Unser Lieblingsspielzeug ,,to go" (Fisher-Price-Expertenprogramm Testbericht Nr.2)

Montag, 29. Juni 2015



Manchmal habe ich wirklich den Eindruck, dass eine Wickeltasche eigentlich gar nicht groß genug sein kann. Selbst ,,mal eben" das Haus verlassen gestaltet sich mit kleinem Gepäck und Baby manchmal doch recht schwierig. Bei uns habe ich das Gefühl, dass das auch (noch) nicht weniger geworden ist, je älter MoJo wurde. Reichten ganz zu Beginn die Babynahrung, Windeln, Feuchttücher, eine Wickelunterlage und Wechselkleidung eigentlich fast schon aus, sind inzwischen die Bedürfnisse größer geworden. Schließlich will Baby nun nicht mehr nur satt und trocken sein, sondern zudem auch noch wohl unterhalten ;) Ohne Spielzeug verlassen wir mittlerweile gar nicht mehr das Haus. Doch nicht jedes Lieblingsspielzeug von Zuhause ist aufgrund seiner Größe oder seines ,,Lärmfaktors" gleich gut zum Mitnehmen geeignet. Mittlerweile haben sich da bei uns ganz klar zwei Produkte herauskristallisiert, die sich zu unserem liebsten und praktischsten Spielzeug ,,to go" entwickelt haben.Während unser Testzeit im Fisher Price Expertenprogramm haben wir sie besonders für diesen Zweck wirklich zu schätzen gelernt.



1.) Das ,,Shakira Spielbuch" von Fisher Price



Dieses Buch ist super geeignet als erstes Buch für Babys, weil es komplett aus weichem Material hergestellt ist. Es werden verschiedene Sinne angeregt, da es verschiedene Texturen zum Befühlen gibt und außerdem lustige Geräusche durch die Knisterseite und einen Quietscher aus Satinstoff. Besonders toll für die Kleinsten finde ich, dass außerdem ein Beißspielzeug mit am Buch befestigt ist. Sehr begeistert ist unser Sohn außerdem auch von der Seite mit integriertem Spiegel. Das eigene Spiegelbild zu entdecken macht eine Menge Spaß ;) Die Farben sind sehr schön leuchtend und für später bietet es immer noch die Möglichkeit, auf jeder Seite gemeinsam jeweils eine der Zahlen von 1 bis 5 kennenzulernen.

,,To go" finde ich dieses Spielbuch unheimlich praktisch, weil es auch einen Ring als Befestigungsmöglichkeit hat. Somit kann ich das Buch ganz schnell und einfach nahezu überall festmachen. Unterwegs ganz leicht am Kinderwagen oder im Auto auch an den Gurten der Babyschale. So kann dieses Spielzeug nicht ständig heruntergeworfen oder verloren werden und Babys können sich länger damit beschäftigen, ohne dass jemand es immer wieder vom Boden aufheben muss. Auch muss ich dank der Beißhilfe kein Extra-Beißspielzeug mitnehmen, wenn unser Kleiner durch das Zahnen am liebsten ständig etwas zum Beißen in Reichweite haben möchte. Beim Spazierengehen und auf Autofahrten ist das Shakira Spielbuch so zu unserem ständigen Begleiter geworden.







2.) Der Sortierspaß-Schmetterling von Fisher Price




Diese bunten Formen kommen ganz praktisch in Boxform daher. Daher finde ich dieses Spielzeug sehr praktisch, um es in der Wickeltasche zu verstauen (insofern sie nicht allzu klein ist). Aber der Hauptgrund weshalb der Sortierspaß-Schmetterling quasi immer mitkommt, wenn wir irgendwo hin fahren: Unser Sohn kann sich einfach überraschend lange sehr gut damit beschäftigen! Man unterschätzt oft solch eine simple Box mit Formen- so ging es zumindest mir zu Beginn. Doch beim Spielen wird hier prima die Motorik gefördert. In der Box wühlen, die Formen greifen, sie heraus- und wieder reinlegen, sie von einer Hand in die andere reichen und übereinander stapeln, die Formen gegeneinander hauen, sie durch die Gegend werfen... Das sind nur einige Beispiele, Babys können da schon ganz schön kreativ werden, wenn man sie lässt. Quasi als zweite Stufe gibt es noch die Steigerungsmöglichkeit, dass genau überlegt wird, welche Form nun durch welche Öffnung passt, was Babys Denkfähigkeiten zur Problemlösung fördert.

 Daher nehme ich lieber einfach nur den Sortierschmetterling mit, weil man sich damit genau so lange beschäftigen kann wie teilweise mit mehreren anderen Spielzeugen. Und je weniger man letztendlich mitschleppt, desto praktischer ist es. Wie man auf dem Foto hier sieht liebt MoJo es auch, wenn ich vor ihm mit den Formen jongliere oder so durch die Luft werfe. Keine Ahnung warum, aber darüber lacht er sich einfach jedes Mal aufs Neue schlapp :D






Wie viel schleppt ihr so mit, wenn ihr mit euren Kindern unterwegs seid :) ? 
Welches Lieblingsspielzeug ,,to go" darf bei euch nicht fehlen? :)

10 ,,Dumm gelaufen"- Momente, die Eltern von Babys erleben

Freitag, 26. Juni 2015


1. Dein Baby will dieses Mal NIRGENDWO anders einschlafen als in deinem Arm. Doch auch als das geglückt ist, fängt es JEDES MAL an zu schreien, wenn du versuchst es abzulegen. Nach Versuch Nr.20 entscheidest du, dich deinem Schicksal zu fügen. Dann merkst du, dass du doch eigentlich dringend mal zur Toilette müsstest. Der ultimative Belastungstest für die mütterliche Blase.



2. Zu dieser Verabredung heute möchtest du zur Abwechslung endlich mal pünktlich erscheinen. Du beginnst also frühzeitig dein Baby und dich startklar zu machen. Natürlich dauert es trotzdem länger als geplant. Doch du bist stolz als du bereits mit der Hand an der Türklinke denkst: ,,Ja, das könnte ich noch knapp schaffen!" Plötzlich steigt dir ein bestialischer Geruch in die Nase und du weißt, dass du es in einem Auto mit dieser kleinen Stinkbombe niemals überleben würdest. Also erstmal Windeln wechseln und den Traum von der Pünktlichkeit verabschieden.

3. In der Stadt denkst du dir: ,,Man, sehen wir zwei heute süß aus! Unsere Outfits passen sogar zusammen." Doch dann hörst du ein seltsames Geräusch aus der Richtung deines Babys, das du gerade auf dem Arm hältst. Du musst feststellen, dass es euch beide vollgekotzt hat. Das ist dann wohl ein Partnerlook auf Babys Art und Weise. Ab jetzt packe ich nicht mehr nur für mein Baby Wechselkleidung ein, sondern auch für mich...

4. Heute ist der Tag, an dem du wieder einmal deine schicke Lieblingsbluse anziehen willst. Doch als du im Verlauf des hektischen Tages an dir herunterschaust, siehst du so aus als wären aus deinen Brüsten ca. 2 Liter Milch ausgelaufen. Ob sich jemand davon überzeugen lässt, dass das zum Muster der Bluse gehört?

5. Dein Baby schläft mittags friedlich in seinem Bettchen. Deshalb beschließt du dieses Mal so mutig zu sein und alleine und ohne Zuschauer duschen  zu gehen. Doch schon bald bereust du es. Ständig drehst du das Wasser ab, um zu horchen, ob bei deinem Baby alles in Ordnung ist. Als du dich irgendwann einfach nicht mehr entscheiden kannst, ob Stille nun etwas Gutes oder Schlechtes bedeutet, musst du sofort hingehen um nachzuschauen. Natürlich nur spärlich abgetrocknet und splitterfasernackt. Plötzlich siehst du, wie dir dein Nachbar von gegenüber vom Fenster aus zuwinkt. Schnell weiter rennen und darauf hoffen, dass man sich nie wieder auf der Straße begegnet. 

6. Dein Baby beschäftigt sich gerade so schön alleine. Die Zeit willst du eben dafür nutzen, dich mal wieder hübsch zu schminken. Mittendrin hörst du Geschrei. Zum Glück ist alles gut, dein Baby hat nur keine Lust mehr alleine zu spielen. Später im Supermarkt merkst du jedoch, dass doch nicht alles gut ist, als die Kassiererin dich fragt, ob man das heute so trägt. ,,Was denn?" ,,Na, ein Smokey-Eye und eines ungeschminkt." Du versuchst ganz selbstbewusst zu wirken, als du versuchst ihr weiß zu machen, dass du in der letzten Cosmopolitan von diesem neuen Look gelesen hast. 

7. Ihr sitzt mit der ganzen Familie in einem schicken Restaurant. Du bist stolz, wie gesittet alles zugeht und auch der Kellner macht euch ein Kompliment, was für eine hübsche Familie ihr doch seid. Genau in diesem Moment ertönt aus Baby-Richtung ein Furz, der so lang und laut ist, dass es damit jede Furz-App übertreffen würde. 

8. Auf der Straße fragt ein Bekannter dein Baby das beliebte: ,,Na, wo ist denn deine Mama? Zeig mal!" Doch anstatt auf dich zeigt es auf den Hund, der gerade vorbei läuft. Vielleicht hält es sich ja für eine Art Mogli...?

9. Beim Shoppen: ,,Nee, Größe 74 ist doch noch viiiiiel zu groß für mein kleines Baby, da würde es doch niemals reinpassen..." Zuhause: ,,Na gut, die 68-er Hose kann man ja vielleicht auch als 3/4 Hose tragen..."

10. Eine Stunde Kampf um den Mittagsschlaf liegt hinter euch. Gerade eben ist dein Baby eingeschlafen. Genau in diesem Moment klingelt der Postbote. Beim nächsten Mal werde ich ganz bestimmt nicht mehr vergessen , die Klingel vorher abzuschalten.





Kommen euch manche Punkte vielleicht bekannt vor? :D  Welche Begebenheiten würdet ihr noch ergänzen? :) 

Bin ich ein ,,Brigitte-Opfer" ?!

Dienstag, 23. Juni 2015


Früher war mein Körper einfach nur mein Körper. Doch nun hat er plötzlich ein Label verpasst bekommen - ,,After-Baby-Body". Und egal wie er aussieht,  es scheint als müsse er sich mit dieser Schublade nun wohl oder übel arrangieren. Denn der After-Baby-Body-Zirkus ist so (un)beliebt wie eh und je... 

,,Ein paar Kilos zu viel? Mensch, die tut aber nicht viel für bzw. gegen ihren After Baby Body..." ,,Viel abgenommen? Woooow, was für ein toller After Baby Body! Respekt!" Zwischen diesen beiden Extremen bewegen sich speziell in den Medien meist die Kommentare über Frauen, die gerade Mutter geworden sind. Bekommt eine Promi-Lady Nachwuchs, wird nicht in erster Linie darauf gewartet, endlich nett und offiziell gratulieren zu können, der frischgebackenen Familie alles Gute zu wünschen, vielleicht auch den Namen des Nachwuchses zu verkündigen... Als  erstes stürzen sich alle wie die Geier darauf genaustens zu schauen, wie denn nun der prominente After-Baby-Body so aussieht. Prinzessin Kate setzt nur einen Schritt vor die Krankenhaustür und sofort hört man den After-Baby-Body-Scanner rattern. Mila Kunis wurde Mutter der supersüßen Wyatt und was in erster Linie interessiert ist, mit welchen Tricks sie so schnell solch einen perfekten After-Baby-Body vorzeigen konnte. Eigentlich ätzend, wenn man mal genauer darüber nachdenkt, oder?


Schöne verkehrte Welt

Das Leben einer frischgebacken Mutter ist meist von der einen auf die andere Sekunde ganz anders. So viel Neues, so viel Schönes, so viele Herausforderungen... Aber worauf man ganz schnell reduziert wird ist schön oberflächlich der eigene Körper, der nun nicht mehr einfach nicht nur ein Körper ist, sondern auch bitteschön bei jedem Post und Tweet dringend den Hashtag #afterbabybody verdient. Aber was will man dadurch ausdrücken? ,,Sorry, Leute. Ich weiß, der Körper den ihr da auf meinem Foto sieht, ist nícht wirklich perfekt... Aber naja, ich habe auch gerade ein Kind bekommen..." Muss man sich jetzt dafür entschuldigen bzw. sich rechtfertigen?! Oder will man vielmehr sagen: ,,Schaut her, Leute wie toll ich aussehe OBWOHL ich Mutter bin. Deswegen verdiene ich noch ein bisschen mehr Bewunderung als andere dünne Frauen. Schließlich habe ich es TROTZ Schwangerschaft und Mama-Alltag geschafft!" Die bewundernden Kommentare sind dann vielleicht ganz schön für das eigene Selbstbewusstsein, aber ich überlege oft: Wie viele Mütter sehen das Foto einer jungen Sixpack-Mama und fühlen sich danach schlecht, weil es ihnen mit ihrer eigenen Figur nach der Schwangerschaft ganz anders ergangen ist? Mir persönlich wäre es das Ganze nicht wert. Da poste ich lieber gar nichts in der Richtung, als (un)bewusst andere zum Vergleichen anzustacheln.

Echt erfrischend finde ich da als aktuelles Beispiel Hilaria Baldwin, die gerade zum zweiten Mal Mutter geworden ist und selbst Fotos im Netz veröffentlichte, die ganz anders aussehen als die meisten anderen Promi-After-Baby-Body-Fotos. Sie sieht wunderhübsch aus, wie immer. Aber was man deutlich erkennen kann ist, dass sie auch nach der Entbindung ein auffälliges Bäuchlein vor sich trägt. Man könnte jetzt sagen: Mensch, hat die Arme Pech gehabt. Dabei ist das doch eigentlich ganz natürlich! Sie schreibt dazu ,,Ich bin der Überzeugung, dass es wichtig ist, sich selbst zu akzeptieren und zu lieben, nachdem man ein neues Leben in die Welt gesetzt hat." Im Internet erntet sie für dieses mutige Statement eine Menge Respekt und auch ich finde es einfach bewundernswert wie selbstbewusst sie sich öffentlich gegen den After-Baby-Body-Zirkus stellt. Sie hätte ja auch warten können mit dem ersten öffentlichen Foto, bis sie wieder rank und schlank ist. Oder geschickt kaschieren. Aber sie hat sich bewusst dagegen entschieden. Und eigentlich ist es doch ganz normal, dass man als frischgebackene Mutter so aussieht! Alle, deren Bauch sich von jetzt auf gleich nach der Entbindung verabschiedet hat, sind echte Glückspilze. Aber das ist eher die Ausnahme und nicht die Regel, an der sich Andere messen sollten. Diese Tatsache ist vor allem für junge Mädchen durch die Art der Berichterstattung in den Medien völlig verdreht worden!

Worauf es wirklich ankommt

Und da rede ich gerade aus ganz eigener Erfahrung. Ich hatte einfach noch zu wenige reale Frauen nach der Entbindung mal genauer angeschaut bzw. mich mit ihnen über dieses Thema unterhalten. Den meisten Input, was die Veränderungen des Körpers einer frischgebackenen Mutter angeht, hatte ich also aus den Medien. ,,Wenn die alle so schnell wieder so toll aussehen, wird das für mich schon auch kein so großes Problem sein", dachte ich. Während der Schwangerschaft habe ich 10 kg zugenommen. Eigentlich echt nicht viel. Dann dachte ich mir, dass ja direkt nach der Geburt noch einiges runtergeht und daraufhin noch weiter durch das Stillen. Also war ich frohen Mutes, bald wieder in alle meine alten Klamotten zu passen. Pustekuchen! Ich wog direkt nach der Geburt immer noch genau so viel wie vorher. Wie das rein mathematisch möglich war, war mir ein einziges riesengroßes Rätsel! Mit dem Stillen gab es auch Probleme. Das führte unterm Strich dazu, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben am eigenen Leib spüren durfte, wie schwierig es wirklich ist so viel abzunehmen! Wenn man immer schlank war denkt man sich: ,,Ach, das kann doch nicht so schwer sein"... Aber wenn man dann selbst schauen muss, wie man 10 kg wieder los wird, wird einem deutlich, wie viel Disziplin in Sachen Sport und Ernährung dafür notwendig ist. Mein Traum ganz schnell nach der Entbindung einen tollen After-Baby-Body präsentieren zu können, war damit ausgeträumt. Im Nachhinein bin ich aber dankbar dafür. Dadurch ist mir echt einiges Wichtiges bewusst geworden...

Einfach genial finde ich es, wie Carolin Kebekus in ihrer Brigitte-Kolumne ,,Liebe Brigitte, ich hasse dich" an dieses Thema herantritt. Mit ihrem Humor und ihrer Art auch mal zu provozieren, deckt sie gekonnt Missstände auf. Absolut lesenswert!!! Und zwischen all dem Sarkasmus analysiert sie dabei meiner Meinung nach völlig treffend: ,,Der Afterbabybody. Da wird dir nach den ganzen Schmerzen und dem ganzem Stress ganz subtil gesagt, dass du einfach zu faul bist, um geil auszusehen und das auch noch von den eigenen Leuten. Was für eine gefährliche Entwicklung." Ich will kein ,,Brigitte-Opfer" sein und einfach mit diesem Strom mitschwimmen, egal wie dumm es eigentlich ist, wenn man es sich einmal genauer überlegt. Frauen haben eine ganze Schwangerschaft durchlebt mit vielen Höhen aber auch einigen Problemen. Sie haben unter Schmerzen ihr Baby zur Welt gebracht, die so stark waren, dass sie sich zuvor wohl nie zugetraut hätten, dass sie sowas wirklich durchstehen könnten. Und dann opfern sie sich Tag und Nacht liebevoll für ihr Kind auf, stellen ihr eigenes Ego zurück und gehen für ihre Familie tagtäglich an ihre Belastungsgrenze. Und alles worauf sie wirklich stolz sein können, soll tatsächlich nur ein flacher Bauch und ein dünner, straffer After-Baby-Body sein?!?!?

