Eine Mutter unter 30- ein Fall für RTL 2 ?!

Mittwoch, 27. Mai 2015


Das ,,richtige" Alter, um Mutter zu werden? Keine Ahnung! Denn was ist bei so einer Sache schon richtig in einer Welt, in der nicht alles immer nur schwarz oder weiß ist, in der jeder anders denkt, fühlt und lebt? Die liebe Hanna von ,,Sie ist schwanger" hat die Blogparade ,,Junge Eltern, alte Eltern- gute Eltern, schlechte Eltern?" ins Leben gerufen. Und was soll ich sagen? Bei diesem Thema konnte ich ehrlich gar nicht anders, als mich angesprochen zu fühlen. Denn es soll dabei nicht um eine Universalantwort gehen, die für alle gleichermaßen gilt, sondern vielmehr um unsere ganz persönlichen Erfahrungen. Deswegen möchte ich auch so gerne an dieser Blogparade teilnehmen. Aber ganz ohne dabei  Entscheidungen und Lebensmodelle, die anders sind als meine eigenen, zu verurteilen oder als schlechter darzustellen! Ich selbst wurde mit 23 Mutter. Keineswegs ,,aus Versehen", sondern geplant und wohl überlegt. Ja, ich denke damit gehöre ich wohl heutzutage doch eindeutig zur Gruppe der (sehr) jungen Mütter. Wie ich mich dafür entscheiden konnte, ist für viele einfach nur unverständlich. Aber wie so oft ist der erste Weg zum Verstandenwerden, so mutig zu sein, sich ein Stück weit zu öffnen und darauf zu hoffen, dass jemand zuhört und sich zumindest bemüht, gewisse Dinge nachzuvollziehen. Ich will es versuchen ;)




Blicke

,,Herzlichen Glückwunsch, Sie sind schwanger!", sagte meine Gyn zu mir und sie lächelte dabei. Dabei hatte ihr Gesicht fünf Minuten zuvor noch ganz anders ausgesehen. Es war mein erster Termin bei ihr. Und als sie hörte, dass mich ein positiver Schwangerschaftstest zu ihr geführt hatte, konnte ich ziemlich gut beobachten, wie ihre Augen von der einen auf die andere Sekunde größer geworden waren und sich ihre Stirn in Sorgenfalten legte. ,,In ihrem Alter kommen die meisten Frauen zu mir, weil sie wissen wollen, wie sie am Besten NICHT schwanger werden". An diesem Tag fing es eigentlich an- irgendwie musste ich mich immerzu dafür rechtfertigen, die Entscheidung getroffen zu haben, so jung Mutter zu werden.  Als ich meiner Ärztin erklärte, dass ich mein BA-Studium bereits erfolgreich beendet hatte und während der Schwangerschaft noch ein ergänzendes Fernstudium abschließen würde, und dass ich außerdem seit 2 Jahren verheiratet war, veränderte sich ihre Mimik. Sie war sofort entspannter. Exotisch kam ihr das Ganze wohl immer noch vor, aber wohl noch viel schlimmer, als sie meine Lebensumstände anhand meines Alters ganz anders eingeschätzt hatte. In dieser Situation hatte ich noch die Möglichkeit der Erklärung. Schwierig wurde es für mich bald mit den Blicken Fremder auf der Straße umzugehen. Sie wanderten immer wieder hin und her. Von meinem Bauch zu meinem Gesicht und wieder zurück. Die wenigsten lächelten. Dafür konnte man beobachten, wie sie binnen weniger Sekunden ein vermeintliches Urteil über mich gefällt hatten. Die meisten schauten mich entweder verächtlich oder mitleidig ein. Ich musste ja bei meinem Alter entweder ein ziemliches Flittchen sein und aus Versehen auf der Discotoilette schwanger geworden. Oder eben zu dumm zum Verhüten oder zu faul für eine Ausbildung oder zum Arbeiten. Ganz schön naiv, sein Leben so früh zu vermurksen. Wie hätte es auch anders sein können?! Die ,,Blöde" oder ,,die Arme" sind aber keine Attribute mit denen ich  mich je selber identifizieren würde. Komischerweise wurden sie aber zu einem Stempel, der mir offensichtlich von Fremden aufgedrückt wurde. Mit Babykugel wurde für mich der Gang in die Öffentlichkeit so immer unangenehmer. Dass ich noch jünger aussehe, als ich eigentlich bin, machte die Sache natürlich auch nicht besser. Erschreckend, wie schnell Menschen sich einbilden, quasi schlagartig ein Urteil über Andere fällen zu können... Muss man sich im Jahr 2015 nun etwa schämen, wenn man eine Ausbildung und eine feste Beziehung hat und sich dazu entscheidet Mutter zu werden? Sind Mütter in den 20-ern jetzt quasi die neuen Teeniemütter? Na, wenn das so sein sollte, hoffe ich doch, dass sich nicht auch noch RTL II bald für mich interessiert...

