Step 1 beim Fahrrad fahren lernen: Das Laufrad (inklusive mifus-Onlineshop Vorstellung)

Freitag, 1. Juli 2016

Ich bin ja bekanntlich Fan davon neue Shops abseits von Amazon, Zalando und Co. zu entdecken. Erst vor kurzem stieß ich daher auf mifus.de, einen Online-Shop für Kinderspielzeug. Und bereits auf den ersten Blick schien alles zu stimmen. Eine Riesenauswahl wird hier geboten. Egal ob für Babys oder Schulkinder, Mädchen oder Jungen, Indoor- oder Outdoorspielzeug: Hier wird jeder fündig. Und wer noch verzweifelt nach einem Geschenk für Neffe, Nichte, Paten- oder Enkelkind sucht, der kriegt bei einem Blick auf die beliebtesten Themenwelten oder die aktuellen Bestseller eine Menge Inspirationen.

Ein Laufrad soll her


Ich persönlich freute mich ja schon tierisch lange darauf, für MoJo ein Laufrad zu bestellen. Kurz vor seinem zweiten Geburtstag konnte ich einfach nicht mehr widerstehen. Umso glücklicher war ich als ich bei mifus den beliebten Klassiker, das puky Laufrad, zu einem günstigen Preis entdeckte! In oceanblue hatte ich es vorher noch nie live auf der Straße gesehen, das machte mich neugierig. Und da Geduld nicht meine größte Stärke ist, war ich echt erleichtert als das ersehnte Laufrad nach kürzester Lieferzeit bereits bei uns zuhause ankam.


Der ideale Start


Als ich noch klein war, war es selbstverständlich das Fahrrad fahren sofort mit einem klassischen Kinderfahrrad mit Stützrädern zu lernen. In den letzten Jahren fiel mir dann auf, wie viele breit grinsende Kinder auf der Spielstraße oder in Parks auf ihrem Laufrad unterwegs waren. Leicht sah das aus und schien jede Menge Spaß zu machen, diese neu gewonnene Form der Mobilität. Als ich dann von vielen Freunden und Bekannten hörte, wie leicht ihren Kindern das Fahrradfahren fiel nachdem sie zuvor bereits ein Laufrad hatten, war ich von den kleinen Flitzern auf zwei Rädern überzeugt.

Fahrspaß für die Kleinsten


Bereits beim Auspacken des mifus-Paketes machte mein Sohn riesige Augen. Er ist ja eh aus Prinzip von allem begeistert, das Räder hat. Neugierig half er mir beim Festziehen des Lenkrades und dem Einstellen der richtigen Sitzhöhe (die einzigen Zusammenbau-Schritte beim Puky-Laufrad). Wir machten uns danach auch direkt auf den Weg zur Straße. Bisher muss ich noch ziemlich aufpassen, wenn er auf seinem Laufrad sitzt. Aber von Mal zu Mal kann ich beobachten, wie sich seine Balance verbessert. Nach der aktuellen Übungsphase bin ich mir ganz sicher, dass er bestimmt um seinen zweiten Geburtstag herum schon zum Spielplatz flitzt wie ein kleiner Rennfahrer :)



Ging es für eure Kinder direkt aufs Fahrrad? Oder haben sie zuerst auch mit einem Laufrad geübt?

Abschnitt für Abschnitt

Mittwoch, 29. Juni 2016

"Lebensabschnitt" empfand ich immer als ein recht seltsames Wort. Doch erinnert ihr euch an Momente in eurem Leben, die sich so anfühlten als würdet ihr eine vollgepackte Kiste liebevoll einpacken, fest verschließen und euch daraufhin von ihr verabschieden? In meinem Leben gab es sehr wohl solche Momente, in denen dann doch die Vermutung groß war, dass gerade ein neuer Lebensabschnitt für mich begonnen hatte.

 

Auto für Auto


Kindergarten, Grundschule, Gymnasium, Schulabschluss, Studium, Hochzeit, Geburt des ersten Kindes, der erste richtige Beruf. Das waren sie bisher im Groben für mich, diese Lebensabschnitte. Lustigerweise verbinde ich mit allen neuen Lebensabschnitten, die ich volljährig erlebt habe ein bestimmtes Auto. Mein erstes eigenes Auto war für mich stark mit dem Abschnitt "Erwachsenenleben" verknüpft. Ein kleiner Toyota Aygo. Ich war plötzlich mobil und nutzte das auch mit allen Kräften aus. Mit dem kleinen Aygo verband ich ein riesengroßes Gefühl an Freiheit. Als dann irgendwann mein jetziger Mann und ich beschlossen zu heiraten, musste mein geliebtes Auto jedoch leider dran glauben. Da zwei Autos zu viel waren, behielten wir schweren Herzens seinen VW Golf.




Ein Auto für Verliebte


Doch auch dieses Auto ist für mich mit ganz viel Schönem verbunden. Mit unserem schwarzen VW verbinde ich so viele Erinnerungen an unsere Liebe. Ich werde nie die Zeit vergessen, in der wir noch nicht offiziell zusammen waren. Aber jedes Mal, wenn ich in seinem Auto saß und wir etwas unternahmen, schaute ich immer wieder auf die Ankunftszeit beim Navi. Nicht weil ich so schnell wie möglich wieder weg wollte. Ganz im Gegenteil. Ich wünschte mir die Zeit würde langsamer verfliegen und genoss jede gemeinsame Sekunde. Außerdem habe ich noch meine Mutter vor Augen, wie begeistert sie von ihm war als er mich in seinem blitzeblank geputzten Auto zum ersten Mal zuhause abholte. Heiratsmaterial? Schließlich war es aber auch genau dieser VW Golf mit dem wir unser erstes gemeinsames Kind vom Krankenhaus nach Hause brachten. Wer hätte das auch gedacht? Auch mit dieser Erinnerung verbinde ich Unmengen an Liebe, von da an als Familie.

Familienkutsche


Und nun? Im Anschluss hat es dann doch fast zwei Jahre gedauert bis wir den lieb gewonnenen Golf gegen ein familientauglicheres Auto getauscht haben. Zu wenig Platz. Vor allem im Kofferraum. Als er verkauft wurde, war das schon ein seltsames Gefühl. Denn der davon fahrende Golf machte mir nur nochmal aufs Neue deutlich, was für einen (wunderschönen) neuen Lebensabschnitt als Familie wir inzwischen gemeinsam erlebten. Nun bin ich also eine SUV-fahrende Mama geworden. Macht nichts. Praktisch ist unser neues Auto und auch schick. Nun bin ich gespannt an welche Orte es uns bringen wird. Und auf all die vielen neuen Erinnerungen, die wir als Familie hierin sammeln werden.



Gibt es bei euch auch ein Auto mit dem ihr einen besonderen Abschnitt in eurem Leben verbindet?

Die perfekte Undercover-Wickeltasche

Donnerstag, 16. Juni 2016

Ich erinnere mich noch ziemlich genau daran, wie ich während meiner Schwangerschaft über Wochen und Monate sorgfältig die Erstausstattung zusammensuchte. Mein Stolperpunkt damals: Die Wickeltasche. Das Problem bestand für mich darin, dass eine Wickeltasche praktisch sein musste, aber bitte nicht danach aussehen sollte. Es grauste mich davor, ein typisch funktionales Mami-Modell über der Schulter zu tragen.


Die unerkannte Wickeltasche


Eigentlich wollte ich nur endlich ein Modell finden, dass von außen nicht als Wickeltasche erkennbar ist, aber in ihrem Inneren alle praktischen Features vorweisen konnte. Ideal sind außerdem Taschen, die sich möglichst problemlos kombinieren lassen. Denn Wickeltaschen sind bekanntlich keine Schnäppchen. Daher schadet es nicht, wenn man mit einem einzigen Modell hinkommt.

Die perfekte Wickeltasche für mich


Im zweiten Anlauf fand ich sie vor kurzem im Online-Shop von Paulina Umstandsmode doch noch: Meine Traumtasche. Von außen "nur" eine schlichte, aber schicke Handtasche. Kaum als Wickeltasche zu erkennen. Aber trotzdem jede Menge Stauraum und Baby-Extras. Perfekt! Bis heute trifft man mich immer noch meistens mit Wickeltasche an. Als Kleinkind-Mama schleppe ich zwar nicht mehr unbedingt Milchfläschchenzubehör und Unmengen an Windeln mit. Dafür aber Snacks bis zum Umfallen. Und ganz wichtig: Umziehklamotten für meinen kleinen Wildfang! Alles findet Platz in der Wickeltasche "Tote". Mein riesiger Pluspunkt: Die Kombi aus beige und schwarz passt im Prinzip zu jedem Outfit! Also wirklich eine stylische Tasche für alle Fälle.


Unschlagbare Features


Mein Highlight bei dieser Wickeltasche ist das Fläschenfach am Taschenrand. Bei herkömmlichen Modellen schaut hierbei oft die Flasche oben raus. Schwupps, als Wickeltasche aufgeflogen. Bei der Wickeltasche "Tote" lässt sich die Trinkflasche jedoch in einem seitlichen Innenraum verstauen. Reißverschluss zu und die Flasche bleibt unsichtbar. Zudem ist eine praktische Wickelunterlage inklusive, sowie ganz viele kleine und große Fächer. Das komplette Innenfutter ist sogar abwaschbar, falls mal was daneben gehen sollte.


Vom Glauben, dass Wickeltaschen immer bescheiden aussehen musste, bin ich inzwischen kuriert. Denn die Hersteller geben in letzter Zeit wirklich ihr Bestes. Und hübsche Wickeltaschen müssen herkömmlichen Handtaschen inzwischen in nichts mehr nachstehen.

Lust zu stöbern? Tippe hier und Du gelangst zu der kompletten Wickeltaschen-Auswahl auf paulina-umstandsmoden.de!

Wie weit ist zuhause?

Montag, 6. Juni 2016

Vor ein paar Wochen stand die Hochzeit meiner Cousine an. In unserer Kindheit waren wir einfach unzertrennlich. Zum Glück. Sonst hätte ich mir die Zusage bei einer Anreise von NRW nach Bayern wohl mehrfach überlegt. Denn lange Autofahrten mit Kleinkind sind eigentlich nichts anderes als moderne Folter-Maßnahmen. Durfte ich jetzt auch endlich mal am eigenen Leib erleben.

Damit sich die menschenunwürdige Anreise wenigstens lohnen würde, beschlossen wir aus dem Hochzeitsbesuch einen kleinen Mini-Urlaub zu machen. Schnell fanden wir einen süßen Bauernhof mit sehr modernen Ferienwohnungen im Allgäu (ein Kompromiss mit dem selbst ich leben konnte). Wir verbrachten also insgesamt vier Nächte außer Haus und legten in diesen Tagen rund 1700 km mit dem Auto zurück. Nettes Blitzer-Erinnerungsfoto inklusive, versteht sich.



Im Prinzip war ich schon immer ein recht unkomplizierter Reisetyp. Ich liebte mein Zuhause bei meinen Eltern über alles. Aber unterwegs fühlte ich mich auch ganz leicht überall dort zuhause, wo mein Koffer sich befand und im besten Fall meine Freunde gleich dabei waren. Dieses Mal war es jedoch für uns erst die zweite längere Urlaubsreise als Familie. Und zum Glück stellte sich das gewohnte Zuhause 2.0 - Gefühl auch hier wieder ein. Wir waren zwar nicht zuhause. Fühlten uns in der Ferienwohnung, aber tatsächlich alle wie zuhause.

Auch wenn ich mein Zuhause mit einer konkreten Adresse benennen kann, ist ein Zuhause-Gefühl wohl doch eher flexibel. Aber warum setzt es manchmal ein, bleibt aber an anderen Orten wiederum aus? Nach unserer Zeit in Bayern wurde mir nur nochmal aufs Neue bewusst, dass mein Zuhause mittlerweile einfach immer dort ist, wo meine Familie ist. Zuhause ist keine Stadt, keine bestimmte Wohnung. Zuhause ist dort, wo Dein Herz angekommen ist. Und das ist bei mir nunmal überall da, wo mein Mann und mein Sohn gerade bei mir sind.