Gegen den Strom schwimmen

Ich finde, solche Gedanken sollte man als Frau ganz weit von sich wegschieben. Das muss ja nicht heißen, dass einem die Kilos nach der Schwangerschaft zwangsläufig erhalten bleiben müssen. Wenn man sich damit nicht wohl fühlt, kann man ja gerne auf gesunde Art und Weise abnehmen, um wieder seinen alten Kleiderschrank für sich zu gewinnen. Ganz wichtig ist da meiner Meinung nach jedoch die Frage nach der Geschwindigkeit. Ich muss nicht schon beim Verlassen des Krankenhauses optisch wieder ganz die Alte sein. Auch nicht nach ein, zwei oder drei Monaten. Nicht umsonst wird gesagt ,,Neun  Monate kommt der Bauch, neun Monate geht er." Also bloß keinen unnötigen Zeitdruck aufbauen! (Bei mir hat es dann übrigens ca. 7 Monate gedauert, bis ich mein altes Ausgangsgewicht erreicht habe) Und selbst wenn es (viel) länger als die sprichwörtlichen neun Monate dauert. So what?! Dann ist es halt so! Längst kein Grund sich deshalb schlechter fühlen zu müssen. Eine Frau ist mehr als nur ihr Äußeres. Wir haben noch so viel mehr an uns, worauf wir wirklich stolz sein können.

Fühlst du dich wohl in deinem Körper, dann ist er gut so. Das Wichtigste ist bloß, dass man nicht in einer ,,Opfer-Rolle" verharrt. Ich muss kein Brigitte-Opfer sein, sondern kann mich auch mit Extrakilos gut fühlen. Ich muss aber auch kein Opfer meines Gewichts nach der Schwangerschaft sein und muss mich nicht damit abfinden, wenn ich eigentlich lieber schlanker sein würde. Für keinen Anderen, sondern nur für mich. Dann gibt es auch gesunde Wege mit genügend Zeit und ganz ohne unnötigen Stress abzunehmen. Doch egal in welche Richtung es schlussendlich geht: Ich finde, wir dürfen selbstbewusst zu uns stehen, egal was die Waage gerade anzeigt. Weil wir einfach viel mehr sind als das, was man von außen mit dem Maßband messen kann!





Sommermodetipp: Der Mama und Baby Marine-Look

Donnerstag, 18. Juni 2015


Der Marine-Look scheint mir ein zeitloser Klassiker zu sein. Und vor allem, wenn die Sonne scheint und es ans Wasser geht, macht dieser Style einfach Spaß. Outfits im Mama-Sohn-Partnerlook brauchen immer ein bisschen mehr Kreativität als bei Müttern und ihren Töchtern, finde ich. Umso mehr freut es mich, wenn es MoJo und mir mal gelingt und man schon rein optisch anhand unseres Outfits erkennt, dass wir zwei zusammengehören ;)



Die Farben weiß und dunkelblau, Anker, Streifen und bequeme Segelschuhe- das alles ist beim Marine-Look gern gesehen.







Wie man vielleicht auch an den Fotos sehen kann, hatten wir einen wirklich wunderschönen Sonntag in Arcen an der Maas :) Ich wünsche mir gerne noch mehr solcher schönen Sommertage, an denen wir den Marine-Look spazieren tragen können ;)


Outfit MoJo:

PoloShirt hier bei H&M
Hose ähnlich hier bei H&M
Segelschuhe hier bei Amazon

Outfit Mama:

T- Shirt und Jeggings von Forever 21
Schuhe von Deichmann






Wie gefällt euch der Marine-Look für den Sommer? 
Geht ihr auch manchmal mit eurem Baby im Partnerlook? :)

Was ich dir wirklich wünsche...

Dienstag, 16. Juni 2015


Mein kleiner Liebling,


ich dachte immer, ich wüsste ganz genau wofür es steht. Aber jetzt bin ich mir ganz sicher: Erst seitdem du in unserem Leben bist, weiß ich was das Wort ,,wertvoll" wirklich bedeutet. Denn nun spüre ich jeden Tag, dass es für mich nie etwas Wertvolleres geben wird als dich! 

Vielleicht ist meine Liste mit Wünschen für dich auch deshalb so lang... Abseits von allen Äußerlichkeiten wie Geld, Ruhm oder Karriere sind es ganz andere Dinge, die ich mir wirklich von ganzem Herzen für dich wünsche. 




Ich wünsche dir, dass du den Mut hast Neues zu wagen. Dass du weißt, dass Fehler nicht das Ende sind, sondern dich weiterbringen. Wenn du fällst, dann bleib nicht liegen. Verliere nie deine Zuversicht, egal was kommen wird.

Ich wünsche dir, dass du einen Sinn dafür entwickelst, was gut ist. Dass du für das Gute eintrittst, selbst wenn es bedeutet, dass du dafür manchmal den schwierigeren Weg gehen musst. Verlerne nie, das Gute in den Menschen zu sehen. Fühle mit ihnen mit. Setze dich für sie ein so gut es dir möglich ist, ohne dich selbst dabei zu verlieren. 

Ich wünsche dir, dass du weißt, was für wunderbare Gaben und Fähigkeiten dir geschenkt wurden. Nutze sie! Sei dankbar und stolz zugleich. Hör nie auf dazu zu lernen und  dich weiterzuentwickeln.

Lach weiterhin aus ganzem Herzen, so wie du es jetzt tust. Hab Spaß und feiere das Leben bei jeder Gelegenheit, die sich bietet! 

Ich wünsche dir, dass du erfährst, wie kostbar Freundschaft ist. Dass du den Mut hast dich zu öffnen und verletzlich zu machen, wenn du Andere in dein Leben lässt. Sei der beste Freund, der du nur sein kannst. Erwarte dabei keine Gegenleistung. Und trotzdem wirst du erleben, wie das Gute zu dir zurückkommt und wie viel schöner das Leben ist, wenn man es mit Freunden teilt.

Deine Frau darf ruhig die hübscheste sein, die du je gesehen hast. Aber was ich dir wirklich wünsche ist, dass du dein Leben einmal mit jemandem teilst, der jede Seite an dir liebt. Der bereit dazu ist, ein Leben lang für eure Liebe zu kämpfen, immer wieder zu vergeben und das Beste in dir zum Vorschein zu bringen.

Ich wünsche dir Neugier und Offenheit. Du sollst wissen, wie schön diese Welt sein kann. Dass nicht immer alles schwarz oder weiß ist, sondern das Leben so unheimlich viele verschiedene Facetten für dich bereit hält. 

Ich wünsche dir, das du nie das Gefühl hast, alleine zu sein. Dass es immer Menschen in deinem Leben geben wird, die dir eine Stütze sind. Du kämpfst niemals alleine...

Sei Realist und Träumer zugleich, aber höre niemals auf groß zu denken. Ich wünsche dir, dass du nie den Glauben daran verlierst, dass deine Träume Wirklichkeit werden können und dass du die Ziele, die du dir setzen wirst, auch erreichen kannst. 

Ich wünsche dir, dass du niemals versuchen musst, deine Gefühle zu verstecken. Dass du nicht Dinge in dich hineinfrisst, die es lediglich wert sind, losgelassen zu werden. 

Wenn dir Schlechtes entgegen kommt, dann wünsche ich dir, dass du es nicht in dein Herz lässt. Lerne zu vergeben. Sei nicht taub für Kritik an dir, wenn sie angebracht ist. Aber sollte jemals jemand grundlos schlecht über dich reden, dann höre nicht hin. Solche Worte werden nie etwas daran ändern, wer du wirklich bist.

Denn vor allem wünsche ich dir, dass du niemals in deinem Leben vergisst, wie wertvoll und liebenswert du bist. Dabei kommt es nicht darauf an, was du leistest. Einfach nur weil du du bist, bist du wundervoll. Und wenn du dich doch jemals so fühlen solltest, als wärst du nicht gut genug, dann versuche bitte für einen Moment lang dich selbst durch meine Augen zu betrachten... Durch die Augen deiner Mutter...

Ich werde dich immer lieben und auf deiner Seite stehen. Ich werde wohl auch nie damit aufhören, mir nur das Beste für dich zu wünschen. Du sollst wissen, dass ich alles mir nur Mögliche tun und geben würde, damit es dir gut geht! 

Das ewige Drama um die richtige Fläschchentemperatur - Produkttest Babykostwärmer vs. NIP Fläschchen-Wasser-Abkühler "Cool Twister"

Sonntag, 14. Juni 2015


Zumindest kam es mir ewig vor in den ersten Wochen nach MoJos Geburt. Irgendwie war für mich während der Schwangerschaft selbstverständlich, dass ich stillen würde. Um das ,,Was wäre, wenn nicht?" habe ich mir gar keine Gedanken gemacht. Ich hatte mich einfach null über verschiedene Fläschchen, Säuglingsnahrungen und deren Zubereitung schlau gemacht, so sicher war ich mir. Naja, im Endeffekt lief dann leider doch nicht alles so wie gedacht, und ich musste mich früher als mir eigentlich lieb war, mit dem Thema auseinandersetzen.  Was die Fläschchen an sich angeht, sind wir relativ schnell  bei der Linie,,Naturnah" von Philips Avent gelandet. Die hat unser Kleiner am Besten angenommen und wir waren auch von der Qualität überzeugt.
Schwieriger wurde es, als wir uns dann logischerweise als nächstes mit der Frage auseinandersetzen mussten, wie wir die Fläschchen denn am besten und schnellsten zubereiten können. Quasi sofort nachdem wir aus der Klinik kamen, musste mein Mann also nochmal los, und ließ sich im Babyfachgeschäft beraten. Zurück kam er mit einem ganz klassischen Babykostwärmer von NUK


Den benutzen wir auch heute noch, um selbstgemachten Babybrei zu erwärmen. Besonders praktisch ist er auch für unterwegs, weil er nicht allzu groß ist. Auf jeden Fall für uns ein sehr nützliches Produkt, das bei uns oft im Gebrauch ist und dessen Kauf wir nicht bereuen. Aber nochmal zurück zur ersten Zeit zuhause: Nutzt man diesen Fläschchenwärmer für die Zubereitung der Milchnahrung muss man ja zunächst erst einmal Wasser abkochen und es dann abkühlen lassen, um die Keimbelastung so gering wie möglich zu halten, vor allem im ersten halben Lebensjahr. Übergießt man das Milchpulver mit zu heißem Wasser, können dadurch wichtige Vitamine zerstört werden. Aber bis das Wasser genug abgekühlt ist, dauert es natürlich so seine Zeit. Wir mussten ständig darauf achten, genügend vorher abgekochtes und danach abgekühltes Wasser in einer Thermoskanne bereit gestellt zu haben. Und wenn wir dieses dann in den Wärmer getan haben, mussten wir ständig zwischendurch auf der Hand ausprobieren, ob die Milch nun warm genug ist. Das war dann immer ein ziemliches Hin und Her, was vor allem nachts sehr nervenaufreibend sein kann. Die Nächte waren besonders in den ersten Wochen schlaftechnisch ziemlich hart. Und wenn man dann bald wie ein Mama-Zombie zigmal in unregelmäßigen Abständen aufsteht, ist man dankbar, wenn es mit dem Fläschchen so schnell und einfach wie nur möglich klappt.

Um das ständige Kontrollieren der Temperatur zu umgehen (in der Anfangszeit haben wir das doch tatsächlich noch jedes Mal mit einem Thermometer gemacht, heute muss ich darüber schmunzeln), haben wir uns zusätzlich noch einen digitalen Babykostwärmer von Beurer gekauft.
 
Der ist echt super, da man mit ein wenig Ausprobieren die Zeit einstellen kann, die der Wärmer braucht, bis eine trinkfertige Temperatur von ca. 37 Grad erreicht ist. Wenn man diese Minutenzahl einmal raus hat, erspart man sich daraufhin das viele Probieren zwischendurch. Das fanden wir wirklich angenehm. Der Nachteil hierbei: Das kann mit diesem Gerät auch mal 12-15 Minuten lang dauern. Wenn es dann schnell gehen muss, ist das unserer Erfahrung gemäß eindeutig zu lang.  Erst als MoJo einen einigermaßen festen Trinkrhythmus hatte, konnten wir die Vorteile dieses Produkts genießen. Wenn ich weiß, dass er in 3 Stunden wieder sein Fläschchen braucht, beginne ich halt 15 Minuten vorher mit der Zubereitung, während des Erwärmens brauche ich mir dann keine Gedanken zu machen, ob es nun schon warm genug ist oder nicht. Sobald die Zeit abgelaufen ist, kann es losgehen mit dem Trinken. Auch sehr praktisch! Aber wie gesagt, nur wenn man das Ganze zeitlich ein wenig abschätzen kann. Für unterwegs finde ich diesen Wärmer übrigens etwas zu groß, da nehmen wir lieber den von NUK mit. 

Als wir bei dem ganzen Fläschchendrama routinierter wurden, sind wir übrigens meistens auf das Thermoskannenprinzip umgestiegen. Eine Thermoskanne mit heißem Wasser, daneben eine mit abgekühlten. Und wenn der Hunger sich wieder meldet, wird eben beides gemischt. Das geht nicht immer gut, hat aber mit der Zeit immer besser geklappt. Und geht eben auch ziemlich schnell. Zwei kleinere Thermoskannen können wir auch locker an Außentaschen rechts und links an meiner Wickeltasche für unterwegs mitnehmen. Aber ein bisschen Übung/Geschick/Glück oder wie auch immer man das dann nennen möchte, braucht man schon, um am Ende die richtige Temperatur hinzubekommen. Gerade als wir uns mit dieser Methode arrangiert haben, um Fläschchen zuzubereiten und die gekauften Wärmer eigentlich nur noch für das Erwärmen von Brei nutzten, schickte mir miBaby den  NIP Cool Twister zum Testen zu. Ich war auch sehr neugierig, denn die Hersteller dieses Produkts versprechen, dass man damit kochendes Wasser ganz ohne Strom innerhalb von 80 Sekunden temperaturgenau abkühlen kann. Wow, das klingt eindeutig nach einer Rekordzeit! Kinderleicht sollte das ganze auch noch sein und außerdem sehr praktisch für unterwegs. 


Alle diese Versprechen habe ich überprüft und mich hat es ehrlich gesagt selbst gewundert, dass hiermit keineswegs übertrieben wurde. Dieses Produkt hält wirklich, was es verspricht!  Hier mal das passende Produktvideo, damit ihr euch das Prinzip des Cool Twisters besser vorstellen könnt, falls ihr ihn noch nicht kennt:


                                                 

Den Kühlbehälter bewahrt man einfach im Kühlschrank auf. Nach ca. 2 Stunden ist er gebrauchsfertig. Das kochende Wasser füllt man in einen mit enthaltenen Becher. Diesen verschraubt man mit dem Kühlbehälter, dreht das Ganze einmal um und stellt es kopfüber auf das Fläschchen. Das heiße Wasser bahnt sich dann innerhalb einer Minute seinen Weg durch die innen liegenden Kühlspiralen und wird durch das Prinzip des Wärmetausches abgekühlt. Je mehr Wasser man in den Behälter gefüllt, desto stärker wird das kochende Wasser schließlich abgekühlt. So kann man anhand der Menge des Kühlwassers die Endtemperatur bestimmen. Die genauen ml-Angaben und die entsprechenden Temperaturwerte stehen sogar direkt auf dem Kühlbehälter. So braucht man keine Angst davor zu haben, die Bedienungsanleitung zu verlieren ;) 40,50, 60 oder 70 Grad sind mit diesem Prinzip einfach zu erreichen. Nur Vorsicht: Nicht die Finger verbrennen, sondern lieber ein Tuch zu Hilfe nehmen, wenn man den Behälter mit dem heißen Wasser anfasst. Und natürlich schön aufmerksam darauf achten, dass alles fest verschraubt ist, damit nichts ausläuft. 




Eigentlich echt clever. Zunächst habe ich mir nur Gedanken darüber gemacht, wie ich das Wasser, das ich vorher eine lange Zeit abkühlen lassen musste, anschließend wieder so schnell wie möglich warm bekommen könnte, am besten auf genau 37 Grad. Dass es auch andersherum geht, wäre mir gar nicht in den Sinn gekommen. Aber klar, warum nicht? Hier gibt es eine Lösung, wie man das kochende Wasser schnell und einfach (es dauert wirklich nur eine Minute lang) abkühlen kann. So muss ich nicht mehr ständig kaltes, abgekochtes Wasser parat haben. Ich schmeiße einfach meinen Wasserkocher an, lasse das heiße Wasser schließlich durch den Cool Twister laufen, daraufhin hat es genau die richtige Temperatur. Und ratz, fatz ist das Fläschchen fertig. So simpel und doch so genial. Hätte ich dieses Produkt nur früher schon gekannt... Das hätte mir vor allem zur Anfangszeit, in der ich noch recht unsicher bei der Zubereitung von MoJos Fläschchen war, eine Menge Zeit und Mühe erspart. Unterwegs funktioniert das Ganze sogar auch überraschend gut. Den leeren Twister in die Wickeltasche, dazu eine Thermoskanne mit dem heißen Wasser. Unterwegs habe ich in den Twister einfach möglichst kaltes Leitungswasser gefüllt. Das hat dann auch funktioniert (wahrscheinlich weil auch das Wasser in der Thermoskanne ja nach und nach nicht mehr so heiß ist und nicht mehr ganz so stark abgekühlt werden muss). 


Mein Fazit: 

So lange es nur darum geht Trinkfläschchen vorzubereiten, würde ich eindeutig den  NIP Cool Twister empfehlen. Meiner Erfahrung nach die schnellste und unkomplizierteste Lösung. Später sind aber besonders zum Erwärmen von Brei Babykostwärmer sehr praktisch. Isst dein Kind in relativ geregelten Abständen, finde ich den digitalen Babykostwärmer von Beurer klasse, da man so genau weiß, wann die Mahlzeit fertig ist. Für unterwegs, oder wenn es mal etwas schneller gehen soll, würde ich aber dann den klassischen Babykostwärmer von NUK bevorzugen. 


Glücksmomente 24/2015

Sonntag, 7. Juni 2015


Die letzten Wochen waren irgendwie seltsam. Unsere Tage waren meist mehr als vollgestopft, und vor lauter Hektik fiel es mir schwer, den Gedankenmotor zur Abwechslung mal abzuschalten und einfach nur den Moment zu genießen. Zum Glück hat sich das mittlerweile gelegt und mir ist wieder mal danach, ganz getreu der Glücksmomente Tradition bei daily-pia, auf die letzte Woche zurückzuschauen. Wenn man sich dabei mal ganz bewusst auf die positiven Momente konzentriert, tut das wirklich gut :)



Sommer, Sonne, Sonnenschein

Endlich!!!  Ich liebe einfach den Sommer und ich bin froh, dass er mein Jammern mal ernst genommen hat und nun langsam zeigt, dass er Deutschland nicht komplett außen vor lassen will in diesem Jahr :D Ich glaube, ich habe noch nie so häufig über das Auswandern nachgedacht wie in den letzten Wochen ;)) Ok, erstmal wurden diese Gedanken leiser in der letzten Woche. Wir haben so viel Zeit wie nur möglich draußen verbracht und fleißig Sonne getankt. Was mir einen meiner liebsten Glücksmomente beschert hat, auch wenn er vielleicht ganz klein und nebensächlich erscheint. Denn ich meine den Moment, als MoJo das erste Mal barfuß über eine Wiese gelaufen ist :) Hmmm... Ist ihm nicht vielleicht zu kalt? Jacke? Dünne Mütze, ja oder nein? All diese Fragen konnte ich endlich mal vergessen und es war das erste Mal, dass ich unseren Kleinen draußen in T-Shirt und Shorts gesehen habe ;) Es war einfach zu süß zu beobachten, wie vorsichtig er zuerst seine Füße abgesetzt hat, weil das Gras einfach so sehr kitzelte und er dieses Gefühl ja so noch gar nicht kannte. Manchmal sind es doch die kleinsten Momente, die einem ganz nah ans Herz gehen. Dann kam der Freitag. Und der hält ja bisher den Temperaturrekord, da hat es uns dann auch gleich an den Badesee gezogen. Noch ein erster Sommermoment für MoJo ;) Wir sind zu dritt gefahren, so einen entspannten Ausflug als Familie hatten wir auch schon länger nicht mehr :)

Freunde sind Gold wert

Am Donnerstag hatte ich ebenfalls einen ,,schon lange nicht mehr gehabt- Moment". In den Zug gestiegen bin ich ehrlich gesagt schon mit einem mulmigen Gefühl. Denn so oft kommt es nicht vor, dass sich meine beiden Lieblingsmenschen zuhause alleine einen Tag nur unter Männern machen ;) Doch das musste einfach mal wieder sein. Viel zu sehr habe ich eine meiner liebsten Freundinnen schon vermisst und auch mal einen Tag abseits des Mamaalltags gebraucht. Also ab nach Köln bei bestem Wetter. Ich hoffe ihr habt sie auch, solche Freunde. Freunde, die euch schon über Jahre hinweg so gut kennen. Bei denen ihr einfach offen und ehrlich sein könnt. Solche, die es euch nicht nachtragen, wenn ihr euch eine längere Zeit nicht meldet, weil mal wieder so viel los ist. Freunde, mit denen man immer wieder dort anfängt, wo man aufgehört hat, auch wenn man sich schon eine längere Zeit nicht mehr gesehen hat. (Weil ich denke, dass du das hier liest: Ich bin froh, so eine Freundin, wie dich zu haben, ich hab dich lieb:) ) Wir hatten einen tollen Tag. Und falls ihr mal in der Gegend seid: Zum Mittagessen waren wir dort im Burgergrill ,,Hans im Glück" und ich war echt begeistert :) Dort findet man Burger in toller Qualität, die einfach superlecker sind, und nach denen einen nicht das schlechte Gefühl überkommt, wie wenn man mal wieder viel zu ungesund gegessen hat.  Ich liebe ja eh Restaurants, wo man merkt, dass ein kreatives Konzept dahinter steckt, das mit viel Liebe zum Detail umgesetzt wurde - so wie hier das Märchenthema.

Auch den Samstagabend hatten wir viel Spaß mit lieben Freunden. Zusammen Minigolf spielen klingt jetzt vielleicht nicht auf Anhieb mega spannend, aber das Moonlight Minigolf in Duisburg fand ich richtig originell. Eine ausgefallene Location, bei der verschiedene Themenwelten völlig in Schwarzlicht getaucht sind, machen das Ganze zu etwas Besonderem. Ja, und ich muss zugeben: Eigentlich geht es ja bei sowas nicht in erster Linie darum, aber dass ich am Ende gewonnen habe, war für mich doch schon ein kleiner Glücksmoment ;)


Ebenso als mitten in der Woche die Mail kam, dass einer meiner Artikel in der Huffington Post veröffentlicht wurde :) Das Bloggen macht mir eine Menge Freude. Aber dass etwas von mir auch einer Redaktion gefallen hat und online noch an anderer Stelle veröffentlicht wurde als auf meinem eigenen Blog, das tut meinem gerade etwas angeknacksten Selbstbewusstsein irgendwie gut.   

Und vielleicht fragt ihr euch ja, ob mein Mann und ich schon angefangen haben, unsere angekündigte ,,Date-Day-Tradition" auch in die Tat umzusetzen... Jap, heute haben wir damit angefangen. Was wir uns dafür haben einfallen lassen, zeige ich euch gerne morgen auf der Facebookseite unseres Blogs mit ein paar Fotos, die dabei entstanden sind :) 



Ich hoffe, ihr hattet in der letzten Woche auch so einige Glücksmomente, die ihr wirklich genießen konntet! Zuletzt wünsche ich euch noch einen guten Start in die neue Woche, in der ihr dann hoffentlich weitere schöne Momente sammeln könnt :)

Versprochen ist versprochen ;) - Wenn aus einem Paar Eltern werden

Dienstag, 2. Juni 2015


Ja, unsere Freunde... Die trauen sich echt was! In den letzten Jahren feierten wir mit ihnen so einige wirklich wunderschöne Hochzeiten. Die für uns vermutlich vorerst letzte für 2015 stand am Pfingstwochenende an. Und was soll ich sagen? Sie war wunderschön! Das Brautpaar war  einfach so, so hübsch! Die Location draußen in einem Schlosspark war wirklich bezaubernd, wie in einem Märchen. Bei der Stimmung während der Trauung und der anschließenden Feier war von romantisch und tränenreich bis unheimlich lustig und deswegen auch fast schon tränenreich alles mit dabei. Das Essen war perfekt. Ein wirklich gelungener Tag!

Aber kennt ihr das? Kaum ist man als Gast mit dabei, wenn zwei sich trauen, denkt man irgendwie automatisch zurück an seine eigene Hochzeit. Oder darüber, ob man sich das in der Zukunft auch vorstellen kann. Mein Mann und ich waren im September 2011 selbst so verrückt, uns tatsächlich öffentlich das Eheversprechen zu geben ;) Verrückt schreibe ich nur, weil das heutzutage ja fast schon dumm scheint, wenn man einmal nüchtern betrachtet, wie viele dieser zunächst mit hochromantischen Versprechen verbundenen Ehen dann doch wieder in die Brüche gehen. Und trotzdem gehöre ich noch zu der Sorte Frau, der Ehe etwas bedeutet. Der das Versprechen, das man sich hierbei vor seinen Freunden und seiner Familie gibt, etwas bedeutet. Das Versprechen, bei einander zu bleiben, auch wenn die rosarote Brille einfach nicht mehr zu wirken scheint. Wenn Probleme aufkommen, die man so nicht hat kommen gesehen. Für seine Beziehung zu kämpfen, auch wenn sie zu scheitern droht. Wirklich ein Leben lang eine Einheit zu bleiben in den berühmten guten und auch schlechten Zeiten. 

Wenn aus einem Paar dann Eltern werden, gehört das ganz bestimmt zu den guten Zeiten. Im Idealfall sind damit schon viele Monate voller Vorfreude verbunden. Man sieht plötzlich, wie aus der gegenseitigen Liebe etwas Drittes entstanden ist. Es gibt wohl kaum eine intensivere Erfahrung, die zwei Menschen miteinander erleben können. Doch bevor man nicht mittendrin steckt, hat man vermutlich auch kaum eine Idee davon, was da wirklich auf die eigene Beziehung zukommt. Denn ganz ohne Schwierigkeiten wird es meist nicht ablaufen. Dann geht es darum, wie man diese zu zweit meistert. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich Paare beneide, die davon berichten, dass das Elternwerden sie quasi von Anfang an noch näher zu einander gebracht habe, und ihre Beziehung nun schöner sei als je zuvor. Ich weiß meine Beziehung zu schätzen. Meinen Mann als Partner und als Vater für unseren Sohn. Sehr sogar. Aber es hat sich doch Einiges geändert, wenn ich unser jetziges Uns mit dem von früher vergleiche. Vielleicht sogar mit dem an unserem Hochzeitstag. Einiges ist noch schöner geworden. Wir kennen uns noch besser, verstehen uns oft auch ohne Worte. Wir wissen, was wir aneinander  haben, aber auch, wie wir die Macken des anderen am Besten zu nehmen haben. Durch die vielen schönen und schwierigen Erfahrungen, die man gemeinsam erlebt, merkt man doch zunehmend wie aus zwei Einzelpersonen mit ihrem ganz eigenen Temperament und ihrer oft recht unterschiedlichen Art und Weise an gewisse Dinge heranzutreten, ein ,,Wir" entsteht.

Und wenn Nachwuchs ins Spiel kommt, dann wird dieses Wir sogar noch erweitert :) Doch das Elternsein verändert auch so Einiges. Neue Aufgaben und Herausforderungen, ein ganz neuer Alltag. Es braucht seine Zeit bis beide einigermaßen in ihre Mutter- bzw. Vaterrolle gefunden haben. Und während dieser Phase merkt man, wie wenig Zeit doch übrig bleibt, um nicht nur einen Ausflug als Familie zu unternehmen, sondern auch mal für ein Date zu zweit. So eins, wo man nicht darüber redet, was in der letzten Windel war, wer denn nun bitte den Müll endlich mal rausbringen soll, oder sich darum kümmern, dass der Wäscheberg im Bad wieder kleiner wird. Gelegenheiten, um gemeinsamen Hobbies nachzugehen, oder auch nur Kleinigkeiten, wie ganz in Ruhe händchenhaltend durch die Stadt zu bummeln- das alles ist meist nicht mehr so leicht umzusetzen wie früher. So schön ich die Zeit zu dritt auch finde und so sehr ich sie auch genieße, zurzeit wünsche ich mir einfach noch ein wenig mehr Zeit zu zweit, damit Alltagsstress und Babythemen nicht völlig die Überhand gewinnen. Ich bin ich mir auch ganz sicher, dass das auf keinen Fall unmöglich ist, wenn man sich nur bewusst darum bemüht. MoJo schläft? In dieser Zeit fallen mir oft so viele Sachen ein, die z.B. noch im Haushalt zu erledigen sind oder Nachrichten, die ich eigentlich schon seit Tagen beantworten wollte . Aber das meiste davon läuft ja nicht weg. Ich habe mir vorgenommen, da Dinge öfter lieber einfach mal stehen und liegen zu lassen. Meiner Beziehung zuliebe. Die wenige Zeit, die einem zu zweit bleibt, will ich so oft wie möglich dafür nutzen, wieder ganz bewusst den Fokus auf unsere Ehe zu legen. Damit man nicht vergisst, dass man zwar in erster Linie Eltern ist, aber doch trotzdem immer noch ein Paar.

Deswegen haben mein Mann und ich uns heute etwas vorgenommen. Alle zwei Wochen wollen wir uns um einen Babysitter bemühen und ein Date haben. Klingt irgendwie albern, wenn ich das so schreibe :D Aber ich freue mich :) Einfach mal für ein paar Stündchen etwas Schönes und Besonderes unternehmen. Zeit dafür haben, sich in Ruhe zuzuhören, miteinander zu lachen, über Wünsche und Pläne zu reden... Ich denke, das wird uns gut tun. Und uns neue Energie geben für die Herausforderungen, die das Elternsein mit sich bringt. Denn ich wünsche mir so sehr, dass wenn MoJo später mal als Erwachsener an seine Eltern zurückdenkt, er ein glückliches Paar vor Augen hat! Dass ich alles dafür tun werde, was in meiner Macht liegt, habe ich mir und meiner Familie versprochen. Das will ich nie vergessen.


Ich werde euch dann auch alle zwei Wochen auf  unserer Facebookseite auf dem Laufenden halten, was wir uns für unsere Date-Zeit so haben einfallen lassen :) Vielleicht habt ihr ja sogar auch Lust dazu bekommen, so eine Tradition neu bei euch einzuführen, falls ihr das nicht schon macht :) Ich würde mich auch sehr freuen, wenn ihr dann in den Kommentaren darüber berichtet oder auch auf eurem eigenen Blog und mir dann den Link dazu hier lasst :)


Wie schafft ihr es, Gelegenheiten dazu zu finden, trotz Elternsein auch Zeit als Paar zu verbringen? Was unternehmt ihr in dieser Zeit am liebsten?




 


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