine Stütze für seinen Kopf hat, oder auch halb sitzend fotografiert werden kann. Die Kissen sind auf den späteren Fotos nicht zu sehen, und ihr könnt euer Baby so auf verschiedene Arten posieren lassen. Da wir auch die Rückenlehne des Sofas mit der Decke überzogen haben, entsteht ein gleichmäßiger Unter- und Hintergrund. 


Auch Babys Kuscheltiere eignen sich super als Bildmotiv. Legt das Kuscheltier einfach neben euer Baby, auf seinen Bauch oder Rücken oder lasst euer Baby freundschaftlich seinen Arm um sein Lieblingskuscheltier legen ;) Um Fotos aus dieser Perspektive zu bekommen, stellt euch einfach vor dem Sofa auf dem Boden auf die Knie und sucht dann in Ruhe nach dem schönsten Blickwinkel.


Um im Liegen solche Fotos in Frontalansicht zu schießen, könnt ihr euch ganz einfach auf euer Sofa stellen und dann senkrecht nach unten fotografieren. Generell sieht es bei allen Fotos am Besten aus, wenn ihr die Decke nicht komplett glatt zieht, sondern in dezente Falten legt.


Damit eure Fotos etwas professioneller aussehen, könnt ihr sie nachträglich ganz einfach am PC bearbeiten. Ich benutze dafür gerne Photoscape, dieses Programm ist sehr leicht zu bedienen und ihr könnt es hier kostenlos downloaden. Für die Bilder, die ihr hier sehen könnt, habe ich lediglich nach Bedarf das Foto ein bisschen schärfer gestellt, bei Weichzeichnen eine leichte Veränderung ausgesucht und das Bild je nachdem ein wenig heller oder dunkler gestellt. Dann beim Zuschneiden noch einen schönen Ausschnitt aussuchen, und ihr habt mit den einfachsten Mitteln selbst sehr schöne Babyfotos machen können. Der Sepia-Effekt lässt sich auch ganz einfach einstellen, gibt aber meiner Meinung nach den Bildern einen besonders schönen Look. Der Setaufbau ist übrigens auch gut dazu geeignet, wenn ihr eure Babys ohne Kleidung fotografieren wollt. Legt sie einfach in einer Pampers auf die Decke und bedeckt diese dann mit einem Zipfel der Decke, damit man sie nicht mehr sieht. So sieht es aus, als wäre euer Baby nackt, aber es können trotzdem keine Unfälle passieren ;)

Eurer Kreativität sind natürlich keine Grenzen gesetzt, ich habe hier nur die Basismöglichkeiten vorgestellt :) Probiert es doch einfach mit verschiedenen Decken, Outfits, Accessoires und und und :) Viel Spaß euch beim selbst ausprobieren :) 




Babys Teddy-Outfit :)

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Normalerweise ziehe ich MoJo ja am liebsten wie einen großen Jungen an. So als könnte er gleich loslaufen und hübsche Mädels auf der Straße anflirten ;) Doch eines seiner Outfits, das mehr schreit: ,,Schau her, ich bin ein kleines knuddeliges Baby" hat es auch mir angetan :D Es ist wie ihr sehen könnt das perfekte Outfit um mit seiner ganzen Teddy-Gang abzuhängen :D


Besonders schön finde ich an der braunen Cordlatzhose, dass sie noch extra warm gefüttert ist, also ideal für den Winter. Im Set gibt es hierzu noch einen cremefarbenen Body. Der aufgestickte Teddy sieht echt niedlich aus, aber da er das einzige verspielte Detail ist, sieht es auch nicht übertrieben albern aus, finde ich :) Das Set findet ihr online für 17 Euro hier bei Ernstings Family. Mein Tipp: Oft sind die Sachen, die online vergriffen sind, noch in den Shops zu finden. Es lohnt sich also oft auch dort nachzuschauen :) Um das Outfit komplett zu machen, gibt es für 4 Euro ebenfalls hier bei Ernstings Family, die passenden Teddy-Schühchen. Auch die sind gefüttert und weich :)

Und da dieses Outfit so schön warm, bequem und süß ist, kriegt auch MoJo mal ne Pause von Hemden und Jeans und wird in diesem Winter zum kleinen Knuddelbärchen ;)

Mama Freundschaften

Dienstag, 9. Dezember 2014

Seitdem MoJo auf der Welt ist, hab ich selten mal bis in die Nacht hinein ferngesehen. Jede Minute Schlaf hat als Mutter eben einen ganz anderen Wert bekommen :D  Doch am Wochenende haben mich Joko und Klaas mit ,,Mein bester Feind" am Bildschirm kleben lassen. Das war jetzt natürlich nicht die sinnvollste oder lehrreichste Sendung, aber irgendwie trifft diese Mischung aus Stefan Raab und Jackass doch meinen Humor :D Der Ablauf ist leicht erklärt: Verschiedene Menschen stellen sich z.T. sehr gefährlich anmutenden oder auch peinlichen Challenges. Aber sie selbst gewinnen dadurch nichts. Ihr bester Freund, der sie zuvor übrigens auch für dieses Format angemeldet hat, sahnt die Preise ab. Und auch wenn diese Art von Sendungen manchmal sehr grenzwertig ist, hab ich irgendwie auch die besondere Gabe, die romantische Idee dahinter zu sehen :D Freunde, die sich für einander aufopfern, ganz selbstlos, weil sie selbst nichts davon haben, sondern der Andere... Das fesselt mich. Ich liebe meine Freunde und ich bin froh, dass ich solche selbstlosen Momente auch mit ihnen erlebt habe.  

Meiner Erfahrung nach gibt es aber zwei Momente im Leben, wo sich die eigenen Freundschaften zwangsweise verändern. Wenn einer vorher Single war und dann einen Partner hat. Oder eben auch wenn plötzlich Nachwuchs im Spiel ist. Sowohl für den Partner als auch fürs Kind braucht man viel Zeit, darunter leidet oft eine Freundschaft. Besonders schlimm ist, wenn dein Freund oder deine Freundin deinen Partner nicht leiden kann. Oder später kann es auch schwierig werden, wenn er oder sie rein gar nichts mit Kindern anfangen kann. Aber besonders an diesen Punkten im Leben sollte man um seine Freundschaften kämpfen und sie nicht einfach opfern. Aber wie?



Wenn deine Freunde dein Kind mögen und auch gerne Zeit mit ihm verbringen, dann ist es meiner Meinung nach einfacher. Da kann man die Freundschaft pflegen, indem man oft gemeinsam Dinge unternimmt oder die Freunde einfach zu sich nach Hause einlädt. Dann stört das Baby nicht, sondern ist ein willkommenes neues Mitglied der Freundschaft. Ich finde es besonders schön, wenn man seine Freunde richtig in die neue Familie mit einbezieht. Wenn man ihnen klar macht, dass auch sie als ,,Onkel" und ,,Tanten" wichtig fürs Kind sind. Und wenn man ihnen auch mal Verantwortung überträgt: Babysitten, Windeln wechseln, das Fläschchen geben. Das alles zeigt deinen Freunden, dass du ihnen so sehr vertraust, dass du ihnen sogar dein eigenes Baby anvertraust. Und wenn man dann bei all dem noch schafft, auch Zeit für Gespräche zu zweit zu finden, dann können diese Freundschaften sogar mit der Zeit noch schöner und intensiver werden als vor dem Kind.

Doch was wenn ein Teil deiner Freunde nichts mit Kindern anfangen kann bzw. eher darauf bedacht ist Zeit mit dir alleine zu verbringen? Auch dann sollte man den Kontakt nicht abbrechen, das wäre nicht fair. Besser ist es, sich auch in die Lage des Anderen hinein zu versetzen. Plötzlich ist alles anders, du hast dein Baby als neues Lieblingsthema, man kann nicht mehr einfach so spontan etwas mit dir unternehmen... All das sind Dinge, an die sich deine Freunde erst einmal gewöhnen müssen. Und für sie ist das auch nicht immer leicht. Wenn man sie trotzdem nicht verlieren will, ist es wohl das Beste ihnen eine innige Beziehung zu deinem Baby nicht aufzuzwingen. Das kommt mit der Zeit eventuell von ganz alleine. Vielmehr ist es dann ein Zeichen deiner Freundschaft, wenn du dich solidarisch zeigst, indem du immer wenn es möglich ist und dir danach ist, einen Babysitter zu suchen und einfach mal das zu unternehmen, was deine Freunde sich gerne wünschen. So sind auch diese Freundschaften nach dem eigenen Nachwuchs nicht zum Scheitern verurteilt :)


Die erste Zeit zuhause

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Ich hatte mich im Krankenhaus schon die ganze Zeit auf den Tag unserer Entlassung gefreut. Ich werde nie vergessen, wie wir MoJo das erste Mal seine eigenen Anziehsachen angezogen haben, die wir schon während der Schwangerschaft liebevoll ausgesucht hatten, oder von den stolzen Großeltern geschenkt bekommen haben. Sie waren zwar in Große 50, aber er ging in ihnen noch ziemlich unter :D Nur drei Monate später ist es für mich mittlerweile unvorstellbar, dass er wirklich mal so klein gewesen ist :) Und wie wir ihn dann das erste Mal in seinen Maxi Cosi gesetzt haben, ihn durch die Krankenhausflure nach draußen getragen haben, und dann das erste Mal in unserem Auto nach Hause gefahren sind... Als wäre es die liebste und kostbarste Fracht, die wir je hatten... Und das war er wirklich. All diese Bilder und Eindrücke werden mir für immer bleiben.


Ich hab auch noch das Geräusch des Schlüssels im Ohr als wir dann zum ersten Mal mit MoJo im Schlepptau die Wohnungstür geöffnet haben. Das war für mich auch einer der Momente, wo die Welt still zu stehen schien. Aus unserer Wohnung wurde von dem einen auf den anderen Moment das Nest für eine richtige Familie. Auch wenn sie nach außen hin noch genau so aussah, wie wir sie zuvor verlassen hatten.

Von da an war die erste Zeit zuhause vor allem von gefühlt endlos vielen Besuchen von Familie und Freunden geprägt. Wir mussten sie richtig koordinieren und hatten so einen ziemlich vollen Terminkalender. Ich weiß, meist wird empfohlen den Besuch zu Beginn abzuwimmeln. Oft hat es mich auch gestört, dass wir kaum einen Abend für uns allein hatten. Da mein Mann sich aber in den ersten zwei Wochen Urlaub genommen hatten, hatten wir trotzdem noch genug Zeit für einander. Es ist ja auch etwas sehr, sehr schönes sein Glück zu teilen und die Reaktion der Lieben auf das eigene Baby zu beobachten! Ich denke es ist einfach wichtig, da eine gewisse Balance zu finden zwischen Zeit alleine und Zeit mit Besuchern zu finden.
Vor allem jetzt wo sich rausgestellt hat, wie ausgeglichen und pflegeleicht MoJo eigentlich ist, scheint mir die erste Zeit zuhause im Rückblick noch anstregender gewesen zu sein :D Vor allem die erste Nacht :D Er ist spätestens alle zwei Stunden aufgewacht und jedes Mal wenn ich ihn aus seinem Bettchen genommen habe, hatte er sich total eingepinkelt. Bis heute kann ich mir nicht erklären, was wir da falsch gemacht haben :D Im Verlauf der nächsten Woche wurden solche Unfälle aber zum Glück immer seltener. Aber die erste Nacht endete so, dass er morgens seine gesamten kleinen Klamotten und Bettlacken vollgepinkelt hatte und ich das Ganze erstmal schleunigst in die Waschmaschine befördern musste :D Auch das Fläschchen machen war am Anfang einfach nur nervenaufreibend. Wir hatten null Übung damit und hatten zu Beginn echt Mühe sein Fläschchen möglichst schnell auf die richtige Temperatur zu bringen, schließlich hat er nebenbei lautstark danach verlangt. Da kommt man manchmal in Kombination mit dem ungewohnten und starken Schlafmangel echt an seine Grenzen. Auch wenn er im Arm immer so schön eingeschlafen war, fing er doch jedes Mal zu schreien an sobald man ihn abgelegt hatte. In der ersten Zeit haben mein Mann und ich deshalb oft einen Großteil der Nacht mit MoJo im Drehstuhl sitzend verbracht :D Im Nachhinein kann ich darüber lachen, damals war es aber echt hart.  

Aber irgendwie haben wir uns durchgeschlagen. Wir sind auch sehr dankbar, dass wir immer so viel Hilfe von unserer Familie und unseren Freunden gehabt haben. Das  hat es VIEL einfacher gemacht! Und von Tag zu Tag kam mehr Routine in das Ganze. Wir wurden immer selbstsicherer und gelassener. Als dann MoJo anfing auch nachts immer länger zu schlafen, war das wie ein Befreiungsschlag :D Ein ganz neues Lebensgefühl :D

Doch bei all den Herausforderungen in der ersten Zeit zuhause, finde ich es umso wichtiger, sie auch so gut wie möglich zu genießen! Auch diese Zeit kommt nie wieder. Ich fand es so schön, einfach nur mit MoJo zu kuscheln, ihm vorzusingen, alles Mögliche zu erzählen, oder ihn eine ganze Weile einfach nur zu beobachten. Die erste Zeit ist so wichtig für die spätere Bindung. Da sollte man sich für all diese schönen Dinge sehr viel Zeit nehmen :) 


Denn egal wie verzweifelt man zwischenzeitlich auch ist, das geht vorbei :) Es hilft sich einfach von Tag zu Tag durchzubeißen, wenn es mal schwierig ist. Dann wird man von selbst merken, dass bald alles immer leichter wird :) Und ich denke es ist auch wichtig Hilfe anzunehmen oder auch bewusst zu suchen. Das ist keine Schande :) So kann man auch für kleine Fortschritte dankbar sein und versuchen, so viel wie möglich an dieser Kennenlern-und Eingewöhnungsphase zu genießen :)

Adventskranz mal anders

Dienstag, 2. Dezember 2014

Normalerweise ist es ja clever rechtzeitig nach einem Adventskranz zu suchen, wenn er einem richtig gut gefallen soll. In diesem Jahr ist das bei mir aber leider bei all dem Babytrubel wohl zu kurz gekommen :D Naja, aber wenigstens habe ich es bisher noch nie versäumt rechtzeitig neue Windeln einzukaufen :D Weil ich aber in diesem Jahr mit dem Adventskranz viel zu spät dran war, sah die Auswahl in den Läden mir leider viel zu sehr nach Reste-Essen aus:/ Daher entschied ich mich zu improvisieren. Und so sieht mein Ergebnis aus:


Wie ihr seht ist es kein richtiger ,,Kranz" geworden. Aber das wichtigste ist ja mit den vier Kerzen eindeutig vorhanden ;) Alles, was ich verwendet habe, habe ich in einem Rutsch bei Nanu Nana kaufen können, was natürlich sehr praktisch war :) Drei braune Glitzerkerzen haben auf einem kleinen Holzschlitten Platz gefunden. Die vierte auf einem Holzstern im weißen Vintage-Look. Noch eine Unterlage in Schneeflockenform und Tannenzapfen, die wie eingeschneit aussehen, dazu und mein diesjähriger impovisierter Adventskranz der anderen Art war fertig. 

Ihr seht also, auch wenn man als Mama mal etwas verschwitzt: Es gibt immer eine Lösung :D Kein Grund sich zu ärgern ;) Vielleicht habt ihr ja Lust dieses Jahr auch mal kreativ zu werden und in Sachen Adventskranz was Neues auszuprobieren! Viel Spaß euch dabei :)

Virus Mutterliebe

Montag, 1. Dezember 2014

Ich hatte ihn schon oft bei anderen beobachtet. Und ich war immer wieder erstaunt, wie er Frauen verändern kann. Das Ganze war mir jedoch noch ein riesiges Rätsel. Als ich schwanger wurde, habe ich mich zu Beginn immer wieder gefragt, zu welchem Zeitpunkt dieser Virus auch mich erwischen würde. Denn Mutterliebe schien irgendwie ansteckend zu sein. Einmal eingefangen und man wurde sie so schnell wohl nicht wieder los- wenn überhaupt. 



Wie ging das denn nun mit der Ansteckung? Also als ich den positiven Schwangerschaftstest in der Hand hielt war es bei mir noch nicht so weit. Natürlich habe ich mich so sehr gefreut, wie selten zuvor. Ich hätte fast platzen können vor Glück. Aber war das bei mir schon Mutterliebe? Ich glaube nicht. Dafür war alles noch viel zu unreal. Ein Strich auf einem Plastikstab war noch kein Baby und außerdem sah ich noch genauso aus wie vorher und fühlte mich auch noch so. Aber dann musste der Virus mich eindeutig erwischt haben! Warum war mir sonst von morgens bis abends so übel? Nein, das war er auch nicht. Plötzlich fühlte ich mich zwar schwanger, einen kleinen Punkt auf dem Ultraschall hatte ich bei der Frauenärztin auch schon gesehen, aber real war das Ganze für mich irgendwie trotzdem noch nicht. Kamen diese Fotos wirklich aus meinem Bauch? Spielte mir die Ärztin nicht einen Streich und ich hatte einfach eine Grippe wegen der mir so schlecht war?

Zu meinem Geburtstag kamen mein Mann und ich gerade aus unserem Babymoon auf Teneriffa zurück. Mitten in der Nacht wurde ich wach. Meine Güte, war das ein starkes Blubbern in meinem Bauch! Aber "Zack", und ich war schon wieder eingeschlafen. Erst als ich morgens aufwachte, wurde mir bewusst, dass dieses Blubbern die Bewegungen unseres Babys gewesen waren! Man, war ich dämlich gewesen, dass ich das nicht sofort verstanden hatte :D Irgendwas hat sich an diesem Tag verändert. Ich spürte mein Baby immer öfter und häufiger. Zum Ende der Schwangerschaft hin sogar so stark, dass seine Bewegungen mich nachts wach halten konnten und auch von Anderen von außen sichtbar waren. MoJo schien von Anfang an ein gewisses Potential zum Fußballer gehabt zu haben ;) Und da fing der Virus an, seine Nebenwirkungen zu zeigen. Denn nun wurde es wirklich real!  Ich streichelte ständig meinen Bauch, redete mit meinem Baby, spielte ihm sogar Musik vor. Ich hatte jetzt schon das Gefühl, ihn ständig beschützen zu wollen, und machte mir außerdem viele Sorgen, ob es ihm wirklich gut geht. Ich bin mir sicher, da fing es an mit dem Virus. Nicht von null auf hundert, sondern so, dass ich mich daran gewöhnen konnte und der Virus mich nicht mit seiner ganzen Wucht aus den Latschen haute.

Doch bald schon bekam ich ihn in seiner ganzen Stärke zu spüren. Ich werde den Moment, in dem MoJo zur Welt kam nie vergessen. Schmerzen hin oder her. Als er da war, hatte ich auf einmal das Gefühl alles wäre ganz ruhig. So als wäre die Zeit nicht nur im Kreissaal, sondern auf der gesamten Welt stehen geblieben. Dann lag er zum ersten Mal auf meiner Brust. Ich sah ihn nur an und mein erster Gedanke war: ,,Ja, der gehört zu uns." Ich hatte schon lange gerätselt, wie ich wohl in dieser Situation reagieren würde. Würde mich der Virus zum Heulen bringen? Oder würde ich gar kein Wort rausbekommen? Oder noch schlimmer: Würde der Virus verschwunden sein und ich würde gar nichts spüren? Nichts von dem war bei mir der Fall. Ich war einfach ganz enstpannt. Ich spürte eine innere Kraft, die mir das Gefühl gab, dass mich gerade nichts aus der Ruhe bringen könnte. Es fühlte sich einfach alles so richtig an. MoJo, mein Mann und ich. Wir gehörten von nun an für immer zusammen, wurden ein Team. Und jetzt war es endgültig real: Ich war Mama!



Und von da an hab ich den Virus richtig lieben gelernt. Dank ihm habe ich eine Verbindung zu meinem Sohn, wie zu keinem Wesen zuvor. Bedingungslose Liebe ist nicht mehr nur ein Begriff, sondern ein reales Gefühl, dass mich selbst immer wieder aufs Neue verblüfft. Ich bin unendlich stolz auf mein Baby, auch wenn es nichts leistet. Wenn MoJo lacht, dann geht mein Herz auf. Er lacht, wie kein Erwachsener das je tun könnte. Aus ganzem Herzen, ehrlich und völlig ungetrübt. Es ist komisch: Wenn er so lacht, dann treibt es mir regelmäßig Tränen in die Augen. Er muss mich für bescheuert halten, wenn er das sieht, aber ich kann nicht anders. Ich heule vor Freude darüber, dass mein Kind so glücklich ist. Ich könnte ihn stundenlang einfach nur beobachten, besonders wenn er so schön friedlich schläft. Oder ihn auch ohne Ende einfach nur abknutschen. Für ihn würde ich alles geben, alles tun. Wirklich ALLES!

Und darum ist es wohl fast schon ungerechtfertigt von mir, Mutterliebe mit einem Virus zu vergleichen. Auch wenn es einige Parallelen gibt, macht meiner Meinung nach Mutterliebe die Welt schöner und das Leben glücklicher! Zum Glück gibt es da weder eine Impfung noch ein Gegenmittel. Mutterliebe ist ein GESCHENK, das ich sehr gerne behalten will! 

Pregnancy Flashback

Freitag, 28. November 2014


Der kleine MoJo ist mittlerweile 3 Monate alt und ich merke, dass wir uns so langsam richtig gut miteinander eingelebt haben. Besonders sein erstes Lebensquartal war jeden Tag überfüllt mit neuen Herausforderungen für uns als Eltern. Doch in meinem ersten Blogeintrag möchte ich zunächst einmal die neue Ruhe nutzen (MoJo schläft gerade und ich durfte heute Nacht ebenfalls durchschlafen ;D), um einmal in Erinnerungen zu schwelgen und an meine Schwangerschaft zurückzudenken. Das Resumee exisitiert noch gar nicht, aber ich denke, das wird mir beim Schreiben deutlich werden. Ich bin selbst gespannt einmal in Ruhe darüber nachzudenken, was diese Zeit mit mir  und meinem Leben gemacht hat.

Vor ungefähr einem Jahr hatte ich gerade mein Theologiestudium abgeschlossen, als mein Mann und ich beschlossen, eine kleine Familie zu gründen. Ich weiß, viele meinen man wäre mit 23 noch viel zu jung dafür, aber unsere Entscheidung haben wir nicht einfach so aus einer Laune heraus getroffen. Wir haben lange hin und her überlegt, und je öfter mein Mann und ich über das Thema gesprochen haben, desto deutlicher wurde uns, dass wir es wagen wollten. Wirklich ,,bereit" haben wir uns nicht gefühlt. Aber ich denke, das wird auch nie so sein. Schließlich hat man zu Beginn noch nicht den geringsten Plan davon, was einen erwarten wird. Aber wir waren uns auch einig, dass wir gerne ,,junge Eltern" sein wollten - was auch immer man in diesem Zusammenhang als jung betrachten will. Wir sind gerade selbst noch dabei die Welt in ihren ganzen Facetten zu entdecken und wir wollten unser Kind gerne auf diese Reise mitnehmen. Wir sind gerade noch so flexibel in unserem Denken, unsere Unternehmungslust ist ungebremst und unser Leben gerade sehr glücklich. Unser Leben und unsere Herzen waren einfach offen dafür, eine kleine Familie zu gründen.

Beim ersten Schwangerschaftstest war da die Neugier natürlich riesengroß. Doch erst einmal kam Verwirrung auf. In meinen Augen war der Test negativ. Doch als mein Mann nachschaute konnte er einen ganz blassen Strich erkennen. Als ich dann genauer hingesehen hab, hab ich ihn auch erkannt, aber hunderprozentig sicher war ich mir dann trotzdem nicht (im Gegensatz zu meinem Mann ;) ). Doch eine Woche später wurde auch ich Skeptikerin überzeugt. Nun war der zweite Strich mehr als deutlich erkennbar. Den ersten Test hatten wir aus lauter Neugier einfach etwas zu früh gemacht. Nachdem quasi alle Klarheiten beseitigt waren, hatte unser Abenteuer Schwangerschaft auch schon begonnen! Einen ganzen Monat haben wir das erstmal für uns behalten. Das war eine super spannende Zeit. Mein Mann und ich platzten nämlich fast vor Freude, wollten aber noch nichts sagen. Wir haben uns oft kindische Sachen wie ,,Wir haben ein Geheimnis... =) !!!" zugeflüstert und mussten dabei bis über beide Ohren grinsen. Zu Weihnachten haben wir dann den zukünftigen Großeltern und den allerengsten Freunden Briefe ,,von MoJo" unter den Baum gelegt, in denen er sich selbst angekündigt hat und schon mal erzählte, wie sehr er sich auf alle freute. Die Reaktionen in den Gesichtern unserer Lieben werde ich NIEMALS vergessen. So viel Freude und Überraschung auf einmal- die meisten sahen so aus als würden sie daran fast platzen :D ! Es hatte sich gelohnt, ein bisschen zu warten und dann die frohe Neuigkeit auf eine schöne und kreative Art zu verkünden. 

Aber wenn ich etwas im Nachhinein ändern könnte, dann hätte ich wohl versucht während meiner Schwangerschaft Einiges lockerer zu sehen. Ich muss zugeben: Manchmal habe ich schon einen leichten Hang zur Paranoia, deswegen habe ich mir sehr oft wegen unnötiger Sachen den Kopf aus Sorge um mein Baby zerbrochen. Und Google ist da echt nicht die beste Hilfe. Meine Güte- wie viel ich in dieser Zeit gegoogelt habe- so viel wie in meinem gesamten vorherigen Leben nicht- und wie viele Schreckensgeschichten ich da lieber nicht gelesen hätte :D Tut euch den Gefallen und macht nicht den gleichen Fehler während eurer Schwangerschaft :D Aber abgesehen von diesen Online- Paranoia-Anfällen war ich während der gesamten Schwangerschaft viel ruhiger und ausgeglichener als sonst (abgesehen von ein paar wenigen unerklärbaren Heulattacken die mein Mann mit einer Engelsgeduld überstanden hat :D). Im Nachhinein glaub ich, dass es daran lag, dass mein Fokus nun nicht mehr nur auf mir lag. Dass es nun etwas Wichtigeres gab. Meinem Kind zu Liebe wollte ich die Dinge positiv angehen und mich nicht von Dingen, die ich sowieso nicht ändern konnte, runterziehen lassen. Das hat auch meine Ehe verändert. Wo ich vorher schonmal schneller einen Streit losgezettelt hatte, hatte ich in der Schwangerschaft plötzlich gar nicht mehr das Bedürfnis dazu. Unsere Partnerschaft wurde anders als sie im Begriff dazu war eine richtige Familie zu werden. Ich wollte und will immer noch ALLES Mögliche dafür tun, dass meine Ehe liebevoll und lebendig bleibt. So ein Nest hat unser Sohn einfach verdient. 

Im Rückblick gab es eigentlich außer der immer wieder aufkeimenden Sorgen um sein ungeborenes Baby nur eines, was mich belastet hat. Das waren die Blicke der Leute auf der Straße. Ja ich weiß, 23 ist schon jung für ein Kind, aber ich war auch nicht mehr 16, war verheiratet und hatte ein abgeschlossenes Studium hinter mir. Erschwerend kam leider hinzu, dass ich jünger aussehe als 23, und so wurde ich ständig verachtend oder mitleidig angeguckt sobald ich das Has verließ- als wäre ich eine Teenie-Mum, die gerade RTL II entsprungen war. Das finde ich bis heute noch unmöglich, wie schnell sich wildfremde Menschen ein falsches Bild von einem machen und das auch noch durch ihr Verhalten deutlich zur Schau stellen. Unnötig sowas! Als hätte man als Schwangere nicht ganz andere Sorgen ;)

Aber ansonsten hatte ich echt keine richtigen Gründe, mich zu beschweren. Mir und dem Baby ging es gesundheitlich immer gut und bis zum letzten Tag der Schwangerschaft war ich aktiv und habe viel unternommen. Außerdem habe ich den Schwangeren-Bonus sooo sehr geliebt :D Ständig wurden mir Dinge abgenommen, die angeblich viiiiel zu schwer waren, alle achteten darauf, dass ich ja immer genug zu Essen und Trinken hatte und und und :) Am Anfang war es komisch, dass ständig alle meinen Bauch betätschelten- auch meine männlichen Freunde. Aber daran gewöhnt man sich zwangsweise :D Ich fand es einfach rührend, wie sehr sich auch unsere Freunde mitfreuten. Schon vor seiner Geburt haben sie mit MoJo geredet und ständig davon gesprochen, was sie alles mit ihm machen würden, wenn er erst einmal auf der Welt wäre. Und auch meine Liebe zu unserem Sohn wurde von Tag zu Tag größer. Ich hab es unendlich genossen, ihn in meinem Bauch zu spüren und mich auf den Moment zu freuen, wenn ich ihn das erste Mal zu Gesicht bekommen würde und ihn endlich im Arm halten könnte. 

Während meiner Schwangerschaft habe ich so viele tolle Momente in meiner Erinnerung sammeln können wie noch nie zuvor.  Besonders im Nachhinein war diese Zeit so unendlich kostbar. Solche Momente kommen einfach nie wieder- jede Schwangerschaft ist einzigartig. Schade, dass ein, zwei Dinge diese Stimmung immer wieder Mal leicht trübten, aber das war mehr die Ausnahme als die Regel. Falls ich noch einmal schwanger werden sollte, würde ich trotzdem versuchen das Ganze noch ein bisschen mehr zu genießen und Sorgen mehr beiseite zu schieben. Trotzdem habe ich tausend Gründe um unendlich dankbar zu sein, und das bin ich auch :) !
 


Copyright © M.O.M.M. | Theme by Neat Design Corner |