Überdeutlich wurde mir das noch einmal in der Nacht von Sonntag auf Montag. Auch die Rückreise mussten wir unbedingt aufteilen. 8 Stunden Autofahrt hätten wir zu dritt nämlich niemals gepackt. Wir fuhren bis uns fast die Augen zufielen und checkten schließlich um 2 Uhr nachts in einem billigen Hotel mit Automaten-Check-In ein. Vermutlich gibt es ähnlich luxuriöse und liebevoll eingerichtete Gefängniszellen. Dennoch hatte ich morgens beim Aufwachen wieder dieses angenehme Zuhause-Gefühl. Weil wenn ich nach links schaute, dort MoJo mitsamt seinem Papa friedlich schlummerten.

Das Schöne ist für mich: Egal in wie vielen Hotels oder Ferienwohnungen ich bereits übernachtet habe. Und egal wie oft ich als Erwachsene schon selbst umgezogen bin. Das Haus meiner Eltern blieb für mich immer ein liebevolles Zuhause, zu dem ich immer mehr als gerne zurückkehre. Und das Gleiche wünsche ich mir innigst für MoJo. Ich wünsche ihm, dass ihn das Fernweh in die Welt hinaustreibt und ihn dort das Zuhause-Gefühl immer begleitet. Gleichzeitig hoffe ich, dass er auch bei uns zuhause feste Wurzeln schlägt. Sich bei seinen Eltern immer wohl und gut aufgehoben fühlt. Egal wie alt er sein wird, egal wo das Leben ihn hinführen wird.

5 praktische Tipps rund um einen schönen Schwangerschafts-Look! – mit Outfits von Paulina Umstandsmode #werbung

Mittwoch, 4. Mai 2016

 
Vor genau zwei Jahren tanzte ich um diese Zeit noch ganz anders in den Mai. Mein Bauch war inzwischen kugelrund geworden und das lustige "Versteckspiel" um meine Schwangerschaft hatte sich nun doch ausgespielt, inzwischen war es einfach schon zu offensichtlich. Und je größer der Bauch wurde, desto schwieriger wurde es ihn entsprechend einzupacken. Bzw. dabei auch noch möglichst gut auszusehen.
Daher möchte ich im Rückblick gerne ein paar Tipps zum Thema Schwangerschaftsmode mit euch teilen. Denn besonders während der ersten Schwangerschaft ist das selbst für wahre Fashionistas absolutes Neuland. Zur Anschauung habe ich euch ein paar Outfits aus dem Paulina Online-Shop zusammengestellt. Auf dieses Label schwören selbst Prominente und sie haben für jeden Anlass eine tolle Auswahl an stylischer Umstandsmode parat. Aber seht selbst ;)
 

Tipp 1: Kaufe dir schon früh bequeme Schwangerschaftshosen!

 
Da mein Bauch besonders zu Beginn noch verhältnismäßig klein war, habe ich noch relativ lange meine normale Kleidung weitergetragen. Weite Oberteile sind ja sowieso modern, da passt auch locker das Mini-Bäuchlein drunter, ohne dass man direkt zu Beginn der Schwangerschaft die komplette Garderobe austauschen müsste. Was ich mir dann doch relativ schnell zugelegt habe, waren Schwangerschaftshosen. Von außen hatte mir da noch niemand das Schwangersein angesehen, dem ich es nicht erzählt hatte. Dennoch wurden die alten Jeans am Bauch recht schnell unbequem. Der Clue bei Schwangerschaftshosen: Der weiche Bund oben macht sie unverschämt bequem. Doch unten merkt man ihnen das Label "Umstandsmode" kein wenig an. So sieht man schick aus und kann sich wohl in seiner Haut fühlen, während man mit den ersten körperlichen Veränderungen beschäftigt ist, die so eine Schwangerschaft mit sich bringt.
 
 
 

Tipp 2: Trage weiß, solange du noch kannst!

 
Ich kann mir gut vorstellen, dass du ziemlich grinst, wenn du gerade dein erstes Kind erwartest und diesen Tipp liest. Aber glaub mir: Ich meine das wirklich ernst! Früher war weiße Kleidung ein ganz normaler Bestandteil meiner Garderobe. Besonders weiße Oberteile und Kleider habe ich bei schönem Wetter unheimlich gerne getragen. Und morgens auch ohne jegliche Bedenken übergezogen. Mein Sohn wird diesen Monat übrigens zwei Jahre alt. Und nun rate mal, wie oft ich seit seiner Geburt irgendetwas Weißes getragen habe! Die bittere Wahrheit: Ein einziges Mal. Und auch nur, weil ich den Kick des Leichtsinns im Kleinen gesucht habe. Die schöne weiße Bluse war nämlich viel schneller versaut als mir lieb war. Also trage während deiner Schwangerschaft bitte noch ganz viel weiß, solange bis die weißen Teile für eine lange Zeit in die dunkelste Ecke deines Kleiderschranks verbannt werden.
 

Tipp 3: Schaffe dir richtige Schwangerschafts-Jacken an!

 
Weil Übergangsjacken, Blazer, Parkas und Co. aus dem Bereich Umstandsmode vergleichsweise doch recht teuer sind, scheuen viele Schwangere diese Anschaffung. Doch während man bei Oberteilen noch eine Weile lang tricksen kann, wird eine schlecht sitzende Jacke unterwegs dein Erscheinungsbild recht schnell verschlechtern. Zu enge Lederjacken, wo unten der Bauch herausguckt. Mäntel bei denen der Gürtel einfach nicht mehr wie vorgesehen an der Taille sitzen kann, weil die sich für eine Weile verabschiedet hat. Eine gut sitzende Schwangerschaftsjacke gehört in den kühleren Jahreszeiten meiner Meinung nach wirklich zu den Must-Haves! 
 

Tipp 4: Maxikleider sind ideal bei angeschwollenen Beinen!

 
Du hast keine Lust ständig Schwangerschaftshosen zu tragen, besonders wenn draußen die Temperaturen steigen? So ging es mir während meiner Schwangerschaft auch. Nur leider konnte man zwischenzeitlich kaum erkennen, dass ich so etwas wie Knöchel besaß. Wassereinlagerungen gehören zu dem größten Mist, mit dem sich Schwangere herumquälen müssen. Die Lösung: Maxikleider! Die armen, geschundenen Beine werden versteckt und das Outfit ist trotzdem luftig-leicht. Wie gefallen Dir zum Beispiel diese beiden langen Kleider von Paulina? Sollte irgendwann Kind Nummer 2 im Anmarsch sein, würden diese direkt in meinem Warenkorb landen. Auch Jeansblusen sind gerade sehr modern. So eine lässt sich im Frühling super offen über dem neuen Maxikleid tragen. Außerdem wird sie dir als Still-Bluse auch nach der Geburt noch treue Dienste leisten können.
 
 
 

Tipp 5: Keine Angst vor festlichen Anlässen!

 
Während meiner Schwangerschaft waren wir auch zu einer Hochzeit eingeladen. Und noch nie zuvor war es mir so schwer gefallen, das passende Kleid zu diesem tollen Anlass zu finden. Das Schöne ist, dass Schwangerschaftsmode meiner Meinung nach in den letzten Jahren echt einen riesigen Entwicklungssprung gemacht hat. Im Gegensatz zu früher sieht Umstandsmode nicht mehr nur funktional und schlicht aus. Mittlerweile gibt es zu jedem Anlass schicke Teile, die mit "normaler" Mode absolut mithalten können! Das beweisen meiner Meinung nach auch diese drei festlichen Kleider von Paulina.
 
 
 


Im Nachhinein denke ich sogar, dass ich mir ruhig noch mehr richtige Schwangerschaftsmode hätte zulegen können. Es ist einfach lästig jeden Morgen lange grübeln zu müssen, in welche alten Klamotten man noch irgendwie reinpassen könnte. Und da der eigene Körper gerade sowieso Höchstleistungen vollbringt, will man sich auch gerne wohl in seiner Kleidung fühlen. Und dann noch die vielen Oberteile, die ich während der Schwangerschaft ausgeleiert habe und nachher komplett ausmisten musste... Wenn ihr also gerade schwanger seid, kommt hier sozusagen mein Extra-Tipp: Gönnt euch was ;) Ihr habt es euch gerade wirklich mehr als verdient.



Bist du's wirklich? – Vorsicht, #muddimutation !

Montag, 2. Mai 2016

Schnell noch ein Blick in den Spiegel. Nein, alles noch beim Alten. Eigentlich sehe ich noch genau so aus wie vor rund zwei Jahren. Bevor ich Mutter wurde. Na ok, die Augenringe sind vielleicht ein bisschen größer geworden und ich habe überraschend viele bunte Flecken auf den Klamotten, die ich gar nicht selbst fabriziert habe. Aber sonst: Nein doch, ich sehe noch aus wie mein Vor-Mama-Ich. Keine Spur von Mutation.
 
Aber wieso mag ich dann doch von #muddimutation reden? Die einzigen Mutanten, die ich kenne sind schließlich die Ninja Turtles. Und mit denen habe ich dann doch eher wenig gemeinsam. Trotzdem muss ich zugeben, dass gewisse Sachen an mir sich in letzter Zeit seltsam verändert haben. Ganz schleichend und unerwartet. Doch spätestens als ich Annas Erfahrungsbericht auf neverlookedsobeautiful gelesen habe, konnte ich das Grinsen kaum wieder loswerden. Auch ich habe als Mama eindeutig Eigenschaften und Eigenarten dazu gewonnen, mit denen ich vorher nie gerechnet hätte!
 

Meine Top 10

 
  1. Nicht nur, dass ich nun selbst immer eine Jacke trage, die optimal zum Wetter passt. Weil ich durch meinen Sohn quasi darauf abgerichtet bin. Doch selbst wenn ich mit Freundinnen unterwegs bin, kommt bei mir der Mama-Instinkt hoch, wenn sie anstatt der wärmeren die schönere Jacke ausgesucht haben. "Ist dir nicht kalt, Liebes?"
  2. Auf einmal gibt es in meinem Leben so etwas ungewohntes wie feste Essenszeiten. Sonst ging das mit der Nahrungsaufnahme doch immer nebenbei, egal wo und egal wann. Nun richtet sich mein Tagesablauf und meine innere Uhr jedoch fest nach Frühstück, Zwischenmahlzeit, Mittagessen, Zwischenmahlzeit und Abendessen. Mutanten-Tagesablauf lässt grüßen.
  3. Shoppen macht immer noch genau so viel Spaß wie früher! Was nun neu ist: Das Bedürfnis, den Daheimgebliebenen immer etwas mitnehmen zu müssen. Wie kann ich mir denn bitteschön eine neue Hose kaufen, ohne MoJo im Gegenzug gleich drei mitzubringen?
  4. Mittlerweile kenne ich alle Trickfilme oder Serien, die auch für Erwachsene zumindest halbwegs zu ertragen sind.
  5. Früher waren die einzig akzeptablen Schuhe für mich High-Heels. Je höher, desto besser. Ein Gruß an alle kleinen Frauen ;) Tatsächlich habe ich mir dieses Jahr sogar zum Geburtstag schicke Sneakers gewünscht. Flache Schuhe haben nun plötzlich einen Großteil meines Schuhschranks für sich beansprucht. Die bequemen Monster...
  6. Nicht geschafft einzukaufen? Macht doch nichts. Dann fährt man halt spontan irgendwo gemütlich essen. Da auswärts Essen mit Kleinkind immer eine gewisse logistische Herausforderung mit sich bringt, müssen nun beim Wocheneinkauf Unmengen an Lebensmitteln herangeschafft werden. Hoffentlich habe ich auch nichts vergessen?
  7. "Hast du am Wochenende Zeit und Lust was zu unternehmen?" Früher kam die entsprechende Antwort ganz unkompliziert. Als Mama muss ich erstmal um ein wenig Bedenkzeit bitten, da ich zuerst meine Babysitter-Möglichkeiten durchgehen muss. Sorry für's Warten!
  8. Ich hatte ja auch sonst immer ne Menge Zeug in der Handtasche. Aber eine Butterbrotdose mit Flugzeugen? Wer hat die denn da hineingelotst?
  9. Eigentlich mag ich es gar nicht, mich beim Essen beeilen zu müssen. Jetzt bin ich Weltmeister im Hinunterschlingen.
  10. Erinnerungsfotos fand ich schon immer toll. Doch nun sprengt mein süßer Schatz eindeutig den Speicherplatz auf meinem Handy! Man sieht mich also häufig als fleißigen Mamarazzi.


    Ihr wollt wissen, welche #muddimutation andere Frauen erlebt haben? Schaut einfach bei Annas Blogparade zum Thema vorbei, dort erwarten euch viele weitere tolle Beiträge!


    An welchen Kleinigkeiten merkt ihr eigentlich, dass ihr euch als Mama ein Stück weit verändert habt? :) Oder alles ganz beim Alten?

Low-Carb kann auch lecker sein! – Meine After-Baby Ernährungsumstellung (inklusive Verlosung einer nu3-Produktbox!)

Dienstag, 26. April 2016

Manchmal kommt es vor, dass unerwartet Menschen zu mir kommen und sagen: "Wow, man sieht dir überhaupt nicht an, dass du Mutter bist! Du hast so eine tolle Figur!" Hmmm ok... Was antwortet man denn nun darauf? Denn beim ersten Mal habe ich mich echt gefragt: Ist das jetzt ein Kompliment, oder nicht? Denn eigentlich lege ich es ja nicht darauf an, wie MoJos sehr alte große Schwester, seine besonders junge Tante oder seine Babysitterin auszusehen. Ich bin stolz darauf Mama zu sein. Und das darf man ruhig auch sehen.
 

Ein gesundes Selbstbewusstsein

 
Doch nach meiner anfänglichen Verwirrung sehe ich mittlerweile Sätze wie diese als das an, was sie eigentlich sind: Ein aufrichtiges Kompliment. Und mittlerweile kann ich einfach froh und dankbar sein und solche Bemerkungen meinem Selbstbewusstseins-Konto gutschreiben. Denn eine Zeit lang war dieses aufgrund meiner Figur ziemlich angeschlagen. Denn leider gehöre ich keineswegs zu den Frauen, die sich trotz zusätzlicher Baby-Kilos auch Monate/Jahre nach der Geburt ihres Kindes wohl in ihrem Körper fühlen können.
 

Meine Zunehm-Geschichte

 
Meine Schwangerschaft bemerkten in den ersten sechs Monaten nur diejenigen, denen ich es erzählen wollte. Das spricht ja bereits dafür, dass ich den Großteil meiner Schwangerschaft über eigentlich keinen wirklichen Anlass für Figur-Frust hatte. Die Waage ging auch erst im letzten SSW-Monat deutlich nach oben. Ich startete damals mit 52 kg, nahm aufgrund von starker Übelkeit zunächst 2 kg ab und landete kurz vor der Entbindung bei 63 Kilo. Also alles im Rahmen. Doch dann haute es mich ordentlich aus den Latschen. Nach der Entbindung zeigte die Waage immer noch 63 kg an. Sollte das ein Scherz sein?! Ist das mathematisch und biologisch überhaupt möglich?
 

Schonend abnehmen, aber wie? 

 
In den ersten Monaten danach fühlte ich mich dick und hässlich und mied den Blick in den Spiegel. Im Rückblick echt schade. Ich hätte gerne früher Frieden mit meinen körperlichen Veränderungen geschlossen. Erst als dies geschehen war, konnte ich anfangen auf gesunde Art und Weise abzunehmen. Ohne mich selbst für die Zahl auf der Waage zu hassen. Ich wollte mir und meinem Körper mit einer guten Ernährung und dem langsamen Wiedereinstieg mit Sport einfach etwas Gutes tun. Über das Thema Sport werde ich in Zukunft auch noch schreiben. Doch das erste, was mir beim Abnehmen besonders geholfen hat, war eine schonende Ernährungsumstellung. Ich habe erstmal das ein oder andere ausprobiert, verschiedene Abnehm-Methoden getestet und landete am Ende bei Low-Carb. Jeder Körper und jeder Stoffwechsel ist anders. Doch bei mir persönlich hat der sparsame Umgang mit Kohlenhydraten die größten Erfolge gebracht.
 

Nicht umsonst so beliebt: Low-Carb

 
Was mir an Low-Carb so gut gefällt: Man muss sich nicht ständig mit Hunger herumplagen. Denn man isst ja nicht unbedingt weniger, sondern einfach andere Dinge. Quasi gleichzeitig mit MoJos Beikost-Start versuchte auch ich mehr Obst und Gemüse in meine Mahlzeiten zu integrieren. Auch neue Sorten auszuprobieren. Außerdem habe ich Quinoa für mich entdeckt. Sehr gesund und gut zubereitet auch mega lecker. Im Low-Carb-Bereich gilt Quinoa als perfekter Ersatz für Reis. So wie Blumenkohl anstatt Kartoffeln, Gemüse-Spaghetti anstelle von Nudeln und Reiswaffeln als Ersatz für Brot. Dass man bei Low-Carb nicht schlecht essen muss, erkennt man bei leckeren Diätrezepten wie diesen recht schnell.
 

Low-Carb-Produkte von nu3!

 
Doch der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Bald beginnt man trotzdem lieb gewonnene Kohlenhydrate-Bomben wie Nudeln, Reis, Brot und Co. zu vermissen. Vor allem, wenn man wie ich ein richtiger Pasta-Liebhaber ist. Wenn man Low-Carb erst einmal für sich entdeckt hat, verfällt man daher fast schon in Jubelgeschrei, wenn man zum ersten Mal bemerkt, dass Marken wie nu3 genau solche eigentlichen No-Go Produkte in einer kohlenhydratarmen Variante anbieten! Reis, Spaghetti oder Fettucine mit nur 14 kcal pro Portion sind dann auf einmal kein Problem mehr.  Dank Glucomannan, einem löslichen Ballaststoff aus dem Mehl der Konjak Knolle. Hier stelle ich euch mein neuestes Produktpaket von nu3 vor, das einem garantiert die Angst vor Low-Carb nimmt:
 
 

Low-Carb und lecker? Auf jeden Fall! Außerdem sind die hier vorgestellten Produkte perfekt für den Mama-Alltag geeignet. Denn da muss es bekanntlich immer schnell gehen. Und kaum zu glauben: Reis und Nudeln in der kohlenhydratarmen Variante haben eine Zubereitungszeit von nur 2 Minuten! Auch Brot backen, wäre ein Akt den ich mir sonst nie antun würde. Doch mir dieser Backmischung geht es so unkompliziert wie nie. Euch Mamis, die den Babybrei selbst kochen, kommt's bestimmt bekannt vor: Auch das Dauer-Geschnippel in der Küche nervt. Mit nu3 lässt sich der gesunde Smoothie-Trend mitmachen, und zwar dank Pulver ganz ohne Messer oder Mixer. Wer gerne sehen will, welche Gerichte ich aus diesen Zutaten gezaubert habe, kann sich in den nächsten Tagen immer mal wieder auf Facebook oder (meinem miserabel gepflegtem) Instagram Fotos hierzu ansehen.
 
Und das tolle: In Zusammenarbeit mit nu3, könnt auch ihr so ein Produktpaket bei mir gewinnen! Die Teilnahmebedingungen habe ich unten für euch aufgelistet!
 

Der Abnehm-Erfolg

 
Aber um das Ganze Abnehm-Thema noch komplett zu machen. Das Ende vom Lied sah bei mir so aus: Circa 7 Monate nach MoJos Geburt hatte ich nach und nach mein altes Gewicht wieder zurück. Und war sehr froh, meinen alten Kleiderschrank wieder komplett nutzen zu können. Bei anderen geht's schneller. Ich weiß. Doch unnötigen Druck sollte man sich als frischgebackene Mama sowieso lieber sparen. Abnehmen gelingt besser, wenn man es langsam angehen lässt. In seinem ganz eigenem Tempo.  
Denn zusammengefasst stehe ich zum Thema Abnehmen nach der Geburt so: Du willst Dich gerade nicht abmühen, um wieder in Deine alten Hosen zu passen? Gut, sei stolz und dankbar auf die Höchstleistung die dein Körper während der Schwangerschaft erbracht hat! Auch mit zusätzlichen Kilos darfst du dich rundum gut finden. Du willst aber lieber schnell wieder aussehen wie früher? Auch schön. Dann fang damit an. So oder so, es kommt eigentlich nur darauf an sich als frischgebackene Mama wohl zu fühlen, egal ob pummelig oder skinny. Ich persönlich mag es nur nicht, wenn man es sich selbst in einer Opferrolle gemütlich macht. Denn mit ein wenig Mühe und viel Geduld ist alles möglich! Auch den Körper zu bekommen, mit dem man sich am wohlsten fühlt. Man muss nur ein wenig Mut zum Ausprobieren haben, um in Sachen Sport und Ernährung den Weg zu finden, der am besten zu einem selbst passt.
 
 
Ihr habt Lust Low-Carb mit den vorgestellten Produkten von nu3 einmal auszuprobieren? Dann gewinnt hier auf meinem Blog eine abwechslungsreich zusammengestellte Produktbox. (Nudeln und Reis im jeweils im 2er Pack, Smoothies jeweils im 3er Pack), 1x Brotmischung, 1x Müsli)
Mitmachen ist ganz einfach:
 
  • Werdet auf Facebook Fan von MoJos Mom
  • Schreibt mir hier oder bei Facebook in einem Kommentar, welches Produkt aus der Box ihr besonders interessant findet. Ich lose dann unter allen Likes und Kommentaren einen Gewinner aus. 
  • Das Gewinnspiel endet am 06.05. um 23:59 Uhr.
 
Für alle weiteren Infos melde ich mich hinterher direkt beim Gewinner. Ich wünsche euch viel Glück =)
 

Der Wickey Flip Sandkasten – So kann die Gartensaison für Kinder beginnen! #werbung

Donnerstag, 21. April 2016

Rechnerisch gesehen ist es natürlich nicht so. Doch irgendwie kommt es mir trotzdem so vor, als wäre ich gestern erst von der Baby- zur Kleinkindmama geworden. Kaum zu glauben, wie stark sich der gemeinsame Alltag verändert, wenn das eigene Kind immer mobiler wird! Unter anderem merke ich das dadurch, dass der Spielplatz mittlerweile zu einem festen Programmpunkt für uns geworden ist. MoJo genießt es sich austoben zu können und könnte vor allem stundenlang im Sand spielen.

Spielplatz vs. eigener Sandkasten

Doch ehrlich gesagt habe ich selbst manchmal gar keine Lust nicht allzu viel Lust auf den ganzen Spielplatz-Smalltalk der Eltern. Da möchte ich lieber ein wenig meine Ruhe haben, ohne dass MoJo auf seinen Spielspaß draußen verzichten soll. Daher musste für diesen Frühling/Sommer als zusätzliche Spielmöglichkeit ein Sandkasten für den Garten her. Denn so kann man auch ganz unkompliziert raus ohne das Private zu verlassen. Während MoJo seinen Spaß bei Buddeln und Co. hat, kann ich währenddessen auch etwas erledigen oder bei Bedarf auch ungestylt und ungesehen wie eine Vogelscheuche daneben sitzen :D Der passende Sandkasten dafür ist schonmal da. Am Ende wurde es bei uns der neue Wickey Flip Sandkasten!
 
http://www.wickey.de/sandkasten-klappdeckel-flip-110x125cm.html
 

Warum der Wickey Flip Sandkasten?

Was mir am Wickey Flip Sandkasten so gut gefällt ist, dass er komplett aus Holz besteht. Ich mag diese bunten Plastikteile einfach nicht. So ein Holz-Sandkasten will zwar über die Jahre gepflegt werden, ist dafür dann aber auch dementsprechend stabil und langlebig. Außerdem fügt der Wickey Flip Sandkasten sich unauffällig in jedes Garten-Konzept ein. Besonders praktisch fand ich bei diesem Modell außerdem bereits auf den ersten Blick, dass er rechts und links mit zwei Sitzbänken versehen ist. Genau diese bequemen Highlights lassen sich darüber hinaus nach dem Spielen mit zwei Handgriffen ganz einfach zum Klappdeckel für den Sandkasten umfunktionieren. So bleibt der Sand auch bei schlechterem Wetter gut geschützt. Da das alles sehr vielversprechend aussah, freuten wir uns über die kurze Lieferzeit. So konnten wir auch in der selben Woche der Bestellung noch mit dem Aufbau beginnen!

Zum Aufbau

Der Aufbau braucht zwar ein wenig Zeit, da die die benötigten Bretter einfach unverschraubt und somit platzsparend geliefert werden. Doch mit den beiliegenden Schrauben kriegt selbst jede Mami, die schonmal irgendein Schränkchen oder ähnliches zuhause zusammengebaut hat, den Aufbau des Wickey Flip Sandkastens mit Sicherheit hin. Zwei helfende Hände zum Festhalten sind jedoch praktisch. Dank gut verständlicher Bedienungsanleitung gelingt der Aufbau völlig unkompliziert und mit dem passenden Spielsand kann der Buddelspaß danach eigentlich sofort beginnen. Am besten im Baumarkt kaufen, dort kostet er nur rund 2 Euro pro 25 Kilo. Circa 220 kg lassen sich bequem in den Wickey Flip Sandkasten einfüllen. 
 

Spielspaß für den Garten

Und ich finde das Endergebnis kann sich doch eindeutig sehen lassen! Der Wickey Flip Sandkasten ist circa 110 x 125 cm groß und bietet somit den Kleinen genug Platz zum Spielen ohne allzu viel Raum im Garten einzunehmen. MoJo war einfach hin und weg! Er stand schon während des Aufbauens mit Eimer und Schaufel daneben und konnte es kaum abwarten, seinen ersten eigenen Sandkasten einzuweihen! Gerade war der letzte Sandsack eingefüllt, machte er es sich auch schon auf der Sitzbank gemütlich. Seit rund zwei Wochen ist der Sandkasten nun bei uns "im Betrieb" und er wurde für MoJo zum kleinen Outdoor-Highlight. Und auch ich genieße es, bei Bedarf auch mal eine privatere Alternative zum Spielplatz zu haben.
 

Unser Fazit:


Vor allem die hohe Qualität und das funktionale Design des Wickey Flip Sandkastens aus Holz hat uns vollkommen überzeugt! Daher finde ich, dass sich das Preis-Leistungs-Verhältnis bei einem Preis von rund 65 Euro und kostenlosem Versand durchaus sehen lassen kann. Auch vom Hersteller Wickey habe ich einen sehr positiven Eindruck bekommen.
Ein Blick in den Online-Shop von Wickey lohnt sich auf jeden Fall, wenn ihr auf der Suche nach Holzspielgeräten für den Garten seid. Zurzeit ist das platztechnisch für uns nicht möglich, aber vielleicht erfüllen wir unserem Kleinen auch mal den Traum und er bekommt einen eigenen Spielturm mit Rutsche. Wenn es so weit ist, haben wir in Wickey auf jeden Fall schonmal eine Marke unseres Vertrauens gefunden.
 
 
 
Habt ihr auch einen Sandkasten im Garten stehen? Oder zieht es euch und eure Kleinen dann doch eher auf den Spielplatz?
 
 

Wenn aus kleinen Jungen Ehemänner werden

Montag, 18. April 2016

Jedes Jahr aufs Neue freue ich mich, wenn unsere Freunde und Verwandten die berühmte Hochzeitssaison zu etwas ganz Besonderem für all ihre Lieben machen. In diesem Jahr gibt es für uns sogar vierfach Grund zum Mitfeiern. Eine Hochzeit pro Monat. Von April bis Juli wird uns 2016 das Hochzeitsthema begleiten. Die erste Hochzeit für dieses Jahr haben wir nun im allerbesten Sinne "hinter uns". Es war ein wundervolles Fest! Das Brautpaar bedeutet uns persönlich sehr viel. Auch für MoJo sind sie geliebte Bezugspersonen. Wir haben daher schon lange diesem besonderen Tag gemeinsam entgegen gefiebert.
 

Zeitgefühl

 
Aber auch wenn man es vielleicht vermuten könnte: Mit meiner Überschrift meine ich nicht den schicken Bräutigam, der an diesem Wochenende "Ja" zu seiner geliebten Jetzt-Ehefrau sagen durfte ;) Obwohl seine eigene Mutter ihn sehr wahrscheinlich doch an seinem Hochzeitstag angesehen hat, wie er in seinem Anzug dastand, Hand in Hand mit seiner Braut, und sich gefragt hat: "Wie schnell kann die Zeit verfliegen?" Denn wenn man wie ich vor kurzem noch ein kleines Baby im Arm getragen hat und nun ein Kleinkind an der Hand hält, sieht die Welt noch ganz anders aus. Da kann man sich eigentlich kaum vorstellen, dass auch dieser kleine Junge mit großer Wahrscheinlichkeit irgendwann vor einer Hochzeitsgesellschaft stehen wird und der Frau seiner Träume einen Ring anstecken wird.
 
 
 

Irgendwann einmal

 
Zum Glück ist MoJo noch klein und ich darf noch viele Jahre genießen, in denen ich als Mama seine uneingeschränkte Nummer 1 bleiben darf ;) Aber natürlich wünsche ich mir, dass auch er irgendwann mal ein erwachsener Mann wird, der sein Leben immer selbständiger lebt und eines Tages sogar mit jemandem teilen wird. Irgendwie war es albern. Doch als MoJo an diesem Wochenende unseren Freunden die Eheringe bringen durfte, war ich wirklich gerührt. Und kurz darauf musste ich daran denken, dass mein kleiner Junge, der nun stolz Richtung Brautpaar läuft, auch irgendwann einmal an ihrer Stelle stehen wird. Und ich werde in der ersten Reihe sitzen (hoffentlich immer noch unverschämt jung aussehen) und ein paar Tranchen verdrücken.
 

Schon heute

 
Auch wenn das noch weit entfernte Zukunftsmusik ist. In der Art wie ich meinen kleinen Sohn heute erziehe, will ich bereits an die tolle Frau denken, die er einmal heiraten wird. Wie ich das meine? Indem wir ihm jetzt schon anhand unseres Beispiels zeigen, wie man die eigene Mama sowie andere Frauen und Mädchen gut behandelt, wird er für seine Zukünftige hoffentlich einmal genau der Gentleman sein, den sie verdient. Indem er lernt, dass Zusammenleben Teamwork ist, wird es in seinem Zuhause hoffentlich nur selten Streit um den Haushalt geben. Und indem er zu schätzen lernt, worauf es im Leben wirklich ankommt, wird mein Sohn hoffentlich auch die Weisheit haben die Frau zu finden, die die beste Seite in ihm zum Vorschein bringt. Mit der er glücklich sein kann und wegen der er mit Gewissheit sagen kann, dass es wahre Liebe wirklich gibt.
 

Zukunftsfreude

 
Ich bin stolz als Mutter eines Sohnes das Glück zu haben, ihn auf seinem Weg zum jungen Mann zu begleiten. Ihm während dieser Reise soviel Liebe, Selbstvertrauen und Vernunft mitgeben zu dürfen, dass er irgendwann selbst seine eigene Familie gründen kann. Und hoffentlich werde ich auch so eine Schwiegermutter sein, die je nach Bedarf weiterhin eine große Stütze bleiben kann oder sich auch mal eine Weile dezent im Hintergrund hält. Man darf gespannt sein. Bis dahin genießen wir als Familie MoJos Kindheit in vollen Zügen. Denn auch wenn man es immer ein wenig im Hinterkopf behalten sollte, darf das mit dem Erwachsenwerden ja ruhig noch eine Weile dauern ;)
 
 

 

Vom Vermissen

Freitag, 15. April 2016

Gerade ist MoJo in unserem Bett eingeschlafen. Seinen kleinen Arm hat er um meinen Hals gelegt. Wir liegen sogar Wange an Wange. Eigentlich wollte ich doch noch aufstehen. Schnell die Spülmaschine einräumen und ein paar Mails beantworten. Aber ich bleibe liegen. Der Moment ist einfach zu schade, um ihn jetzt schon wieder kaputt zu machen. Ich beschließe zu warten, bis mein Sohn sich von selbst wieder wegdreht. Doch stattdessen schmiegt er sich bei der kleinsten Bewegung noch fester an mich an. Auch ich schlafe ein. Mit einem ganz seligen, kuscheligen Gefühl des Geliebt-Seins...  Am Morgen danach stand ich übrigens auf und sah aus wie Kung Fu Panda. Denn Abschminken stand abends ja auch noch auf meiner To-Do Liste. Aber naja, dafür sitze ich nun schon früh am Morgen schick angezogen am PC. Wenn auch in den Klamotten von gestern.
 

Solo-Roadtrip

 
Wie es überhaupt zu dieser Extra-Portion Liebe von meinem Sohn für mich kam? Denn zumindest so extrem verschmust ist er sonst eigentlich nicht. Er hatte mich schlichtweg vermisst. In der Regel läuft es immer so ab, dass er mittags/abends neben mir im Bett einschläft und ich in dann ganz vorsichtig in sein eigenes Bettchen lege. Warum ich das an diesem Abend nicht über's Herz gebracht habe? Auch ich habe ihn vermisst. Sehr sogar. Eigentlich waren mein Mann und ich nur fünf Stunden unterwegs gewesen. MoJo hat solange Oma und Opa fleißig bei Laune gehalten. Ich habe besonders die Hinfahrt echt genossen. Über die Autobahn fahren ohne sich darum Gedanken zu machen, wie man den kleinen Mann am besten unterhalten kann. Und ohne panisch nachzuschauen, ob man nicht die ganzen Snacks vergessen hat, die für längere Autofahrten bei uns das A und O sind. Doch schon spätestens bei der Rückfahrt konnte ich es kaum erwarten, MoJo endlich wieder bei mir zu haben.

 

Schneller als gedacht

 
Kennt ihr das? Man freut sich echt sehr darüber, dass man mal wieder ein wenig Zeit ohne Kind hat und dann vermisst man den kleinen Schatz bereits nach wenigen Stunden. Oder vielleicht sogar Minuten? Ich würde fast behaupten, dass das eine unter Mamas ganz weit verbreitete Nebenwirkung der Mutterliebe ist. Man kann eine Auszeit echt gut gebrauchen, doch irgendwann schaltet das Herz ganz schnell wieder auf den Vermissen-Modus. Selbst wenn man, bevor man aufgebrochen ist, eventuell total genervt war von dem ganzen Familientrubel. Von vollen Windeln, dem Kleinschnippeln des halben Kühlschrank-Inhaltes, herumliegenden Spielsachen, Kinder-Gemeckere und Co. Hat man erstmal eine Weile einen kleinen Tapetenwechsel genossen und etwas Abstand zum sonstigen Alltag gefunden, wird man fast schon minütlich entspannter und gelassener. Und kann sich bald wieder darauf freuen, wieder nach Hause zum Kind zu kommen.

 

Vermissen kann echt schön sein

 
Daher empfehle ich mir und euch, dieses Vermissen bei Gelegenheit echt regelmäßig einzuführen. Nicht Vermissen mit dicken Krokodilstränen. Aber dieses Vermissen, wenn du und dein Kind eine Weile lang echt Spaß und eine schöne Zeit habt. Nur zur Abwechslung mal getrennt von einander. Was einen sonst so schnell stresst und kostbare Energie raubt, sieht mit ein wenig Abstand gleich viel weniger schlimm aus. Man merkt, dass es ohne einander echt schön ist. Nur mit einander sogar noch schöner. Außerdem ist der Moment, wenn das Vermissen dann zu Ende ist, doch wirklich unbezahlbar. Wie dein Kind strahlt und auf dich zuläuft, weil es dich gerne ausgiebig begrüßen will. Oder es dich, wie MoJo mich gestern, als eine Art lebendiges Seitenschläferkissen benutzt um zu genießen, dass Mama nun wieder ganz nah bei einem ist. Da hat sich die Vermisserei doch wirklich gelohnt!
 
 
Wie oft schafft ihr es eigentlich mal ohne Kind unterwegs zu sein? Und geht das dann bei euch mit dem Vermissen ähnlich schnell?
 
 
 
 

Jedem das seine: Ob zehn Kinder oder KEINE

Freitag, 8. April 2016

Zunächst einmal danke, dass ihr mir den "MoJo bekommt ein Geschwisterchen"-Aprilscherz nicht übel genommen habt ;) Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie gut es mir getan hat eure Kommentare und Nachrichten dazu zu lesen. Man fühlt sich gleich ganz anders, wenn man weiß dass auch andere Mütter aktuell oder vor einiger Zeit recht ähnliche Überlegungen zu Kind Nr.2 in ihrem Kopf hin und her abgewogen haben. Und am Ende sogar eine Lösung gefunden haben, mit der alle Beteiligten glücklich waren. Oder noch finden werden, ihr Lieben :-* So wie wir, die nun einfach abwarten, was das Leben in naher Zukunft so mit sich bringt, und wann unsere Herzen eventuell bereit dazu sein werden, MoJo tatsächlich ein Geschwisterchen zu spendieren :D
 

Kinderlose Frauen als Hassobjekt

 
Komplett anders erging es Holly Brockwell als sie im Netz, ähnlich offen wie ich in der letzten Woche, über ihren Kinderwunsch berichtete.  Denn bei ihr stellte sich erst gar nicht die Frage, wie viele Kinder sie gerne in die Welt setzen würde. Das Gegenteil war der Fall als die junge Frau klar machte: "Ich will KEINE Kinder." Nicht weil sie Kinder hasse, sondern weil ihr einfach der emotionale Anreiz komplett fehle. In all ihren Wünschen und Plänen für ihr Leben kamen Kinder nicht vor. Und doch ist sie mit dieser Entscheidung glücklich. So glücklich, dass sie sogar in ihrem sehr jungen Alter eine Sterilisation durchführen lassen wollte. So weit so gut. Oder auch nicht? Das, was ihr daraufhin online an Reaktionen entgegen schlug, hatte es eindeutig in sich. Die "nettesten", die sich zu Wort meldeten, bezeichneten sie als "egoistisch", "dumm", "ignorant" oder "psychisch labil". Vor allem Männer machten ihr deutlich, dass eine Frau ohne Kinderwunsch im Prinzip wertlos sei und irgendetwas bei ihr ziemlich schief gelaufen sein musste. Einer rief sogar zu einer Spendenaktion auf, um ihr eine Kehlkopf-Entfernung zu bezahlen, damit sie so einen Mist nicht weiter verbreiten könne.
 

Berurteilt

 
Zunächst einmal: Wie ekelhaft und gemein kann man sein, um überhaupt solche Kommentare zu schreiben? Das einzige, das hier eindeutig schief läuft ist wohl, dass Frauen wie Holly nicht ehrlich über ihren Kinderwunsch reden können, ohne dafür von allen Seiten verurteilt oder beleidigt zu werden. Kriegt man bewusst kein Kind ist man sowieso ein Monster. Kriegt man nur eines, ist man egoistisch, weil man sein Kind um einen Bruder oder eine Schwester bringt. Zwei sind nett, aber drei wären vielleicht auch nicht schlecht für's deutsche Rentensystem. Mehr als drei? Oh meine Güte, braucht ihr Nachhilfe in Sachen Verhütung?! Egal wie man's anstellt, man kann es nur falsch machen. Zumindest in den Augen anderer. Daher ist es meiner Meinung nach umso wichtiger, alle Entscheidungen zur Familienplanung gemeinsam mit dem Partner zu treffen. Und zwar vollkommen unabhängig von außen. Denn letztlich ist es unser Leben und es sind unsere Wünsche und Träume, um die es geht. Und dann soll es mir doch vollkommen egal sein, ob eine andere Frau keine Kinder haben will, oder ob eine andere Familie gleich eine ganze Fußballmannschaft in die Welt setzt.
 

 

Der eigene Traum vom Leben

 
Daher würde ich auch nie eine Frau wie Holly Brockwell verurteilen wollen. Zugegeben: Für mich persönlich wäre die bewusste Kinderlosigkeit nichts. Viel zu groß war schon immer mein Wunsch danach, eine eigene (kleine) Familie zu haben. So groß, dass ich sogar in meinen "wilden 20-ern" hier und da zurückstecke, um diesen Traum schon jetzt zu leben. Ich liebe es meinen Alltag mit einem kleinen, wundervollen Menschen zu teilen. Das Gefühl ein richtiges "Wir" zu sein. Keine Kinder bekommen zu können, wäre für mich ein schlimmer Schicksalsschlag gewesen. Und dennoch kann ich die Gedanken von jungen Frauen wie Holly, die im Leben auch ohne Kinder glücklich werden wollen, durchaus nachvollziehen. Es gibt noch so viel weiteres Spannendes und Sinnvolles, das man mit sich und seinem Leben anfangen kann, abseits davon die Weltbevölkerungsanzahl zu steigern. So viel Gutes, was man dann trotzdem zwar nicht seinem Kind, aber seinen Mitmenschen geben kann.
 

Eine Sache des Gefühls

 
Kinder zu bekommen ist eben heutzutage nichts Rationales mehr. Ich sehe ein: Früher war es notwendig, um das eigene Überleben zu sichern. Kinder halfen überall dort mit, wo es ging. Erwachsene Kinder waren quasi die einzige Altersversicherung, die alternden Eltern blieb. Doch heute? Heute muss doch eigentlich keiner, der es nicht wirklich will, überhaupt Kinder bekommen. Ob ich eine Familie gründe und wie groß diese sein soll, ist eine rein emotionale Entscheidung geworden. Eine Herzensentscheidung, die im besten Falle zwei Menschen gemeinsam treffen. Und das finde ich gut und schön so. Daher sollten wir jedem Herzen selbst überlassen, welchen Weg es wählen will und zu welchem Zeitpunkt. Und zum Glück klappt dies eigentlich ganz gut ohne Beeinflussung durch andere. Also: Leben und leben lassen ;)
 
 
Welche Meinung habt ihr zur Thematik "Frauen ohne Kinderwunsch"? Völlig legitim oder doch irgendwie seltsam?
 
 
 

MoJo bekommt ein Geschwisterchen!

Freitag, 1. April 2016

Also irgendwann mal. Vielleicht. Oder auch doch nicht? Ach keine Ahnung, ich weiß es ja selbst noch nicht. Trotzdem hoffe ich, dass ihr mir die Überschrift an einem Tag wie heute vergeben könnt ;) Er ist also wieder mal da, der 1. April! Vor zwei Jahren erlebten wir den bisher besten Aprilscherz. Gespielt wurde er uns von MoJo. Und ja, ihr rechnet vermutlich richtig. Der kleine Scherzkeks hat das schon quasi aus dem Bauch heraus geschafft. An einem Freitag untersuchte mich meine Gynäkologin und war sich seeeeeehr, seeeeeeehr sicher, dass wir ein kleines Mädchen erwarten würden. Ein Wochenende lang war ich also so etwas wie eine Mädchenmama. Zumindest im Kopf. Am Montag darauf hatten wir eine Überweisung zur Feindiagnostik. Dort erhielt ich dann zu unser Überraschung das wohl eindeutigste Ultraschallbild, das ein Junge jemals liefern könnte :D Danke kleiner MoJo, wir haben herzlich gelacht!
 

Alle guten Dinge sind...?

 
Aber nun ist die kleine Ulknudel inzwischen ein richtiges Kleinkind. Und immer öfter stellt sich uns die Frage, ob und wann er zum großen Bruder werden könnte. Als mein Mann und ich vor ein paar Jahren anfingen über Familienplanung nachzudenken, wurden wir uns recht schnell einig, dass 1 Kind wohl zu wenig wäre, aber drei wohl zu viel. Er selbst ist der Jüngste von insgesamt 5 Geschwistern. Also eigentlich großfamilienerprobt. Um ehrlich zu sein wächst das "bitte nicht mehr als 2" dann wohl doch zum größten Teil auf meinen Mist. Ich selbst war acht Jahre lang Einzelkind, woraufhin ich aber (zum Glück) noch eine kleine Schwester bekam. Aber bei aller Kinderliebe: So oft schwanger zu sein und nun selbst in einer Großfamilie zu leben kann, ich mir für mein Leben beim besten Willen nicht vorstellen.
 
 

(Nicht) noch einmal

 
Aber so ganz alleine ohne Geschwister aufwachsen? Irgendwie habe ich bei dem Gedanken das Gefühl, ich würde meinem Sohn etwas sehr Kostbares vorenthalten. Das "Problem" ist nur, dass ich mir gerade einfach nicht vorstellen kann, noch einmal schwanger zu werden. In meinem Artikel "Traumgeburt oder Geburtstrauma" habe ich euch ja schon davon berichtet, dass die Trennung nach MoJos Geburt und auch die folgenden Stillprobleme bei mir einen sehr schmerzhaften und bitteren Nachgeschmack zum Thema Schwangerschaft & Geburt hinterlassen haben. Wahrscheinlich ist die Angst einfach zu groß, Ähnliches oder Schlimmeres nochmal zu erleben. Dann ist da noch der Zweifel, ob ich mit zwei kleinen Kindern überhaupt zurecht kommen würde. Unseren Alltag zu dritt zu meistern, empfinde ich jetzt schon als ziemlichen Balance-Akt. Aber das noch zusätzlich mit Babybauch oder Neugeborenen auf dem Arm? Irgendwie traue ich mir das zur Zeit nicht zu.
 

Egoismus

 
Zusätzlich sind da noch viele weitere Gründe, die eventuell meinerseits recht egoistisch sind und MoJo um ein Geschwisterchen bringen könnten. Den allergrößten Teil meiner Zeit widme ich seit fast zwei Jahren meinem kleinen Sohn. Das ist die erfüllendste und gleichzeitig forderndste Zeit, die ich bisher je erlebt habe. Und auch wenn die Umgewöhnung bestimmt schwierig sein wird: Ein wenig freue ich mich doch darauf, wie es sein wird wenn MoJo in den Kindergarten gehen. Und ich wieder mehr Zeit dafür haben werde, mich mir und meinem Job zu widmen. Jetzt wo dieses Alter bald erreicht ist, wieder schwanger werden? Würde ich auch mir selbst damit überhaupt einen Gefallen tun?
Aber es gibt es noch weitere (egoistische) Gedanken, die mir zu einem potenziellen Kind Nr. 2 in den Sinn kommen. MoJo ist mir selbst in so vielem so ähnlich, die Beziehung und der Alltag mit ihm fallen mir daher verhältnismäßig leicht. Doch wie wäre es, wenn das mit einem Geschwisterchen ganz anders wäre? Wenn es mir viel schwerer fällt, dessen Denken und Handeln nachzuvollziehen. Wenn Probleme auftauchen, bei denen wir mit MoJo zum Glück verschont geblieben sind, weil er ein Kind ist, das gerne unterwegs ist, gerne isst und sogar gerne schläft. Hätte ich einen Wunsch frei würde ich mir außerdem als zweites Kind unbedingt ein Mädchen wünschen. Zwei Söhne? Eigentlich kein Bedarf. Aber das kann man sich ja praktisch gesehen nicht aussuchen. Klingt irgendwie albern, ich weiß. Aber vielleicht könnt ihr es ja aus eurer Erfahrung ein wenig nachvollziehen.
 

Wenn alles stimmt

 
Egal ob meine Gründe, die mich von einer zweiten Schwangerschaft zurzeit noch abhalten, wirklich so begründet sind oder nicht: Ich finde einfach, wenn die Sehnsucht nach einem zweiten Kind noch nicht wirklich greifbar da ist, sollte man es nicht trotzdem tun, weil man es rational gesehen für richtig hält, dass Kind Nr.1 nicht als Einzelkind aufwächst. Ich erinnere mich einfach noch so genau daran, wie groß unser Kinderwunsch vor MoJo war. Wie wir beim Schwangerschaftstest mitgefiebert haben und wie unfassbar die Freude war, als wir wussten, dass wir endlich Eltern werden! Diese Sehnsucht und diese Freude würde ich mir auch für ein zweites Kind wünschen. Und solange diese Gefühle noch nicht da sind, wird ein Geschwisterchen für MoJo auch nicht vom Aprilscherz zur Realität werden. Nicht nur im Kopf, sondern im Herzen soll alles stimmen, finde ich. Natürlich kann sich das alles sehr schnell ändern. Ausschließen will ich gar nichts. Weder dass MoJo ganz bald ein Geschwisterchen bekommt, in einigen Jahren oder vielleicht auch gar nicht. Vielleicht sollte man die Sache mit dem Familienzuwachs auch ganz entspannt angehen. Sich nicht zu viele Gedanken machen. Sondern einfach sehen, was die Zukunft so mit sich bringt.
 
 
Wie war das bei euch? Wann wusstet ihr, dass ihr bereit für ein zweites Kind seid? Oder was hält euch eventuell auch davon ab, erneut schwanger zu werden?
 

Der beste Speicherplatz für Erinnerungen

Dienstag, 29. März 2016

Immer wieder einmal finden wir Schlüssel,
die wie durch Zauberhand das Tor zu unseren
Erinnerungen weit aufstoßen.

Diese Schlüssel haben, unter anderem, die Form
eines Liedes, eines Ortes, eines Duftes oder aber
auch eines Andenkens, das nur ganz persönlich für
uns einen unermesslichen Wert besitzt.
 
Auch die Musik der Natur,
wie das Plätschern eines Baches,
das einsame Singen eines Vogels in den
frühen Morgen- und Abendstunden
oder das Flüstern eines Baumes, wenn der Wind
sanft durch dessen Blätter streift, können solche
Schlüssel sein.
 
Ich liebe solche Erinnerungen!
Zeigen sie mir doch, wie viel schöne Augenblicke
ich schon erleben durfte.
 
Peter Pratsch

 

Frühlingsgefühle

 
Wenn der Frühling anfängt sanft an die Tür zu klopfen, dann kann einem auch schonmal schnell der Sinn nach einem schönen Gedicht stehen. Halb so wild. Sind ja schließlich irgendwie biologisch unumgänglich diese Frühlingsgefühle, oder? Ich für meinen Teil liebe diese Jahreszeit. Wieder warme Sonnenstrahlen auf der Haut spüren, sich über neue Energie und Tatendrang freuen und in der immer schöner werdenden Natur noch mehr Zeit draußen verbringen. Das macht den Frühling für mich so besonders.
 
Kaum zu glauben, dass das dieses Jahr erst der zweite Frühling für meinen Sohn ist. Er ist noch so klein! Aber ebenfalls kaum zu glauben, was wir alles gemeinsam erleben durften, seitdem er auf der Welt ist. Er wird so verdammt schnell groß! Mal sind die Tage voller wunderschöner Augenblicke und mal gesellen sich leider auch die anstrengenden und traurigen hinzu. Dankbar darf man trotzdem sein, für all das kleine und große Schöne, das man als Familie erlebt und das Schwierige, das man durchlebt.
 

Ostern 2016

 
In diesem Jahr habe ich mich schon besonders lange auf die Osterfeiertage gefreut. Eigentlich haben wir mit unseren Eltern früher nie ein richtiges Osterfest gefeiert. Dennoch war es aufgrund der Feiertage immer eine schöne Gelegenheit für ein paar extra Familienmomente. Dieses Zusammensein schätze ich an Ostern eigentlich am meisten. Daher gibt es bei uns zu diesem Anlass auch keine Geschenke. "Nur" das Suchen von ein paar versteckten Leckereien für MoJo und so viele ruhige und fröhliche Momente wie möglich für uns als Familie, mit den Verwandten und lieben Freunden.
Und Frühlingsgefühle gab es zumindest am Samstag bei uns auch reichlich. Der erste Tag, an dem sogar ich mich ohne Jacke rausgetraut habe. Und wenn eine ultimative Frostbeule wie ich das tut, dann darf das schon was heißen. Wie gehofft, kehrte durch das lange Wochenende auch ein wenig Ruhe bei uns ein und ein paar wertvolle Erinnerungen, wie sie im Gedicht beschrieben werden, konnten neu entstehen.
 

Neue Bilder im Kopf

 
Wo ich beim Geruch von Sand bisher immer nur an Sommerurlaub gedacht habe, kommen nun schöne Bilder von meinem Sohn dazu. Wie er laut lachend über den Spielplatz läuft, oder auch mal ganz konzentriert und mit seiner Schaufel bewaffnet, fleißig seinen kleinen Bagger belädt. Wenn ich Schokolade rieche, erinnere ich mich auch an sein süßes, verschmiertes Gesicht zu Ostern, nachdem er seinen Schokohasen in Rekordzeit vernichtet hat. Und wenn ich den Wind spüre, denke ich daran, wie MoJo kurz so besorgt geschaut hat, weil er vermutlich dachte er würde weggeweht werden. Dann nimmt er aber rechts den Papa an die Hand und links mich, und schon ist seine kleine Welt wieder sicher und schön.
Normalerweise ist es typisch für mich, dass ich so viele Erinnerungen wie möglich mit Fotos festhalten will. Seltsamerweise war es an diesen Feiertagen anders. Einfach genießen und die Augenblicke in den schönsten Erinnerungsalben meines Gedächtnisses abspeichern, so hielt ich es dieses Mal. Und da sind sie hoffentlich sicher. Zumindest fühlt es sich gut an, den Speicher nach ein paar entspannten Tagen wieder gut gefüllt zu haben :)  
 
 
Ob ihr die Feiertage mit Basteln, Geschenken, leckerem Essen, tollen Ausflügen oder sonst wie verbracht habt: Ich hoffe, dass ihr und eure Lieben auf jeden Fall ein paar wundervolle Ostertage hattet. Und dass die Erinnerungen an die schöne gemeinsame Zeit euch neuen Aufschwung für die nächsten Wochen geben!

Im Mama-Alltag den Druck rausnehmen – Durch NICHTS tun!

Donnerstag, 17. März 2016

Man könnte eigentlich meinen, dass bei uns Müttern eine Menge Druck raus ist, wenn wir während der Elternzeit Abstand zu Ausbildung, Studium oder dem Berufsleben haben. Verlängerter (Langzeit-) Urlaub mit Kind. Klingt schön, oder? Doch selbst in dieser Lebensphase, die eigentlich primär nur für die Familie bestimmt ist, empfinden wir Mütter eine Menge Druck. Erwartungen, die von außen an uns herangetragen werden, oder auch solche, die wir selbst an uns stellen, können ganz schön belastend sein. Wollen wir nach der Elternzeit wieder versuchen Job, Familie und Haushalt irgendwie unter einen Hut zu bekommen, wird das Ganze verständlicherweise auch nicht gerade einfacher.
 

Immer will jemand etwas von mir

 
In welchen Bereichen Mütter Druck verspüren, variiert natürlich je nach eigenem Charakter und den aktuellen Lebensumständen. Gemeinsam haben wir vermutlich dennoch, dass nach der Entbindung den meisten Mamas zusammen mit ihrem Baby-Bündel scheinbar auch die Vorstellung in die Arme gedrückt wurde, man müsse nun lernen für dieses perfekte kleine Wesen die perfekte Mutter zu werden. Das Umfeld macht es einem da auch nicht immer leicht. Jeder, selbst völlig Fremde auf der Straße, haben Kritik und Ratschläge für junge Mütter bereit. Versuchen einem zu erklären, was man besser machen könnte. Und lustigerweise sagt dir dann die Person an der Straßenecke genau das Gegenteil von dem, was dir der nächste Besserwisser eine Straße weiter weismachen will. Da darf sich jede Frau glücklich schätzen, bei der so etwas ins linke Ohr rein und ungefiltert durchs rechte Ohr einfach wieder raus geht. Auf nimmer Wiedersehen! Egal ob jetzt ein Fremder, ein Bekannter, ein Freund oder die eigenen Eltern bestimmte Dinge von dir erwarten, wie du dein Leben als Mutter mit deinem Kind gestalten sollst. Doch dann gibt es auch Menschen (wie mich), denen das schwer fällt. Die oft das Gefühl haben, sich immer darum zu bemühen, es aber irgendwie trotzdem nie jemandem recht machen können. Allen schon gar nicht. Und das nervt, weil es unnötigen Druck aufbaut.
 

Eigene Anforderungen

 
Und dann gibt es noch den Druck, den wir uns völlig unabhängig von außen schlichtweg selbst machen. Denn natürlich haben wir selbst auch ein ziemlich genaues Bild davon, wie wir als gute Mutter den Familienalltag am liebsten gestalten wollen. Wir setzen uns dann zum Beispiel in den Kopf, den Babybrei ausschließlich selbst zu kochen, weil es wohl besser sein wird für den kleinen Liebling. Und haben dann ein furchtbar schlechtes Gewissen, wenn wir vor lauter Stress nicht zum Vorkochen gekommen sind, und dann doch zum Fertig-Gläschen greifen. Oder fühlen uns mies, weil wir unser Kind eine Zeit lang wo anders "parken", um selbst zu arbeiten, Besorgungen zu erledigen oder noch viel schlimmer: Einfach mal alleine ein wenig zu entspannen! Geht es einem Kind bei seiner Mama nicht am besten? Die Liste möglicher Druck-Macher für Mütter ist lang. Passt wahrscheinlich nicht mal klein geschrieben auf eine ganze Klopapierrolle. Schade, denn egal wie Druck sich konkret äußert: Er nimmt einem ein ganzes Stück Lebensqualität, wenn man ihn nicht irgendwie in den Griff bekommt.
 
 

Gammel-Vormittag vom feinsten

 
Vor ein paar Wochen fühlte ich mich wieder mal wie ein kleiner Hamster in seinem Laufrad. Ständig am machen und tun mit viel zu wenig Pausen. Ihr kennt das. Dann kam ein Vormittag, der mir so einiges klar gemacht hat. Ich hatte die Nase voll von all den "Programmpunkten", denen ich Tag für Tag hinterherhetze. War zwar nicht krank, aber habe mir trotzdem eine Zwangspause verschrieben. Und einfach mal von all dem, was wir zwei an herkömmlichen Wochentagen machen, das Gegenteil getan. Wecker? Nein danke. Ich schlafe einfach so lange wie MoJo mich lässt. Nach dem Aufstehen erstmal Klamotten für uns beide bügeln, weil ich beim Wäscheberg einfach nicht hinterherkomme? Ähm wieso, wenn die Pyjamas doch so bequem sind. Gesundes Frühstück. Ach komm, heute kommt bei uns die Schokocreme auf den hellen Toast, ganz ohne schlechtes Gewissen. Duschen und schminken? Fällt heute auch aus. Das Klingeln vom Postboten? Einfach ignoriert. Die Nachbarn können heute auch mal was für mich annehmen. Vormittags los zum einstündigen Spaziergang, frische Luft, Vitamin D und so? Gerade muss die Sonne reichen, die durch die Fensterscheibe kommt. Tisch abräumen, Waschmaschine einräumen, eigentlich wie immer überall hin und her aufräumen? Soll's doch unordentlich sein. Wir lassen heute eh keinen rein. Stattdessen haben MoJo und ich abwechselnd RTL und Cartoons geguckt und den ganzen Vormittag über Chips gegessen. Vormittags. Wochentags. So was gibt es bei uns sonst nie. Und außerdem haben wir an diesem Tag gespielt ohne auf die Uhr zu gucken, und ohne hinterher aufzuräumen. Essen, Trinken, Windeln wechseln. Darüber hinaus gab es an diesem Vormittag kein einziges "Muss". Null Druck. Wenn MoJo dann mittags schläft, beginnt für mich meist am PC die Arbeitszeit. An diesem Tag konnte ich das mit etwas Bauchschmerzen auf morgen schieben. Und hab stattdessen auch ein Nickerchen gemacht. Premiere seit sehr vielen Monaten.
 

Unser Fazit des "Experiments"

 
Was ich aus dem gammeligen Nichtstun, das so völlig untypisch für mich/uns ist, für mich gelernt habe? Blöd gesagt, dass die Welt vom "faul sein" nicht untergeht. Dass der Druck, den ich mir so oft selbst mache, manchmal einfach unbegründet ist. Man kann die Dinge auch langsamer angehen lassen. Mir darf es auch egal sein, wenn jemand denkt nur schlechte Mütter lassen ihre Kinder Chips essen oder lange fernsehgucken. Ich darf mir Pausen gönnen, auch wenn andere wichtige Aufgaben in dieser Zeit still liegen. Geschadet hat dieser gammelige Vormittag weder mir noch MoJo. Im Gegenteil. Ich war um Welten entspannter und das hat sich auch positiv auf meinen Sohn übertragen. Egal wie klein sie sind, Hektik und Stress bemerken Kinder ja sehr schnell. Wiederholt haben wir das Ganze bisher übrigens nicht. Dennoch habe ich in den Wochen danach gemerkt, wie diese Auszeit von einem halben Tag mir ein wenig den Wind aus den Segeln genommen hat. Jeden Tag auf dem Sofa gammeln ist leider nicht drin. Aber jeden Tag wenigstens ein klein wenig Zeit frei schaufeln, um mal nichts zu tun. Das schafft man schon irgendwie, wenn man will. Vielleicht macht ihr euch bei nächster Gelegenheit aber ja auch mal ein paar richtig extreme Faulenzer-Stunden, wie wir an dem einen Vormittag. Egal ob alleine, oder mit den Kindern. Ganz ohne Druck oder schlechtes Gewissen. Ich bin mir sicher, es wird auch euch gut tun! :)
 
 
 
In welchen Situationen im Familienalltag empfindet ihr den eigenen oder von außen herangetragenen Druck als belastend? Was hilft euch dagegen?
 