Zahlen sind nicht alles

Ähnlich unwohl in meiner Haut fühlte ich mich auch als ich damals mit meinem Mann den Raum für den Geburtsvorbereitungskurs betrat. Die Blicke der anderen Teilnehmer hätte man echt filmen müssen... Ich schaue doch auch keinen schief an, weil er ,,erst" mit 30 zum ersten Mal Mutter wird ;) Dabei ist es noch gar nicht so lange her, als das durchaus gang und gäbe war.  Frauen kämpften für Emanzipation- zumindest in diesem Bereich recht erfolgreich. Bekommt heute eine Frau über 30 ihr erstes Kind, dann schreit da kein Hahn mehr danach. Höchstens wenn man mit 65 Vierlinge bekommt. Ich wünsche mir diese früheren Zeiten auf gar keinen Fall zurück, das ist keine Art und Weise mit werdenden Müttern umzuspringen, ganz egal wie alt sie sind. Aber wie es scheint, muss wohl irgendjemand den Hohn und Spott ja immer abbekommen. Sind die neuen Zielscheiben jetzt die Mütter Anfang/Mitte 20? Na vielen Dank! Hätte ich mir das Ganze lieber sparen sollen und warten sollen bis ich die aktuelle Durchschnittsgrenze mit meinem 30. Geburtstag geknackt hätte? Theoretisch hätte ich das tun können. Nur stand bei unser Entscheidung Eltern zu werden, keine Zahl im Vordergrund. Für mich waren es andere Faktoren. Zunächst einmal die Sehnsucht/der Wunsch nach einem Kind bei beiden Partnern. Und das nicht nur als eine vorübergehende Laune. Eine stabile Beziehung, die nicht nur längerfristig ausgelegt ist, sondern in der beide dazu bereit sind, stets daran zu arbeiten, dass sie im besten Fall ein Leben lang hält.  Auch eine abgeschlossene Ausbildung war mir persönlich wichtig. Eine gewisse finanzielle Stabilität spielt natürlich ebenfalls eine Rolle. Aber für mich keine übergeordnete. Ich habe echt den Eindruck, dass zurzeit ganz besonders stark das Gefühl verbreitet ist, man müsse sich ein Kind erst verdienen bzw. erarbeiten. Wir haben kein großes Auto, sondern eines, wo der Kinderwagen nur geradeso reinpasst. Wir haben auch kein eigenes Haus. Und doch führen wir ein glückliches Leben als Familie. Bereit sein für ein Baby muss man nicht an einem bestimmten Kontostand festmachen, finde ich. Dieses Leistungsdenken möchte ich im Familienleben gerne ausklammern. Natürlich ist es gut und wichtig, seinem Kind eine gewisse finanzielle Sicherheit bieten zu können. Aber wenn ich wenig verdiene, habe ich mir damit etwa auch das Recht verspielt, überhaupt Kinder zu bekommen? Zum Glück ist das nicht so. Und wann ich sowohl mit Herz und Verstand sagen kann: ,,Ja, ich denke wir sind bereit für ein Kind. Wir wollen es wagen" kann etwas mit dem Alter zu tun haben, muss es aber nicht. Die einen finden den richtigen Partner dafür früher, die anderen später. Die einen fühlen sich früher an dem Punkt karrieretechnisch eine Babypause einlegen zu können, die anderen später. Die einen sind früher dazu bereit für ein Leben als Mutter gewisse Einschränkungen in Kauf zu nehmen, die anderen später. Das ist völlig legitim. Daher sollte man einer Mutter mit Anfang 20 genauso viel Respekt entgegenbringen wie einer Mutter Anfang 30. Denn bereit dazu zu sein, eine Familie zu gründen, hat nicht unbedingt etwas mit dem Alter zu tun, das sollte man nie vergessen. Durchschnitt und Norm hin oder her: Nicht alle haben im gleichen Alter die gleichen Wünsche oder befinden sich in der gleichen Lebenssituation.

Vorbei ist es erst, wenn es vorbei ist

,,Der richtige Moment" um ein Kind zu bekommen, über den zerbrechen sich die meisten Frauen den Kopf. Das muss man sich natürlich besonders gut überlegen, wenn man das Gefühl hat, das eigene Leben wäre vorbei, wenn man Verantwortung für ein Kind übernehmen muss. Mir ist sehr wohl bewusst, dass ich mich mit meiner Schwangerschaft direkt nach meinem Studium nicht unbedingt für den allersichersten Weg entschieden habe. Aber welche Möglichkeiten hat man als Frau, die sich für ein Studium entscheidet? Vor oder während des Studiums schwanger werden und sich eine kinderfreundliche Uni suchen? Auch eine Möglichkeit, wo ich großen Respekt vor Frauen haben, die sich dafür entscheiden. Aber zu dieser Zeit war das Kinderkriegen bei uns einfach noch nicht an der Reihe. Zweite Variante: Direkt nach dem Abschluss, vor dem Eintritt in die Arbeitswelt. Drittens: Nach dem Studium erstmal Beruferfahrung sammeln und sich jobtechnisch etablieren. Aber bis man diesen Punkt erreicht hat, dauert es meist dann doch einige Jahre länger. Dagegen spricht auch nichts. Auch vor Frauen, die es so machen, habe ich großen Respekt. Trotzdem habe ich mich für Variante 2 entschieden. Wir wollten gerne junge Eltern sein. Und auch wenn ich noch gewartet hätte, eine spätere Babyunterbrechung stellt dann trotzdem meist noch ein Risiko für die Karriere da. Viele Frauen, die sich erst hochgearbeitet haben, und spät Mutter werden, können davon berichten, dass es sie es dadurch im Job nicht automatisch leicht hatten. Da mein Mann einen festen Arbeitsplatz hat, konnten wir diesen Schritt gemeinsam wagen. Ich lege meinen Babybreak nun ein, mit einer guten Ausbildung als Polster, noch völlig unabhängig von einem Arbeitgeber und gleichzeitig mit einem gewissen Risiko, wie sich bald die Jobsuche darstellen wird. Aber diesem Risiko fühle ich mich gewachsen. Vielleicht macht es da auch einen Unterschied, dass ich nicht das Gefühl habe, als Mutter wäre für mich nun plötzlich alles vorbei. Ich glaube fest daran, dass sich beruflich noch genug offene Türen für mich finden lassen werden- sei es auch nur eine einzige, die gut für mich ist. Und auch sonst habe ich nicht großartig das Gefühl, etwas zu verpassen. Kann ich jetzt nicht mehr feiern? Nicht mehr die Welt sehen?  Hab ich nun überhaupt keine Zeit mehr für mich? Für meinen Partner? Für meine Freunde? Doch! Das alles geht auch mit Kind! Natürlich ist es besonders mit einem kleinen Baby oft schwer, aber auch nicht unmöglich.

Zufriedenheit

Vielleicht stellt sich gerade das für mich persönlich als der größte Vorteil heraus, so früh Mutter geworden zu sein. In dieser Lebensphase fühle ich mich noch so flexibel und offen, dass ich mein Kind leichter in meinen Alltag integrieren kann. Ich denke für mich wäre es schwieriger geworden, wenn ich schon an einem Punkt angelangt wäre, an dem alles ganz fest und bestimmt wäre und plötzlich ein Kind diese hart erarbeitet Ordnung durcheinander bringen würde. Kinderkriegen muss aber keine Horrorvorstellung sein, als wäre es immer nur ein Hindernis auf dem eigenen Weg der Selbstverwirklichung. Ich kann immer noch alles erleben, alles erreichen. Wenn ich nur bereit bin, dafür etwas zu wagen und mich anzustrengen. Wenn ich akzeptiere, dass manches komplizierter, aber trotzdem nicht unerreichbar ist. Ich bin glücklich mit den Entscheidungen, die mein Mann und ich getroffen haben. Geld und Karriere sind nicht alles. Es gibt eigentlich nur wenige Dinge im Leben, die ewigen Wert haben. Familie ist für mich eines davon. Ich hatte ein gutes Gefühl dabei, in einem Alter schwanger zu sein, in dem ich biologisch noch nicht zwangsläufig als Risikoschwangere eingestuft wurde. Ich habe auch ein gutes Gefühl dabei, wenn ich daran denke, dass ich vielleicht ca. 10 weitere gemeinsame Jahre mit meinem Kind dazugewonnen habe, weil ich so früh Mutter wurde. Und ich habe ein gutes Gefühl dabei, wenn ich an unsere weitere Zukunft als Familie denke. Nun stören mich die Blicke Anderer schon viel weniger. Ich weiß, welche Gründe ich für meine Entscheidungen hatte, wie mein Leben wirklich aussieht. Das bleibt für Außenstehende oft verborgen. Trotzdem wünsche ich mir ein gewisses Umdenken, was Frauen angeht, die früher Mutter werden als der Durchschnitt. Dass sie nicht ohne nachzudenken, einen negativen Stempel aufgedrückt bekommen, sondern ihnen viel mehr Verständnis und Wertschätzung entgegengebracht wird. Denn dafür ist das Leben einfach zu bunt, als dass man es an einer bestimmten Zahl festmachen könnte, wann ein Paar gute oder schlechte Eltern für ihr Kind sein können.

10 Kommentare |

  1. Huhu Mojo's Mom, ich stimme dir in ganz vielen Dingen absolut zu!
    Ich war frisch 24, als ich Mama geworden bin ... also auch eine 23jährige Schwangere. Auch unser Krümelchen war ja geplant, wir haben sie aus unseren Flitterwochen mitbringen können ;)

    Deine Erfahrungen mit fremden Blicken und Verurteilungen über die "frühe" Mutterschaft (die Mutti meiner besten Freundin galt 1989 mit 23 als Spätgebärende ...) kann ich allerdings - und glücklicherweise - nicht teilen. Und das liegt nicht unbedingt daran, dass ich schon aussehe wei Mitte 30 :D
    Ok, meine Ärztin hatte ich schon ein wenig voher über den nach der Hochzeit anstehenden Kinderwunsch informiert, daher also keine Überraschung. Aber auch in der Öffentlichkeit habe ich selbst nie abwertende Reaktionen oder abschätzende Blicke bemerken können. Oder hab ich das durch die Herzchen in meinen Augen nicht gesehen? Vielleicht interessieren sich Berliner aber auch nicht so sehr für andere Menschen, ob Bauch oder nicht ;)

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    1. Danke für deinen Kommentar, du warst/bist ja altersmäßig in einer recht ähnlichen Situation, aber ich freue mich, dass du zum Teil andere Erfahrungen damit gemacht hast :) Jetzt wo du es so schreibst: Vieles was ich erlebt habe, hat wohl echt etwas mit unserem Wohnort zu tun. Wir wohnen in einem kleinen Dorf, der nächste Ort ist auch nur eine Kleinstadt, hier haben viele Menschen oftmals generell ein ziemliches Problem mit ,,Exotischem" umzugehen bzw. auch mal offen und tolerant zu sein. Und wenn ich so zurückdenke, bei einem Ausflug nach Berlin damals mit großer Babykugel wurde ich tatsächlich echt vieeeel seltener schräg angeguckt und ab und zu sogar nett angelächelt :D Vielleicht haben es junge Mütter bezüglich der Blicke und Reaktionen von Fremden in Großstädten ja vielleicht tatsächlich ein wenig besser

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  2. Danke für diesen schönen Beitrag! Ich finde es toll, dass es noch so junge Mütter gibt. Manchmal wünsche ich mir auch, ich wäre schon früher so weit gewesen, aber wie du so schön geschrieben hast, der Zeitpunkt kommt bei jeder Frau wann anders...

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    1. Danke dir, tut wirklich gut sowas zu hören :) Aber ob früh oder etwas später, jetzt hast du dein ganz persönliches Mutterglück und das ist doch das Schönste <3

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  3. Hallo,
    ein toller Artikel, den ich sehr gut nachvollziehen kann. Ich habe meine Kinder mit 23 und 25 bekommen und natürlich auch Blicke abgekriegt. Auch blöde Kommentare blieben nicht aus. z.B. "du versaust dir ja das ganze Leben" usw. hat mich bzw. uns aber nie gestört. Wir wollten früh Eltern werden und sind es auch geworden. Keine Diskussion. Ich bereue nichts und würde es immer wieder ganz genau so machen

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    1. Danke dir :)) Da waren wir ja gleich alt bei Kind Nummer 1 :) Schade, dass du deshalb auch negative Blicke und Kommentare abbekommen musstest :/ Aber wie du schon schreibst, die Hauptsache ist ja wirklich, dass man selbst zu seiner Entscheidung steht und damit glücklich ist :)

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  4. Es ist doch immer wieder schön junge Mütter zu treffen - besonders dann, wenn sie so viel Ähnliches erlebt haben, wie man selbst! Ich habe unseren Großen mit 25 bekommen, während des Studiums. Ich habe mir so oft anhören müssen, wie unklug das doch zu diesem Zeitpunkt sei.. Und die unverblümte Frage, ob es denn ein Unfall gewesen sei, kam auch echt oft... Dabei schreit alle Welt, dass wir mehr Kinder brauchen, aber insbesondere die Akademikerinnen keine mehr bekommen. Paradox...

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    1. Da geht es mir genauso :) Im ,,echten Leben" treffe ich eher selten auf Mütter in meinem Alter, durchs Bloggen dann schon viel häufiger :) Das tut gut, wenn man weiß, dass man nicht allein mit seinen Erfahrungen ist. Und mit ,,paradox" hast du die Situation echt gut mit einem Wort zusammengefassst :/// Da kann man nur hoffen, dass sich das mit der Zeit zum Positiven entwickelt, wenn junge Frauen weiterhin so mutig sind, es sowohl mit Kind und als auch einer akademischen Laufbahn zu versuchen :)

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  5. Liebe MoJosMom, durch Zufall bin ich bei Huffington Post auf Deinen Artikel gestoßen. Danke dafür! Außenstehende haben doch immer was zu meckern, davon darf man sich nur nicht aus der Ruhe bringen lassen... Und was die finanzielle Sicherheit angeht: Ich habe (wie manche meiner Freundinnen) auch als Mitte-30-Mutter nur befristete Verträge, ein gebrauchtes Auto, eine kleine Wohnung, aber zum Glück noch die Kurve zur Familie gekriegt. Denn ich hätte meinen Mann auch gern früher kennengelernt. Aber ich freu' mich für Dich, für Euch über all die geschenkten gemeinsamen Jahre... Liebe Grüße!

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  6. Hallo MojosMom,

    schöner Artikel :) Ich finde es toll wenn jemand in jüngeren Jahren so reif ist und sich bewusst für so eine Verantwortung entscheidet! Finde ich persönlich auch besser als wenn man älter ist.
    Mittlerweile bin ich bald 30 und meinen Partner vor 10 Jahren kennengelernt. Mein Kinderwunsch wird immer stärker, aber man ist halt immer eingespannt mit Schule, Ausbildung, BA-Studium, Berufserfahrung sammeln.. denke je älter man wird desto spießiger wird man auch. Ich will ausbrechen! Das Gefühl etwas zu verpassen habe ich jeden Tag. Wir sind uns einig was die Familienplanung angeht. Wenn das Geld nicht wäre würden wir am liebsten sofort loslegen, haben aber beide Bedenken wie wir mit nur 1 Einkommen klarkommen sollen da wir für unsere Familie eine schöne Wohnung gekauft haben. Und ich will eben kein Kind bekommen um danach wieder direkt arbeiten gehen zu müssen.

    Respekt für eure Entscheidung :)

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