Low-Carb kann auch lecker sein! – Meine After-Baby Ernährungsumstellung (inklusive Verlosung einer nu3-Produktbox!)

Dienstag, 26. April 2016

Manchmal kommt es vor, dass unerwartet Menschen zu mir kommen und sagen: "Wow, man sieht dir überhaupt nicht an, dass du Mutter bist! Du hast so eine tolle Figur!" Hmmm ok... Was antwortet man denn nun darauf? Denn beim ersten Mal habe ich mich echt gefragt: Ist das jetzt ein Kompliment, oder nicht? Denn eigentlich lege ich es ja nicht darauf an, wie MoJos sehr alte große Schwester, seine besonders junge Tante oder seine Babysitterin auszusehen. Ich bin stolz darauf Mama zu sein. Und das darf man ruhig auch sehen.
 

Ein gesundes Selbstbewusstsein

 
Doch nach meiner anfänglichen Verwirrung sehe ich mittlerweile Sätze wie diese als das an, was sie eigentlich sind: Ein aufrichtiges Kompliment. Und mittlerweile kann ich einfach froh und dankbar sein und solche Bemerkungen meinem Selbstbewusstseins-Konto gutschreiben. Denn eine Zeit lang war dieses aufgrund meiner Figur ziemlich angeschlagen. Denn leider gehöre ich keineswegs zu den Frauen, die sich trotz zusätzlicher Baby-Kilos auch Monate/Jahre nach der Geburt ihres Kindes wohl in ihrem Körper fühlen können.
 

Meine Zunehm-Geschichte

 
Meine Schwangerschaft bemerkten in den ersten sechs Monaten nur diejenigen, denen ich es erzählen wollte. Das spricht ja bereits dafür, dass ich den Großteil meiner Schwangerschaft über eigentlich keinen wirklichen Anlass für Figur-Frust hatte. Die Waage ging auch erst im letzten SSW-Monat deutlich nach oben. Ich startete damals mit 52 kg, nahm aufgrund von starker Übelkeit zunächst 2 kg ab und landete kurz vor der Entbindung bei 63 Kilo. