Festgefahren im Schlamm von Alltagsfrust

Dienstag, 25. August 2015



Ok ihr Lieben, ich muss zugeben, die Überschrift klingt jetzt etwas dramatischer als sie eigentlich gemeint war :D Doch sie trifft das Gefühl, das ich ab und an habe ganz gut. Auch wenn es meistens nur ein paar Sekunden, höchstens ein paar Minuten anhält. Vor ein paar Tagen wurde mir erstaunlicherweise bewusst, dass mein Mann es ebenfalls kennt. 

Ich stieg ins Auto, um etwas im Technikmarkt zu besorgen, mein Mann blieb mit MoJo zuhause. Verkehrte Welt, was? Kommt bei uns aber eher selten vor. Auf jeden Fall war ich 20 Minuten später wieder fast zuhause. Doch unterwegs kamen mir am Straßenrand zwei Männer ziemlich bekannt vor. Einer ziemlich groß, einer ziemlich klein. Ein wenig Ähnlichkeit. Hä, das waren ja meine! Aber was standen die da so rum? Ohne Kinderwagen, ohne Tragetasche? Hatten die sich etwa ausgesperrt? 



Also hielt ich an. Als ich die beiden genauer betrachtete, konnte ich mir ein Grinsen aber nicht verkneifen. Sie sahen beide so mega- wie soll ich das jetzt beschreiben?- aufgeplustert, beleidigt, gefrustet aus. Als hätten sie gerade einen Riesenzoff gehabt, dürften aber trotzdem nicht auf Abstand gehen, weil der eine nunmal noch nicht alleine laufen kann und der andere seiner Frau versprochen hatte aufzupassen. Die Erklärung: MoJo war schlecht drauf, hatte auf nichts Lust, ließ sich nichtmal absetzen um den Kinderwagen runterzutragen und erst draußen wurde er ruhig. Also nicht ruhig im Sinne von zufrieden. Der Frust war den beiden auf die Stirn geschrieben und verflog auch erst als wir alle zusammen wieder zuhause ankamen. 

Fairerweise muss ich nun zugeben, dass ich solche Situationen selbst ebenfalls sehr gut kenne. Ich habe höchstens das Glück, dass es keiner mitbekommt, wenn ich mit MoJo alleine zuhause bin. Da kommt es z.B. vor, dass ich ihm seinen Brei von A bis Z liebevoll selbst zubereite, obwohl mir gerade nicht wirklich nach Schnippeln und Kochen zumute ist. Doch sobald der Löffel ins Spiel kommt, gibt es nur Gebrüll, weil mein Sohn von der einen auf die andere Sekunde so hundemüde ist, dass er nur noch schlafen will und an Essen nicht mehr zu denken ist. Ich versuche es trotzdem, er haut mir zum Dank den Löffel um die Ohren. Oder die tolle Situation, wenn wir einen Termin haben und ich ihn und mich schick angezogen habe. Diesmal schaffen wir es wahrscheinlich sogar pünktlich. Gerade will ich die Wohnungstür öffnen, schon höre ich ein seltsames Geräusch gepaart mit einem fiesen Geruch. Wir sind beide vollgekotzt. Also nochmal Rückzug und sich innerlich vom Traum von Pünktlichkeit verabschieden. 

Einmal hat dann aber doch jemand so einen schlammigen Frustmoment zwischen mir und MoJo mitbekommen. Wo man sich so fühlt als könnte man gerade weder vor noch zurück und der Ärger einem einfach bis zum Hals steht. MoJo und ich wollten zu meiner Mutter. Doch weil gerade sein erster Zahn im Anmarsch war, war er schrecklich anhänglich und ich konnte ihn kaum ablegen, um mich fertig zu machen. Klingt ja eigentlich nicht so schlimm. Aber was ist wenn man los muss und einfach nicht los kommt? Ich konnte weder im Schlafanzug das Haus verlassen, noch ohne seine Wickeltasche zu packen oder den besagten Kinderwagen die Treppe runterzutragen. Also war unser Morgen ein einziges Heulkonzert. Dabei hätte ich all die Dinge in 10 Minuten erledigen können, die so eine Stunde brauchten. 

Ich ärgerte mich fürchterlich über diesen Start in den Tag. Ich wunderte mich dann aber nicht schlecht als meine Mutter die Tür öffnete, uns beide kurz musterte und dann laut lachen musste. ,,Worüber habt ihr zwei euch denn gestritten?" Da musste ich auch ein wenig lächeln. Also sah man wohl nicht nur mir, sondern auch MoJo sofort den Frust an. Mit unserer großen Ähnlichkeit in Sachen Mimik mussten wir beide tatsächlich ein sehr lustiges Bild abgegeben haben. 

Wenn man so einen Schlammmoment hat, braucht man wohl manchmal jemand Drittes, der ein bisschen anschiebt, damit man wieder weiter kann. Schon ein kurzes Lachen kann helfen. Oder eine kleine Auszeit. Mittlerweile gelingt mir das in solchen Situationen schon besser, weil ich weiß, dass der Frust genauso schnell verfliegen kann, wie er gekommen ist. Trotzdem wünsche ich mir nicht noch mehr solcher Momente in unserem Alltag als Eltern :D



Kommt euch sowas bekannt vor :) ?

An die Eltern, die nun plötzlich Großeltern sind

Montag, 24. August 2015


Es muss schon ein seltsames Gefühl sein. Zu sehen, wie das eigene Kind erwachsen wird. Du erinnerst dich noch genau an das Gefühl, als dein Baby lediglich ein kleiner Punkt auf einem Ultraschallbild war. Doch es wuchs in dir heran. Du konntest es spüren. Brachtest es zur Welt. Hast es groß gezogen. Hast deinen kleinen Liebling an der Hand gehalten und warst trotzdem so unheimlich stolz als er seine ersten wackeligen, aber eigenen Gehversuche unternahm. Schritt für Schritt wurde dein Kind älter und erwachsener. Bestimmte immer selbständiger in welche Richtung seine Schritte gehen sollten. Es zog aus. Fand den Partner, mit dem er von nun an zusammen leben wollte. Gründete eine Familie. Und plötzlich war es geschehen. Aus Eltern wurden Großeltern. 

Ich kann mir vorstellen, wie unwirklich das Ganze sich angefühlt haben muss. Doch von Anfang an warst du in dein kleines Enkelkind verliebt. Genauso wie du es in dein eigenes Kind warst. Du hast ein Teil deines Kindes in deinem Enkelkind wiedererkennen können. Damit vielleicht sogar auch einen Teil von dir selbst.



Nur gut gemeint

Du meinst es natürlich nicht böse. Aber weil du dein Enkelkind so sehr liebst, willst du nur das Beste für es. Dein Kind ist zwar erwachsen, aber ein Teil von ihm wird in deinen Augen wohl immer seine Eltern brauchen. Dich brauchen. Also gehst du davon aus, dass nichts Schlechtes dabei sein würde, wenn du die Erfahrungen, die du bereits machen durftest, nun auch teilst. Ratschläge verteilst. Gutgemeinte Ratschläge natürlich. Vielleicht wunderst du dich auch, warum dein Kind darauf so negativ reagiert. Schließlich sollte es kein Vorwurf sein. Warum scheint es denn nun trotzdem davon verletzt zu sein? 

Eigentlich willst du dich ja auch nicht einmischen. Aber irgendwie ist es wie ein Sog. Dieses Gefühl unbedingt helfen zu wollen. Die Sehnsucht danach, immer noch gebraucht zu werden. So wie damals, als dein eigenes Kind noch klein war. Das alles ist verständlich, wenn man einmal genauer darüber nachdenkt. Doch vielleicht wagst du nun auch einen Blick auf die andere Seite? Wie wäre es, die Situation einmal durch die Augen deines Kindes zu betrachten?

Der Wunsch nach Eigenständigkeit

Dein Kind wird garantiert hier und da deine Hilfe brauchen. Doch wenn es soweit ist, wird es danach fragen. Erinnerst du dich daran, wie es früher so schön stolz geschaut hat, als es etwas alleine geschafft hat? Als die Stützräder weg waren? Als es sich selbst etwas zum Essen gemacht hat? Als es zum ersten Mal alleine Auto fahren durfte? Warst du da nicht auch ein klein wenig stolz? Den Wunsch etwas alleine zu schaffen und damit seine Eltern womöglich sogar stolz zu machen wird sich vermutlich nie völlig auflösen. 

Frischgebackene Eltern müssen so viel Neues lernen. Mit so vielen Veränderungen klar kommen. Doch sie wollen dies selbständig tun. Nicht, weil sie ihre Eltern aus ihrem Leben ausklammern wollen. Aber vielleicht auch ein Stück weit deswegen, weil sie beweisen wollen, dass sie nun endgültig erwachsen sind. Auf eigenen Beinen stehen. Eigene Entscheidungen treffen können. Verantwortung für sich und andere übernehmen können. Dabei tun sie nicht so als wären sie erwachsen, sie sind es einfach.

Immer noch gebraucht

Manchmal merken deine Kinder vermutlich auch nicht, wie weh sie dir tun, wenn sie deine Ratschläge nicht annehmen. Gerade vielleicht sogar nicht einmal hören wollen. Auch ihnen würde ab und an ein Perspektivwechsel gut tun. Oft wäre ihnen aber mehr nach einem ,,Du machst das gut" oder ,,Ich bin stolz auf dich" von dir. Denn weißt du was? Du hast vielleicht das Gefühl, sie hätten in dieser Situation vergessen, dass ihr ihre Eltern seid. Dabei ist es genau andersherum. Sie wünschen sich nämlich, dass ihr nicht vergesst, dass ihr nicht nur Großeltern seid, sondern immer noch Eltern. Aus Großelternperspektive ist es verständlich, dass ihr euch Sorgen um euer Enkelkind macht. Doch aus Elternsicht, solltet ihr aus Erfahrung wissen, dass eure Kinder Freiraum brauchen, um sich auszuprobieren. Dass ihre Entscheidungen vielleicht anders ausfallen als eure, aber dass sie trotzdem gut sind. Dass sie auch manchmal mehr auf euer Lob als auf eure Kritik angewiesen sind. 

Bitte denkt immer daran, dass ihr nicht nur Großeltern seid, sondern immer noch in erster Linie Eltern. Und auch wenn ihr nur das Beste für eure Enkel wollt, bitte vergesst hierbei nicht eure Kinder. Vergesst nie, sie auch danach zu fragen, wie es ihnen gerade geht. Bietet ihnen Hilfe an, drängt sie ihnen aber nicht auf. Seid da, wenn sie nach eurer Meinung fragen, aber werft nicht mit Ratschlägen um euch. Denn auch wenn sie erwachsen sind, brauchen sie euch immer noch. Vielleicht auf eine andere Art und Weise. Trotzdem seid ihr immer noch unersetzlich. Kostbar. Geliebt. 





Hat sich in der Beziehung zwischen euch und euren Eltern etwas geändert, seitdem ihr selbst Eltern seid und sie somit Großeltern?

Klitzekleinste Augenblicke mit ganz viel Herz

Freitag, 21. August 2015


Manchmal sind die Tage als Mutter anstrengend und nervenaufreibend. Manchmal sogar langweilig.  Besonders dann tun diese kleinen Augenblicke gut, die zwar nicht unbedingt weltbewegend sind, einem aber trotzdem so richtig ans Herz gehen. Mein kleiner Liebling für dich (und für mich, damit ich auch ja nicht vergesse, wie glücklich ich mich schätzen darf) habe ich hier ein paar dieser schönen Momente gesammelt :)




* Diese endlos vielen Gelegenheiten, wenn du jedem Fußgänger und Autofahrer winkst, der uns entgegenkommt und vor Freude klatschst, wenn jemand zurück winkt

* Der Schulterblick nach hinten an der Supermarktkasse. Meistens sehe ich dann eine grinsende Person, weil du gerade wieder dabei bist neue Kontakte zu knüpfen

* Wenn du im Schlaf lächelst... Irgendwie löst das in mir das Gefühl aus, tagsüber etwas richtig gemacht zu haben ;)

* Wie du dich ganz fest an mich klammerst, wenn du ausnahmsweise mal Angst vor etwas hast. Das zeigt mir, dass du dich bei mir sicher fühlst

* Wenn du beim Einschlafen deinen Arm um meinen Hals legst. So kuschelig bist du nicht oft, dafür genieße ich diese Momente des Tages umso mehr

* Du scheinst gerne zu teilen. Ich finde es einfach zuckersüß, wenn du mich mit deinen Brötchen und co. fütterst und so schön stolz schaust, wenn ich davon abbeiße

* Dein lauter ,,Mama"- Ruf, wenn ich das Zimmer verlasse, du aber willst, dass ich bleibe

* Wenn du im Kinderbecken im Freibad ein kleines Mädchen nach der anderen an die Hand nimmst. Da muss ich als Mutter ganz schön schmunzeln

* Wenn ich ,,Nein" sage und du so unheimlich trotzig mit ,,Da" antwortest. Wie ein so kleiner Mensch so willensstark sein kann, bringt mich trotz der eigentlich blöden Situation irgendwie immer zum Lachen

* Wie du dich manchmal vor Freude schüttelst, wenn dein Papa nach Hause kommt

* Du mit dem Telefon am Ohr. Am Besten wie du eigentlich ganz gut gelaunt bist, aber sobald dann Oma am Telefon ist, fängst du an zu motzen und zu jammern als würdest du dich gerade über Mama und Papa beschweren :D

* Zu beobachten wie du quasi von jedem Ball magnetisch angezogen wirst

* Dein lautes Lachen, wenn man dich kitzelt

* Wenn du den Morgen direkt als erstes mit verschlafenen Augen und einem breiten Grinsen beginnst

* Wenn du mich haust, um mich zu wecken. Eigentlich nicht sehr nett. Trotzdem bringt es mich zum Lachen zu sehen wie glücklich du bist, wenn du siehst, dass es geklappt hat 






Wie ist das bei euch, liebe Mamis? Welche klitzekleinen Glücksmomente gehen euch in eurem Alltag mit Kind besonders ans Herz? :)




Bedingunglose Liebe - Gibt es so etwas überhaupt?

Dienstag, 18. August 2015



Manche Schlagzeilen kann man nicht lesen, ohne dass einem ein unguter Schauer über den Rücken läuft. Erst letzte Woche wurde von einem französischen Paar berichtet, das beim Wandern durch eine Wüste in New Mexico verdurstet ist. Ihr neun Jahre alter Sohn konnte nur deshalb überleben, da seine Eltern ihn mit einem Großteil ihres nur spärlichen Wasservorrates versorgten... Natürlich kann man das auch kritisch sehen, schließlich ignorierten sie aus nicht bekannten Gründen die Sicherheitshinweise und hatten letztlich viel zu wenig Wasser dabei. Dadurch brachten sie sich und ihren Sohn in Lebensgefahr. Er muss nun ohne seine Eltern groß werden... Trotzdem ist das, was in dieser Geschichte ans Herz geht etwas Anderes. Wie kann eine Liebe nur so groß und bedingungslos sein, dass man für sie tatsächlich bereit ist, sein eigenes Leben zu opfern?



Wer dieses Gefühl nicht schon bereits kannte, für den stehen die Dinge anders sobald er ein Kind hat. Seitdem ich Mutter bin weiß ich, dass es mindestens eine Person auf dieser Welt gibt für die ich mein Leben garantiert und 100%-ig geben würde. Da würden mich die Umstände nicht nachdenklich stimmen. Sie wären mir völlig egal. Wenn ich durch mein Leben das Leben meines Sohnes retten könnte, dann würde ich es tun. Ich habe das gespürt als er kurz nach seiner Geburt auf meinem Bauch lag, so winzig und hilflos, komplett auf mich angewiesen... Ich habe gespürt, dass es wirklich bedingungslose Liebe gibt. In einer Welt, wo jeder meist zuerst an seinen eigenen Vorteil denkt, wo das eigene Ego den ersten Platz im Leben einnimmt, wo der Partner und Freunde ersetzbar scheinen, je nachdem was einem gerade besser passt. Aber ich denke, wahre Liebe stellt keine Bedingungen auf. So geht es mir zumindest mit meinem Sohn. Er könnte alles tun, es würde nichts an meiner Liebe zu ihm verändern. Selbst wenn er mich nicht mehr in seinem Leben haben wollte, ich würde ihn immer noch genauso lieben.

Wenn man bedingungslos liebt, ist man bereit etwas zu opfern. Im Kleinen tue ich das tagtäglich. Geht es meinem Kind nicht gut, dann opfere ich meinen Schlaf für ihn. Egal wie sehr das auf Dauer an einem zehrt. Egal wie viel Hunger ich habe. Wenn er mich gerade braucht, bin ich für ihn da. Bevor ich selbst esse, kümmere ich mich darum, dass er keinen Hunger haben muss. Auch wenn ich gerade gerne etwas für mich tun würde, alleine. Ich weiß, dass das warten kann, wenn es meinem Kind dadurch besser geht. Diese Liste ist noch längst nicht vollständig. Trotzdem würde man nie auf die Idee kommen, diese Taten an Bedingungen zu knüpfen, oder später seinem Kind ,,in Rechnung" zu stellen. Eltern tun all dies freiwillig und aus Liebe.

Und auch wenn man hofft, dass man selbst nie in eine ähnliche Situation wie das Paar in der mexikanischen Wüste gerät. Egal wie sehr man darum betet, dass einem selbst so etwas nicht passieren möge. Wenn es dazu kommen würde, würden Eltern alles für ihr Kind geben. Die Liebe zu seinem Kind ist fast schon erschreckend stark. Aber das ist auch gut so. Ich weiß, dass meine eigenen Eltern mich genauso lieben. Das wusste ich schon immer. Aber wie das wirklich ist, das kann ich eigentlich erst jetzt richtig nachvollziehen. Wo ich selbst weiß, wie es sich anfühlt, sein Kind zu lieben. Völlig bedingungslos. Ich glaube das dass eines der intensivsten Erfahrungen ist, die man als Eltern macht. Eine, für die man eindeutig dankbar sein kann.

MoJos erster Geburtstag =) - Dschungel-Safari Party : Torte, Deko und Stimmung

Montag, 17. August 2015


Nun war es also tatsächlich so weit. Vor einem Jahr fuhren wir zu zweit ins Krankenhaus und kamen bald darauf zu dritt zurück. Doch noch viel mehr hat sich seitdem verändert. Unser kleiner Sohn hat unser ganzes Leben auf den Kopf gestellt. Unseren Alltag, unsere Pläne, unsere Beziehung. Wir durften von Tag zu Tag näher zusammen wachsen. So machten all die Veränderungen unser Leben nicht unbedingt unkomplizierter, aber dennoch schöner :) 

Natürlich wollten wir das mit unserer Familie und unseren Freunden gemeinsam feiern. Der 1.Geburtstag ist ja doch etwas ganz Besonderes. Hier ein paar Fotos für euch von MoJos Dschungel-Safari Party! 

Eine kleine selbstgebastelte Fotowand mit Lianen, Blättern und Luftballons





An dieser zweistöckigen Dschungeltorte habe ich einen halben Tag lang gebacken :D Mein erstes Experiment mit Fondant. Zum Glück hatte ich Hilfe von meiner Schwester.





Am Freitag hatten wir trotz mieser Wettervorhersage Glück und nach 5 Minuten Regen hatten wir die ganze Zeit Sonnenschein. Am Freitag war die Familie eingeladen. Ca. 30 Personen kamen und wir haben zusammen bei den Eltern meines Mannes gegrillt. Bei dem tollen Wetter konnten wir den ganzen Tag draußen verbringen. Seit unserer Hochzeit haben wir nicht mehr sowohl mit der Familie meines Mannes als auch mit meiner eigenen gefeiert. Trotzdem war die Stimmung super. Wir haben uns gut unterhalten, die Kinder haben auf Anhieb mit einander gespielt und das Essen hat gut geschmeckt. Auch wenn ich mir da zuvor Gedanken gemacht hatte, war es ein rundum gelungener Tag. Wir haben viel gelacht und MoJo hat es genossen, dass so viele da waren, um mit ihm zu spielen. Natürlich war er auch ganz begeistert von seinen Geschenken und hat sie bis heute noch bei uns im Wohnzimmer ausgebreitet, um sie ,,einzuspielen" ;)  Am Sonntag hatten wir noch ein paar Freunde eingeladen, um nachzufeiern. Diese gemeinsame Zeit haben wir auch sehr genossen. Es ist so schön wieder einmal zu sehen, wie sehr unsere Freunde Mojo lieben :)




Ob ich beim nächsten Mal noch beim Auspusten helfen darf? Vermutlich nicht :D Trotzdem freuen wir uns auf das nächste Jahr. Es wird vermutlich genauso spannend weitergehen. Seine Geburtstagsparty war auf jeden Fall ein schöner und fröhlicher Start ins Kleinkindalter. (Was? Ich hab kein Baby mehr?! *schluchz*)

Das Konservieren von Glücksmomenten :) - Babyalbum von Pipapier (+Verlosung)

Mittwoch, 12. August 2015



Erinnerungen können so schön sein, dass man sie auf gar keinen Fall verlieren möchte. Wir schießen Fotos, machen Notizen oder bringen die Geschichten zu Papier. Damit unsere schönsten Erinnerungen auch dann noch greifbar bleiben, wenn der kostbare Moment doch eigentlich schon längst verflogen ist...

Es gab kaum ein anderes Jahr in meinem Leben, dass so dicht gefüllt ist mit wundervollen Erinnerungen, wie das erste Lebensjahr meines Sohnes. Alles ging irgendwie noch viel mehr ans Herz als sonst, auch wenn es vielleicht nur vermeintliche Kleinigkeiten waren. Momente, die nur wenige Sekunden dauerten. 

Die Maße bei seiner Geburt, sein erstes Lächeln, der erste Brei, das erste Wort, das erste Krabbeln, die ersten Schritte... Dies sind nur einige der vielen Momente, die einem im Gedächtnis bleiben, wenn man an die Babyzeit seiner Kinder zurückdenkt. Selbst wenn ich es nicht aufschreiben würde, blieben mir die Erinnerungen ganz gewiss. Doch es ist mir wichtig, sie auch für meinen Sohn festzuhalten und damit auch für ihn greifbar zu machen. Ich weiß ja, wie gerne ich selbst in meinen alten Kinderalben stöbere und dabei in Erinnerungen schwelge. Aber noch interessanter sind da sogar noch die festgehaltenen Momente, an die ich mich selbst gar nicht mehr erinnern kann, weil ich damals noch zu klein war.


Fürs Konservieren von Glücksmomenten auf Papier gibt es unzählige Möglichkeiten. Doch ich habe mein Herz an den Shop von Pipapier verschenkt. Warum? Weil mir sofort beim ersten Stöbern die kreative und liebevolle Gestaltung der Produkte ins Auge gefallen ist. Die Designs sind zwar kindgericht, aber keineswegs kitschig. Das Album bietet viel Platz dafür die verschiedensten Erinnerungen festzuhalten und sie mit den entsprechenden Fotos zu ergänzen. Mir gefällt wie ausführlich es ist und dass die wichtigsten Dinge eindeutig mitinbegriffen sind. Man merkt, dass die Person, die hinter Pipapier steckt sehr viel Liebe selbst fürs kleinste Detail mitbringt und die Ergebnisse dadurch ihren ganz eigenen und persönlichen Charme versprühen. Daher habe ich mich sehr gefreut, dass ich einen kleinen Blick hinter die Kulissen werfen konnte, indem mir die liebe Ivi von Pipapier ein paar Fragen beantwortet hat, die mich auf Anhieb interessiert haben :)




Wie kam es dazu, dass du einen eigenen Shop mit Papeterieprodukten eröffnet hast?

Das war schon lange ein großer Traum von mir, doch habe ich es lange Zeit nicht für möglich gehalten, dass dieser Traum Wirklichkeit werden und ich mit meiner Idee Erfolg haben könnte.
Jetzt bin ich richtig happy, dass ich diesen Schritt dann doch gewagt habe und ich mich überraschen lassen konnte, wie viele glückliche Kunden Pipapier von Anfang an hatte. Es ist richtig schön und macht riesig viel Freude, zu sehen, wie glücklich meine Papierschätzchen Andere machen können. :-)


Was ist dir bei deinen Produkten und Designs besonders wichtig?

Besonders wichtig ist mir, dass meine Produkte mit Liebe gestaltet werden und auch meinen eigenen Ansprüchen an schöne Papeterie gerecht werden. Ich nehme mir gerne die Zeit, um ein neues Produkt wieder und wieder zu verändern, bis es mir wirklich gut gefällt und ich es selbst auch kaufen würde.
Meine Produkte sollen keine Mogelpackung sein, wo nur das Cover hübsch ist und das Innere lieblos gestaltet wurde. So investiere ich zum Beispiel eine Menge Zeit in das Design meiner Bücher, doch diese Zeit des kreativen Schaffens ist einfach herrlich und lohnt sich immer wieder, wie ich finde.
Für Pipapier ist es mir außerdem wichtig, dass meine Freude am analogen Arbeiten spürbar wird. Sterile, digitale Bilder sind nicht so mein Ding. Ich mag es, wenn Illustrationen „handgemacht“ sind – also mit Schnipseln, Farbe und Stiften hantiert werden kann. Ich liebe einfach die Natürlichkeit des analogen Malens. Im Unperfekten liegt für mich ein besonderer Charme.


Wie gelingt dir die Balance zwischen Arbeit und Familie?

Es ist natürlich nicht immer leicht, das ist ja klar! Streckenweise ist es auch richtig anstrengend, aber mein Mann unterstützt mich sehr und zusammen klappt es dann. Durch meine beiden Mäuse habe ich immer eine perfekte Inspirationsquelle direkt vor der Nase - das ist einfach super! Meine Kids bereichern Pipapier so ständig auf ihre eigene Weise und sind außerdem eine große Hilfe, zu erkennen, wenn man sich mal wieder zu sehr in die Arbeit festgebissen hat. Da können die zwei ordentlich Alarm schlagen ;-)

Was wünscht du dir bezüglich Pipapier für die Zukunft?
 
Dass den Menschen da draußen meine Designs weiterhin so gut gefallen und ich noch gaaanz viele schöne, neue Pipapierchen gestalten darf!




Und ihr dürft euch freuen, denn Ivi hat mir zusätzlich etwas zum Verlosen mitgeschickt :) 


Zwei tolle Kinderbilder, die vielleicht bald in das Reich eures kleinen Lieblings einziehen können :)


Kinderbild ,,Freunde"



Kinderbild ,,Ballon"



Und mitmachen ist ganz einfach:
1. Ihr habt unsere Facebookseite geliked :)
2. Ihr habt den entsprechenden Beitrag zu diesem Gewinnspiel geliked oder kommentiert oder mir auch hier auf dem Blog einen Kommentar hinterlassen zu folgender Frage:

Was ist eure schönste Erinnerung an das erste Lebensjahr eures Babys bzw. auf was freut ihr euch in Zukunft am meisten? Möchtet ihr lieber das Bild ,,Ballon" oder ,,Freunde" gewinnen?
Ich freue mich schon sehr auf eure Rückmeldungen! Das Gewinnspiel läuft bis zum 19. August 2015. 





Wenn ihr neugierig geworden seid, dann schaut euch ruhig mal in Ruhe um, ihr findet Pipapier

oder auch bei Dawanda

mit vielen weiteren Alben, Bildern, Einladungen, Kalendern und co. 

1. Geburtstag :) Partyvorbereitungen Teil 1 - Einladungskarten

Sonntag, 9. August 2015



Vorfreude ist doch wirklich etwas Schönes :) Ich liebe es kleine und große Feiern vorzubereiten, da kann man sich natürlich vorstellen, dass MoJos erstem Geburtstag bei uns schon lange entgegen gefiebert wird. Nicht weil er schneller groß werden soll (meine gelegentlichen Melancholie-Anfälle deswegen habe ich ja schonmal erwähnt :D), sondern weil es einfach eine schöne Gelegenheit ist unseren kleinen Mann für all das zu feiern, was er in einem Jahr dazu gelernt hat. Und natürlich uns als Eltern, dass wir dieses abenteuerliche erste Babyjahr gut überstanden haben und außerdem unsere lieben Verwandten und Freude, dass sie uns dabei eine große Stütze waren :) 

Schritt 1 bei unseren Partyvorbereitungen war das Suchen eines geeigneten Mottos. Zu Beginn schwankte ich noch hin und her, doch am Ende haben wir uns auf eine Dschungel-Safari Party geeinigt. Da MoJo ein kleiner Löwe ist und außerdem total begeistert von allen möglichen Tieren ist, schien uns das ganz passend :) Sobald das Motto stand, ging es an die Einladungskarten. Kaufen fand ich blöd. Selbstgemacht sollte es schon sein. Und da ich dabei selbst nicht die geschickteste bin, hat mich da meine ,,kleine" Schwester unterstützt. Das kam dabei raus:








Dank der Hilfe von MoJos Tante kann sich das Ergebnis durchaus sehen lassen, finde ich :) Unsere Gäste haben sich auf jeden Fall sehr über die Einladungen gefreut und nun steht der kleinen Feier nichts mehr im Wege. Eine Torte und die passende Dschungel-Safari Deko müssen noch her, davon werde ich aber noch berichten. 

Jetzt fragen wir uns jeden Tag weiterhin ,,Wie oft müssen wir noch schlafen?..." und genießen ansonsten die Vorfreude :)





Habt ihr schon Mottopartys für eure Kinder vorbereitet? Für welches Thema habt ihr euch dabei entschieden? :)

Papa kann das (?)

Mittwoch, 5. August 2015


Ich werde wohl so schnell nicht den verwunderten Gesichtsausdruck einiger Bekannten vergessen, als mein Mann sich während einer Veranstaltung unseren Sohn und die Wickeltasche schnappte, um ihm die Windeln wechseln zu gehen. Sie hätten wohl eher erwartet, dass das meine Aufgabe gewesen wäre. Mit einem Augenzwinkern erklärte ich ihnen, dass sie sich keine Sorgen machen müssten. Wenn man all die Windeln, die ich vor allem wochentags wechsele zählen würde, wäre das immer noch die eindeutige Mehrheit ;)

Ist ein Mann, der am Wochenende ein paar Windeln wechselt denn wirklich so etwas Exotisches? Manchmal denke ich dann zurück an die Zeit im Krankenhaus kurz nach MoJos Geburt. Nachdem die Kinderkrankenschwester es uns einmal gezeigt hatte, war es eindeutig mein Mann, dem das Windelnwechseln zunächst besser gelang. Warum auch nicht? Schließlich waren wir beide in Sachen Baby völlige Anfänger und nur weil man als Frau das gemeinsame Baby ausgetragen hat, macht dies uns noch nicht schlagartig von dem einen auf den anderen Augenblick zum Vollprofi in Sachen Babypflege.



Ich bin froh, dass sich heutzutage so Einiges verändert hat. Dass Männer nicht nur aus der Distanz heraus beobachten oder sich nur für die Bespaßung des Nachwuchses verantwortlich fühlen. In meinen Augen gibt es grob in Schubladen gequetscht drei Arten von frischgebackenen Säuglingsvätern:

1. Ich bin Papa- Ich kann das nicht

Diese Spezies von Vater fühlt sich allein schon aufgrund seiner biologischen Voraussetzungen nicht dazu im Stande dieses kleine zerbrechliche Wesen, das er selbst gezeugt hat, zu halten oder zu verpflegen. Zum Glück kann seine Partnerin das besser. Er selbst kommt dann erst wieder ins Spiel, wenn der Nachwuchs laufen kann. Wenn er bloß ahnen würde, was ihm bis dahin mit dieser Einstellung alles entgeht...

2. Ich bin Papa- Ich darf das nicht

Hier sind seltsamerweise nicht die Väter der Ursprung des Problems, sondern die Mütter. In diesem Fall hält nämlich sie ihren Mann für biologisch ungeeignet, ebenfalls Verantwortung bei der täglichen Babypflege zu übernehmen. Sie hat einfach gesprochen Angst. Sie würde zwar niemals zugeben, dass sie ihrem Mann bei gewissen Aufgaben nicht vertraut, aber vorsichtshalber übernimmt sie einen Großteil der Arbeit selbst. Den Mann stört dies mal mehr, jedoch meistens eher weniger.

3. Ich bin Papa- Ich kann das

Dieser Vatertypus ist eindeutig sowohl theoretisch als auch praktisch im Jahr 2015 angekommen. Was er noch nicht kann, das lernt er eben noch. Und außer dem Stillen gibt es keine Aufgabe, die er seiner Frau zu 100% überlässt, wenn sie es nicht will. 


Ich bin ganz klar ein Fan von Nummer 3! Die Umstände mit denen frischgebackene Eltern heute konfrontiert sind, sind einfach nicht mehr die gleichen wie früher. Da ist es doch eigentlich nur selbstverständlich, dass sich hierdurch auch die Vaterrolle weiterentwickeln musste. Genauso wie es heute nicht mehr exotisch ist, dass eine Frau viele Jahre in ihre Ausbildung inverstiert und danach auch arbeiten gehen kann, genauso wenig exotisch sollte es dann auch sein, wenn ein Vater sich dazu entschließt in Elternzeit zu gehen oder sich doch zumindest nach Feierabend und an den Wochenenden gleichwertig um seine Kinder zu kümmern. 

Ich glaube in unserer Zeit sind Eltern viel mehr als Team gefragt als je zuvor. Die Aufgaben sind nicht mehr allein geschlechtsspezifisch und klar von einander getrennt verteilt. Die Herausforderung besteht doch viel eher darin, sich bestmöglichst zu ergänzen und flexibel mit der Aufgabenverteilung innerhalb der Familie umzugehen.

Man könnte jetzt sagen: ,,Ooooh, die armen Männer... Was sollen die denn jetzt sonst noch alles machen...?" Aber darum geht es im Grunde genommen auch gar nicht. Aufgaben gerecht zu verteilen ist natürlich auch positiv für eine Beziehung. Der Punkt ist, dass den Männern und ihren Kindern doch auch sehr viel entgehen würde, wenn sie sich aus den alltäglichen Dingen mit ihrem Baby zurückziehen würden. Gerade solche ,,Nebensächlichkeiten" sind wichtig für die Bindung und schweißen zusammen. Denn eigentlich ist es ein Vorrecht, ein Kind nicht nur in die Welt zu setzen, sondern sich danach auch darum zu kümmern. Ich finde es toll, wenn Väter diese Herausforderung annehmen und auch zuhause ,,ihren Mann stehen", selbst wenn es um das Windelnwechseln, Kleidung aussuchen, Fingernägel schneiden, Fläschchen geben, baden und co. geht :)




Wie ist das bei euch zuhause? Gibt es bestimmte Aufgaben, die nur ihr als Mutter erledigt, oder hilft euer Partner in allen Bereichen rund um eure Kinder mit so gut es geht?

MoJos erster Strandtag am Meer (mit D-Toy Sandspielzeug Empfehlung)

Montag, 3. August 2015


Als ich gestern von unserem verregneten Ostseeurlaub erzählt habe, war das nicht die 100%-ige Wahrheit ;) Denn zumindest am Samstag hatte die Sonne ein wenig Erbarmen mit uns, und wir konnten auch Zeit direkt am Timmendorfer Strand verbringen. Die Badesachen hatten wir drunter gezogen und das änderte sich auch nicht, aber trotzdem hatten wir unseren Spaß.


Wahrscheinlich bin ich zurzeit ein wenig melancholisch, weil MoJos erster Geburtstag vor der Tür steht. Aber ich staune trotzdem jedes Mal. Noch vor kurzem haben wir ein kleines, hilfloses Bündel in unsere Wohnung getragen. Es konnte sich noch nicht selbst hinstellen oder krabbeln. Es konnte sich noch nicht einmal selbst drehen. Und jetzt sitzt unser kleines Baby mit Schippe und Eimer bewaffnet am Meer (das er in diesem Urlaub zum ersten Mal gesehen hat) und buddelt fleißig vor sich hin :) An solchen Kleinigkeiten merkt man dann doch, wie schnell die Babyzeit vorüberfliegt und wie viel der Nachwuchs in einem Jahr dazu lernt. Wie groß die Kleinen werden. Und wie wichtig es deshalb ist, die schönen Momente auszukosten und zu genießen. Dieses gemeinsame Spielen im Sand mit dem Blick aufs Meer war einer dieser Momente.

 

Wenn ich an das Sandspielzeug zurückdenke, mit dem ich zuletzt mit Kindern bei einem Praktikum im Kindergarten gespielt hatte, dann erinnere ich mich vor allem an Schippen, bei denen ich ständig das Gefühl hatte, sie würden gleich durchbrechen, an Eimer, bei denen ich Bedenken hatte, ob der Henkel das Gewicht des Sandes aushalten würde, und an Förmchen, die es wohl nicht überlebt hätten, wenn sich jemand mit Schuhen auf sie drauf gestellt hätte... Dementsprechend war auch meine Erwartungshaltung als ich ein Baby-Sandspielzeugset von D-Toy testen durfte. Doch was mir schon beim Auspacken zuhause auffiel war die Stabilität des Sets. Das hat mich nach meinen bisherigen Erfahrungen echt positiv überrascht. D-Toy steht für eine gute Qualität - komplett ,,Made in Germany". Dadurch sollen Unternehmen gezielt gefördert werden, was auch dem Arbeitsmarkt in Deutschland zugute kommt. Mir gefällt dieser Gedanke sehr. Und vor allem beruhigt es mich als Mutter zu wissen, dass D-Toy besonderen Wert darauf legt, dass ihr Spielzeug schadstofffrei ist und somit für die Kleinsten gut geeignet. Dieses Set, dass besonders für Babys und quasi als Einsteigersandspielzeug gedacht ist, kommt auch in einer sehr praktischen durchsichtigen Tasche, die ideal für unterwegs ist.

 Und auch wenn es an der Ostsee nur einmal benutzt wurde, ist der Sommer ja trotzdem noch nicht vorbei und MoJo wird noch einige Gelegenheiten zum Buddeln bekommen und Mama darf wieder ihre Melancholie genießen :D



Im nächsten Jahr wollen wir uns dann übrigens doch trauen und mit dem Flugzeug in unseren nächsten Familienurlaub starten. 

Habt ihr vielleicht irgendwelche Empfehlungen für familienfreundliche Hotels im Ausland? 

Am liebsten in einem Land, in dem man eine hohe Schönwetterwahrscheinlichkeit in den Sommermonaten hat :D

Unser erster Familienurlaub an der Ostsee - inklusive Schlechtwettertipps am Timmendorfer Strand ;)

Sonntag, 2. August 2015


In der vergangenen Woche war es endlich so weit. Wir setzten uns ins Auto und starteten in unseren ersten gemeinsamen Urlaub als Familie. Der Blick in meine Wetter-App machte schon deutlich, dass es leider nicht wie erhofft eine Woche voller Sonnenschein und Badetagen am Meer werden würde. Zuerst war ich darüber auch sehr enttäuscht, man hatte es sich halt anders vorgestellt. Aber so ist das eben, wenn man innerhalb von Deutschland seinen Urlaub geplant hat. Hat ein bisschen was von Glücksspiel. Aber es lohnt sich ja auch nicht, sich dadurch die gesamte Urlaubslaune vermiesen zu lassen. Also haben wir versucht, kreativ zu werden und uns auf die Suche nach Schlechtwetter-Alternativen rund um den Timmendorfer Strand gemacht.


1. Das Restaurant ,,Wolkenlos" 





Dieses tolle Restaurant ist uns bei unserem ersten Spaziergang am Strand entlang sofort ins Auge gefallen. Eine lange Seebrücke führt dorthin, somit ist dieses Lokal rundum von Meer umgeben. Ein wahnsinnig schöner Ausblick! Da haben wir direkt für den nächsten Abend einen Tisch reserviert, um uns auch einen Platz am Fenster zu sichern. Das ist auch nötig, denn das Wolkenlos ist immer gut besucht. Kein Wunder, denn trotz recht hoher Preise ist dieser einzigartige Ausblick sein Geld meiner Meinung nach echt wert. Es hat etwas Luxuriöses und Entspannendes an sich, dort gemeinsam zu essen und ist vor allem mal etwas völlig Anderes als das, was man von zuhause gewohnt ist :) Das Restaurant Wolkenlos lädt zum Träumen und Ausruhen ein :) Auch an Tagen, an denen mal kein Badewetter herrscht ;)


2. SEA LIFE Timmendorfer Strand




Auch bei schlechtem Wetter wollen Kinder etwas Spannendes erleben. Und da ist das Sea Life direkt am Strand eine wirklich gute Möglichkeit! Viele verschiedene Tierarten und Themenwelten erwarten die Besucher dort. Unser kleiner MoJo war hin und weg. Er klebte förmlich mit der Nase an den Scheiben der zahlreichen Aquarien :D Er nörgelte während der gesamten Zeit überhaupt nicht herum, sondern war total aufmerksam und machte immer wieder große Augen bei all den bunten und verschiedenen Fischen, Haien und Schildkröten, die es zu entdecken gab. Wer schon einmal in einem Sea Life war, der weiß jedoch, dass es dort auch recht eng werden kann und man leider auch nicht wie in einem Zoo den ganzen Tag dort verbringen kann. Nach ca. 1,5 Stunden war unsere Runde beendet. Damit kann man schlecht einen kompletten Regentag überbrücken. Doch was mir daher sehr gut gefallen hat ist, dass man sich am Eingang auch einen Stempel auf die Hand geben lassen konnte, so war der Eintritt wirklich auf den ganzen Tag ausgelegt und man konnte bei Interesse einfach später wieder reinkommen und eine zweite Runde durch die Unterwasserwelt starten.


3. Die Ostsee-Therme Scharbeutz





Auch wenn es leider nicht direkt in der Ostsee möglich war, hatten wir doch Lust uns während unseres Urlaubs auch ins Wasser zu begeben. Mit Baby ist da ein Thermalbad natürlich ideal. Die Ostsee-Therme ist bekannt als eine der schönsten Wellnessanlagen Deutschlands. Davon wollten wir uns gerne selbst überzeugen. Und wir hatten trotz Regenwetter tatsächlich einen tollen Tag, der überraschend schnell vorüberging. Diese Therme bietet neben Sauna, Whirlpool und co. in der Schwimmwelt ein großes innenliegendes Becken, das in den Außenbereich mündet. Hierzu kommt ein etwas kleineres, dafür aber besonders warmes Vitalbecken und außerdem ein sehr schöner Kinderbereich. MoJo ist echt eine kleine Wasserratte und hatte Riesenspaß! Vor allem, wenn andere Kinder um ihn herum sind, so wie im Babybecken. Schon auf dem Rückweg ist er dann ratz fatz eingeschlafen und hat nachts echt gepennt wie ein Stein, so müde war er :D Aber müde und zufrieden ist doch eine schöne Mischung ;)



4. Shoppen und Sightseeing in Lübeck




Auf Shoppen hat man Frau doch eigentlich bei jedem Wetter Lust, oder? :D Direkt am Timmendorfer Strand gibt es zwar auch recht viele Stores und Boutiquen, doch die sind wohl doch eher etwas für den sehr großen Geldbeutel. Doch zum Glück ist Lübeck überhaupt nicht weit entfernt. Nach einer halben Stunde Autofahrt ist man schon da. Die wunderschöne Altstadt bietet viele Möglichkeiten für ein kleines Kulturprogramm und das Entdecken von Sehenswürdigkeiten. Und danach lassen sich auf den Einkaufsstraßen ganz wunderbar die Shoppingtüten füllen :D So war auch dieser Tag für uns sehr schön, auch wenn es wieder einmal zu kalt war, um ihn am Strand zu verbringen.


5. Ein Blick in den Veranstaltungskalender lohnt sich




Wir hatten das Glück, dass zurzeit in Lübeck der Zirkus Roncalli gastiert. Und den Zirkus liebe ich schon so lange ich denken kann, auch meinen Mann konnte ich damit bereits anstecken. Und so bot ein weiterer regnerischer Tag die Gelegenheit für MoJos ersten Zirkusbesuch. Auch wenn das Programm recht lang war, hat er das für seine 11 Monate echt super mitgemacht. Vielmehr noch: Er war einer der am meisten begeisterten Jubeler :D Zurzeit ist es für ihn eh das Größte, wenn andere für ihn klatschen und er dann mitklatschen kann :D Also bedeutete der Zirkusbesuch mit so vielen klatschenden Menschen und spannenden Artistennummern für ihn ein Hoch an Glücksgefühlen :D Ich staune immer wieder. Noch vor gar nicht so langer Zeit saß ich im Zirkus und hab mir vorgestellt, in Zukunft irgendwann auch mal mit meiner eigenen Familie dorthin zu gehen. Und jetzt ist es so weit und ich habe im Zirkus ein klatschendes und jubelndes Baby auf meinem Schoß. Das Leben kann wirklich schön sein. So wie der Urlaub, auch bei Regen ;)




Alles in allem war es doch eine schöne Woche :) Zwar anders als vorher erwartet, aber auch wenn wir nicht viel Zeit in Badesachen verbringen konnten, haben wir dafür umso mehr spannende Dinge unternommen und ganz viel Zeit für die Familie gehabt :)




Habt ihr auch schon Erfahrungen mit Urlauben gemacht, die mehr oder weniger durch Regenwetter ins Wasser gefallen sind?
 


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