Mythos oder Realität? – Kinder machen erwachsen

Donnerstag, 10. März 2016

Jetzt ist es also offiziell. Ich bin 25! Noch ein halbes Kind? Oder werde ich langsam aber sicher alt? 25 ist schließlich 1/4 Jahrhundert und das klingt doch gleich viel länger. Die letzte Mathestunde ist zwar auch schon eine gefühlte Ewigkeit her, aber naja... Dass man ab 25 aufrundet weiß ich leider noch ganz genau. Also bin ich seit vorgestern mathematisch betrachtet jetzt ja quasi schon 30 :O!  Irgendwie. Ach Mensch, ziemlich verwirrend die Sache mit dem Alter. Und dann gibt's ja noch die tolle Weisheit, man wäre ja nur so alt, wie man sich fühle...

Doppeltes Geburtstagsglück

Aber Spaß bei Seite. Rollator und Oma-Unterwäsche sind noch weit entfernt. Anti-Falten-Creme kann man ja vorsichtshalber doch schon mal mit anfangen. Zum Glück hat die mir diese Woche aber noch keiner geschenkt. Am 08. März Geburtstag zu haben ist schon eine ziemlich coole Angelegenheit, vor allem wenn man Migrationshintergrund hat. Denn in meinem Geburtsland wird am 08.03. zum internationalen Tag der Frau nicht nur ein bisschen Zeug zu Frauenthemen gepostet. Dort kriegen die Frauen an diesem Tag auch Blumen. Wenn schon, denn schon. Ähnlich wie hier am Valentinstag. Wenn's gut läuft kriegt man die dann auch vom Mann, Vater, Bruder, Cousin und Co. Sind große Familien nicht etwas Tolles? Und wenn man dann noch am selben Tag Geburtstag hat, stehen die Chancen auf ein Blumenmeer echt nicht schlecht. Von meinem Vater habe ich dieses Jahr tatsächlich gleich zwei Blumensträuße bekommen. Außerdem von allen Seiten zig Doppel-Glückwünsche. Dieses Jahr war es ein wirklich schöner, entspannter und dank lieben Menschen auch sehr fröhlicher Geburtstag für mich. So macht älter werden doch gleich viel mehr Spaß ;) 

Vermeintlich erwachsen

Ich weiß noch genau, wie erwachsen ich mich gefühlt habe, als ich endlich 18 wurde. Ok. Ehrlich gesagt, dachte ich noch früher, ich hätte die Weisheit mit XXL-Löffeln gefressen. Heute muss ich darüber schmunzeln. Mein herzliches Beileid nachträglich an meine Eltern! :D Denn im Nachhinein betrachtet war das damals noch nicht wirklich der Fall. Verständlich. Erwachsen wird man ja nicht von heute auf morgen. Dieser spannende, manchmal schwierige Prozess beschäftigt einen länger. Und auch jetzt mit 25 Jahren bin ich mir noch nicht zu 100 % sicher, ob er bereits abgeschlossen ist. Von außen betrachtet führe ich ganz bestimmt für mein Alter ein sehr erwachsenes Leben. Hinter Studium, Hochzeit, Kind und Job habe ich fleißig meine Häkchen gesetzt. In einem Alter, in dem andere das noch als Zukunftsmusik betrachten. Ich bin scheinbar früher erwachsen geworden als andere. Aber nicht weil ich es musste, sondern weil ich es so wollte. Denn ich bin glücklich mit meinem (Erwachsenen-) Leben. Herausforderungen gibt es immer, aber zum Glück habe ich nie das Gefühl etwas zu verpassen. Eher im Gegenteil.

Step by step

Trotzdem denke ich, dass ich mich nicht so früh dazu entschieden hätte Mutter zu werden, wenn ich mich dafür nicht "reif" genug gefühlt hätte. Erwachsenwerden begann für mich so richtig als ich meinen Führerschein in der Tasche hatte. Ja, ich war schon immer einigermaßen verantwortungsvoll und vernünftig. Doch ich finde erwachsen werden kann man erst richtig, wenn man immer unabhängiger von der Familie lernt zurecht zu kommen. Mit Auto war ich plötzlich erstaunlich mobil, mein Radius konnte mir gar nicht weit genug sein. Immer auf Achse war mein Motto während der Abi-Zeit. Und während man eigentlich "nur" Spaß hat, lernt man in den verschiedensten Situationen eigenständig und gut zu reagieren.
Dann kam das Jobben für mich als zweite wichtige Stufe des Erwachsenwerdens. Für meinen Uni-Start wollte ich so schnell wie möglich so viel Geld wie möglich verdienen. Dafür musste ich morgens teilweise um 4:30 Uhr aufstehen und auch körperlich hart arbeiten. Wo wir wieder beim Blumen-Thema wären. Denn die kommen auch irgendwo her und müssen dort geschleppt und verpackt werden. Ich hätte auch den einfacheren Weg der Eltern-Bank gehen können. Wollte ich aber nicht. Dafür habe ich in dieser Zeit gelernt, dass man im Erwachsenenleben nicht immer nur das machen kann, was einem Spaß macht. Das Geld sauer verdient werden muss, auf jeden Fall geht's nie ohne Fleiß.
Und auch wenn es für mich schwer war, weil ich meine Familie so sehr liebe. Ein paar Jahre rund 500 km weit entfernt zu wohnen war zumindest für's Erwachsenwerden die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Mal eben vorbei kommen, um die kleine Tochter im Alltag zu unterstützen, ging da eben nicht. Gut so. Ich lernte im WG-Leben wie es ist, selbst den Haushalt zu schmeißen und gleichzeitig für's Studium zu lernen. Wie es ist mal tatsächlich ganz auf sich allein gestellt zu sein, in einer völlig neuen Umgebung.
Dann kam der Mann in mein Leben, der inzwischen auch der Vater unseres gemeinsamen Kindes ist. 5 Jahre erwachsener älter war/ ist er. Sehr schnell waren wir uns sicher mit einander. Die Ehe bzw. das zusammen wohnen macht auch ein ganzes Stück erwachsener. Auf einander eingehen, Kompromisse schließen, zu zweit verantwortungsvolle Entscheidungen treffen. Eine unserer besten war ca. 3 Jahre später unsere eigene, kleine Familie zu gründen.

Und jetzt als Mama?

Oft kriege ich mit, dass sich Frauen unabhängig von ihrem Alter ein Kind wünschen, aber dennoch die Sorge in sich tragen, sie wären eventuell nicht erwachsen genug um diese Aufgabe zu wuppen. Selbstverständlich ist es nur ein Vorteil, wenn man eine gewisse Reife erreicht hat, bevor man Mutter wird. Doch ich finde, wenn wirklich die Sehnsucht bei beiden Partnern da ist, sollte man sich mit solchen Grübeleien nicht unnötig Steine in den Weg legen. Denn schließlich wächst man immer auch an seinen Aufgaben. Ich kann mit voller Gewissheit sagen, dass ich ohne MoJo in meinem Leben mit 25 nie bereits so erwachsen geworden wäre, wie ich es heute bin. Klar, man bringt seinen Kindern ständig etwas Neues bei, doch auch ich habe durch das Leben mit meinem Sohn so unendlich viel Neues dazu lernen dürfen. Oberflächlich betrachtet sind das ganz alltägliche Aufgaben, die ich meistere, damit das Familienleben auch ganz praktisch und möglichst reibungslos funktioniert.
Mal hinter die Fassade geblickt, habe ich noch viel mehr gelernt als Verantwortung für einen kleinen Menschen zu tragen. Mehr über mich selbst. In einer Zeit, in der ich mich eigentlich verstärkt aufopfere, durfte ich lernen wie wichtig es ist, seine eigenen Belastungsgrenzen zu kennen und auch nach außen hin zu schützen. Ruhe und Geduld zu bewahren in schwierigen Situationen. Zu sehen, was und wer im eigenen Leben wirklich zählt. Welche Umstände oder Personen einem hingegen gar nicht gut tun. Achtsam zu sein bei seinem eigenen Verhalten. Schließlich gibt es nun jemanden, der mich dringend braucht und sich selbst bei den vermeintlich kleinsten Dingen ein Vorbild an mir nimmt. Und ich habe gelernt trotz all der Verantwortung gnädiger mit mir selbst zu sein, wenn es mal nicht so perfekt läuft, wie ich es mir vielleicht gewünscht habe. Diese Dinge und noch sehr viel mehr hätte ich ohne meinen Sohn vermutlich erst viel später gelernt, vielleicht sogar nie. Wichtige Dinge, die mich zu einem erwachsenerem, reiferen Menschen gemacht haben.

Das nötige Gleichgewicht

Andererseits lache ich immer noch über die selben albernen Witze. Will immer noch so viel erleben wie früher (außerhalb von Herd und Kinderzimmer versteht sich). Nehme mich selbst nicht immer für allzu voll. Habe immer noch die selben Interessen und diese nicht einfach durch "geeignetere" Mama-Hobbies ausgetauscht. Lasse bei all dem Ernst des Erwachsenenlebens den Spaß einfach nicht zu kurz kommen. Ich würde sagen, ich bin eine erwachsene, aber dennoch ziemlich jung gebliebene Mutter. Denn erwachsen heißt ja zum Glück nicht gleich langweilig, stocksteif und stets grübelnd und ernst ;) Von daher bin ich meinem kleinen MoJo sehr, sehr dankbar. Nicht zuletzt weil er mich zur Mama gemacht hat, bin ich die 25-Jährige, die ich nun eben bin. Mal sehr erwachsen und überlegt, aber auch sehr oft "kindisch" ausgelassen. Aber auf jeden Fall reicher an wertvollen Erfahrungen, die ich sonst (noch) nicht hätte machen können.
Findet ihr auch, dass euch das Mutter-Sein erwachsener gemacht hat? Woran merkt ihr das?

Die Hölle hat einen Namen: "Indoor-Spielplatz"! (Und warum die TobeBox in Oberhausen für Kinder trotzdem ein richtiges Paradies ist)

Dienstag, 1. März 2016



Achtung, wichtiger Warnhinweis!: Auf viel Ironie und Sarkasmus folgt am Ende doch noch eine Menge Lob. Wer also auf der Suche nach einem tollen Ausflugsziel ist, muss dringend bis zum Schluss lesen ;)

Es gibt echt zahlreiche Orte, an denen ich noch nie war, aber unbedingt gerne mal hin würde. Ganz oben auf meiner Wunschliste steht da aktuell zum Beispiel ein Wochenend-City-Trip in die Modemetropole Mailand. Auf dem Dach des Doms von Mailand ganz in der Nähe der Turmspitzen spazieren gehen und einen traumhaften Blick über die Stadt bis hin zu den südlichen Ausläufern der Alpen genießen. Unter dem gläsernen Dach der Galerie Vittorio Emanuele II und beim bloßen Anblick der ganzen Luxus-Fashionstores riesige, funkelnde Augen bekommen. Und natürlich immer wieder ganz viel guten, italienischen Kaffee trinken. Am besten draußen während einem die Sonne angenehm ins Gesicht scheint. Gerne das ganze Programm auch mit Buggy im Mama-Modus. Irgendwann ganz bald machen wir das vielleicht bestimmt!

Mamas new place to be


Doch an einem der letzten Wochenenden ging es für unsere kleine Familie erstmal an einen Ort, der anstatt an Dolce Vita doch eher an Massentierhaltung im Hühnerstall erinnerte. Die wenigsten jungen Frauen werden sich wohl denken: "Wann darf ich denn nun endlich, endlich meine Wochenenden im Indoor-Spielplatz verbringen? Ich brauche dringend Kinder!" Und das mit den selben glitzernden Augen, um die es vorhin ging. Die Wahrheit ist jedoch: Am Ende landen wir irgendwann alle dort. Klar, früher hieß Regenwetter: "Ach geil, Netflix ich komme!" Wenn ich aber nun morgens aufwache und aus dem Fenster Regenwetter sehe, steigt gleich ein wenig Panik in mir auf. Verheißt der Blick auf die 3-Tage-Vorschau meiner Wetter-App noch Übleres, dann ist die Mama-Katastrophe perfekt.
Beschäftige mal ein Kleinkind mit ausgeprägtem Tobe-Bedürfnis tagelang innerhalb der Wohnung. Dann kannst du auch gleich versuchen einem wilden Löwen auf Speed in einem 1-Zimmer Apartment Schachspielen beizubringen. Das ist ungefähr genauso angenehm. Daher ist die Gleichung für Eltern also relativ leicht: Regen + Wochenende = Indoor-Spielplatz. Wer einen gesunden Selbsterhaltungstrieb hat und auch sein Zuhause vor schwerwiegenden Schäden durch wildgewordene Wirbelwinde bewahren will, sucht sich in seiner Nähe schnell einen Indoor-Spielplatz seiner Wahl. Das hieß für mich aber auch nur so viel wie den, der am wenigsten schlimm ist.

Warum?!?! 


Vielleicht fragst du dich gerade auch, was denn nun für mich an einem Indoor-Spielplatz so schrecklich ist. Gerne erkläre ich dir das aus meiner eigenen, selbstverständlich überhaupt nicht neutralen Sicht. Allein beim Betreten der gut besuchten TobeBox in Oberhausen an einem Regen-Sonntag verfiel ich fast in eine Art Schock-Starre. Eine riesengroße Halle, die trotzdem bis an den Rand mit Kindern und ihren Eltern gefüllt ist. Also ein ähnlicher Anblick wie der unterirdische Distrikt 13 in die "Tribute von Panem". Um möglichst viele Familien vor dem heimischen Lagerkoller zu retten, rücken wir eben ein bisschen zusammen.
Du guckst nach vorne, hinten, rechts oder links und überall wirst du im Indoor-Spielplatz unzählige Kinder erblicken. Und in so einem mega-mäßigen wie der TobeBox geht das noch über zig Etagen. Du kannst also auch hoch bis ganz nach oben zur Decke schauen und immer noch unfassbar viele neue Kinder entdecken. Tobende, schreiende Kinder wohlgemerkt. Wie kleine wilde Frettchen, die man endlich aus ihrem zu engen Käfig gelassen hat, damit sie stattdessen in einem überdimensional großen Käfig mal endlich so richtig die Sau rauslassen können. Ich hatte kurz den Reflex mich sofort wieder umzudrehen, bevor es zu spät sein würde. Klar. Hab ich dann aber doch nicht gemacht. Augen zu und durch. Meinem Sohn zuliebe.



Immer schön in Acht bleiben


Doch auch beim näheren Hinsehen wurde es nicht besser. Egal wo du in einem Indoor-Spielplatz hintrittst: Du musst höllisch aufpassen, dass du dabei kein Kind erwischst! Und auch bitte nicht zu hektisch bewegen. Denn wenn du denkst da wäre doch nichts, kann immer noch ein Kind wie aus dem Nichts in einem Affenzahn an dir vorbeirasen. 50 % der Kinder, bei denen du dir ja die größte Mühe gibst, sie nicht platt zu machen, haben dann als Dankeschön im Gegenzug noch eine schöne Rotznase und sind gerade dabei ihren Schnodder fleißig überall zu verteilen. Also auch schön aufpassen, wo du hin fasst!
Und bei so kleinen Kindern wie meinem Sohn muss man als Elternteil auch gleichzeitig in der Nähe bzw. direkt dabei sein und irgendwie schauen, dass auch das eigene Kind den Indoor-Spielplatz-Besuch unbeschadet übersteht. Also ging es für mich als Mama eines 1,5 Jährigen wohl oder übel unter anderem mit ins Bällebad. Mit ein wenig Phantasie hatte das ja fast schon was von entspannt im Whirlpool sitzen. Und ich war da ja auch längst nicht die einzige Mami. Doch gerade, wenn du dich einigermaßen an das Ganze gewöhnt hast, kommt dann ganz plötzlich dieser beißende Geruch. Eine Mutter nach der anderen hebt den Windelpo ihres Nachwuchses ganz nah an ihr Gesicht und sagt dann laut: "Also meins ist es nicht". Solange bis endlich eine zu ihrem Stinker sagt: "Ach duuuu warst das, Schatz" und dann zum Glück im Wickelraum verschwindet. Natürliche Szenarien, an die ich mich aber trotzdem wohl nie gewöhnen werde.

Zwischen Standby-Modus und völliger Verzweiflung


Und die anderen Eltern im Indoor-Spielplatz? Die wären eigentlich auch eine eigene TV-Dokumentation wert. Da gibt es zum Beispiel die Eltern, die völlig fertig von ihrem Rudelanführer-Dasein sind, sich irgendwo erschöpft hinsetzen und traumatisiert vor sich hinstarren. Die etwas aktivere Variante des gleichen Elends sind dann die Mütter und Väter, die wie der psychisch angeschlagene Löwe im Zoo immer wieder die gleiche Runde um das XXL Kletterparadies drehen. Andere Eltern genießen es einfach, dass ihre Kinder beschäftigt sind und sie deshalb im Indoor-Spielplatz endlich mal wieder in Ruhe essen können. Da wird sich erstmal ordentlich der Bauch vollgehauen, damit es bis zum nächsten Besuch reicht. Am Ende des Tages rollt es sich dann gleich viel angenehmer nach Hause. Und kennst du diese Eltern, die ihre Kinder um jeden Preis sozialisieren wollen? "Spiel doch mal mit dem Kind da hinten, das sieht doch soooo nett aus!" Und prompt wird das schüchterne kleine Ding in Richtung potenzieller Spielgefährte geschoben. Schlimmer noch sind die, die ihr Kind zu einer Mutprobe nach der anderen "motivieren" und fast schon die Riesenrutsche runterschubsen.
Manche haben auch im Indoor-Spielplatz keine ruhige Minute. Ständig ist die Panik präsent, dass dem eigenen Kind bei all dem Spaß etwas Schlimmes zustoßen könnte. Oder andersherum: Andauernd müssen einige Eltern aufspringen, um ihr Kind wieder und wieder zu ermahnen, es solle doch kein anderes Kind töten schubsen oder hauen.  Richtig Spaß hat man hingegen beim Anschauen der Eltern, die im Indoor-Spielplatz so richtig aufblühen. Endlich mal wieder das Kind in sich selbst herauslassen. Mittoben, mitspielen, mithüpfen! Was für ein geiles Wochenende! Mein Spieletipp beim Eltern beobachten: Sobald eine ähnliche Durchsage erklingt wie "Der kleine Fritz sucht dringend seine Eltern. Er trägt eine Jeans und ein Shirt mit Minions-Aufdruck" schaust du dich einfach selbst mal um und guckst, wer reagiert. Die Gesichtsausdrücke zwischen Überraschung oder Erleichterung, die folgen bevor der verlorene Sohn am Eingang identifiziert wird, sind wirklich Gold wert.


TobeBox Oberhausen: Hölle auf den ersten, Paradies auf den zweiten Blick


Wahrscheinlich ist dir schon lange klar geworden, dass ich einen deutlichen Hang zum Übertreiben habe. Denn wäre es in der TobeBox in Oberhausen tatsächlich so schrecklich gewesen, hätten wir dort trotz Regen wohl kaum den halben Tag ausgehalten. Tatsächlich hat es die TobeBox sogar geschafft meine Abneigung gegenüber Indoor-Spielplätzen zu kurieren. Warum?

Zunächst einmal sind die Attraktionen in der TobeBox in Oberhausen erstaunlich vielfältig! Großer Pluspunkt: Es gibt einen großen Bereich extra für Kleinkinder mit Bällebad, Rutschen und Hüpfburg, Spielhaus und Co.- und zwar alles im angenehmen und sicheren Mini-Maßstab! Perfekt für die Kleinsten, die so auch ihren Bedürfnissen entsprechend in den Genuss eines Indoor-Spielplatzes kommen!

Auch für die Größeren bietet die TobeBox vielfältige Attraktionen. Sogar viel mehr als man gemeinhin als Indoor-Spielplatz-Standard erwarten würde. Eine riesige Wellenrutsche sorgt für Rutschspaß vom höchsten Punkt der Halle aus, ein Multifunktionsfeld ist perfekt für Fans verschiedener Ballsportarten und die Spezialhüpfburg "Wabbelberg" macht einfach nur Spaß beim Springen und Torkeln. Ballkanonen, eine Kartbahn, Donut-Gleiter, dass XXL-Klettergerüst, Trampoline und vieles mehr gewährleisten, dass es selbst nach stundenlangem Aufenthalt niemals langweilig wird!

In der TobeBox ist es weder stickig noch kalt, wie man es in anderen Indoor-Spielplätzen leider oft vorfindet. Alles macht einen neuen und sehr gut gepflegten Eindruck, auch die Toiletten sind blitzeblank sauber. Sehr cool für einen ersten Eindruck: Hier kannst du dir die komplette TobeBox in einem 360-Grad-Rundgang schon einmal online ganz genau anschauen! =)

Dabei wird dir bestimmt auch der große Gastro-Bereich auffallen. Hier erwartet eure Familie ein tolles Angebot an Essen und Getränken zu günstigen Preisen! Von den Klassikern Pommes und Chicken Nuggets bis hin zum Latte Macchiato mit frischen Waffeln, Sahne und heißen Kirschen. Uns hat es sehr gut geschmeckt und wir waren wirklich positiv überrascht, wie gut man in der TobeBox essen kann! Auch die Bedienung war super freundlich. Und während man auf sein Essen wartet, kriegt man so ein tolles Vibrationsding mit, das losgeht sobald das Essen abholbereit ist. Ähnlich wie zum Beispiel bei Vapiano. Du wirst staunen, wie viel Spaß Eltern und Kinder an diesem kleinen Feature haben können.

Natürlich wird es an gut besuchten Tagen in Indoor-Spielplätzen schonmal eng. Trotzdem achten die Mitarbeiter gewissenhaft darauf, dass nicht zu viele Personen hineingelassen werden. Damit keiner deswegen umsonst anreist, gibt es sogar online bei Facebook ein Frühwarnsystem und eine Einschätzung darüber, ob es zu dieser Zeit eventuell zu längeren Wartezeiten kommen könnte.

Im Prinzip sollte es selbstverständlich sein, dass alle Eltern auch in einem Indoor-Spielplatz ihre Aufsichtspflicht wahrnehmen. Da das jedoch leider nicht immer der Fall ist, haben zusätzlich  auch die Mitarbeiter in der TobeBox ein Auge darauf, dass gefährliche Situationen vermieden werden. Besonders im Kleinkinderbereich ist das sehr wichtig. 2 Mitarbeiter der TobeBox sind dort mit dabei und haben auch Acht darauf, dass dieser Bereich nur von Kindern bis zu 3 Jahren genutzt wird und vor allem vorsichtig. Als Mutter eines 1,5 Jährigen war ich dafür mehr als dankbar. Was mir besonders gut gefallen hat: Bei all dem Gewusel bleiben die Mitarbeiter den Kindern gegenüber bestimmt, aber immer sehr freundlich! Trotz Dauer-Aufmerksamkeit und Stress wirken sie nicht genervt, sondern haben stattdessen auch immer wieder zu einen lustigen Spruch parat. Ein junges und mega sympathisches Team mit vielen neuen, kreativen Ideen steckt hinter der TobeBox in Oberhausen!

Mein Fazit


Ich habe zwar an diesem Wochenende keinen Ausblick vom Mailänder Dom aus genossen. Aber dafür ganz oben auf der Wellenrutsche ein fröhliches Kind auf dem Schoß gehabt, das solange lauthals lachte bis wir unten angekommen sind. Außerdem glitzern meine Augen sowieso nicht bei Fashion und Co. Sondern vor allem, wenn die meines Sohnes es tun, glänzen meine Augen automatisch mit. Er hatte so viel Spaß, daher hat sich der Besuch der TobeBox in Oberhausen eindeutig gelohnt! Leckeren Kaffee gab's für mich ja auch. Und ok ich gebs zu, trotz meiner anfänglichen Abneigung gegenüber Indoor-Spielplätzen: Am Ende hatte ich auch Spaß! Viel Spaß sogar. Das war auf jeden Fall nicht unser letzter Ausflug in die TobeBox. Aus eigener Erfahrung können wir sie nur weiterempfehlen! Vielleicht feiern wir in Zukunft dort sogar mal Kindergeburtstag. Das könnte ich mir sehr gut vorstellen.


Alle genauen Infos zu Öffnungszeiten, Eintrittspreisen usw. findest Du online auf der TobeBox Homepage. Hier wirst du außerdem über die vielen tollen Veranstaltungen wie z.B. Übernachtungspartys informiert, die dir die TobeBox über den normalen Indoor-Spielplatz-Betrieb hinaus bietet.
 


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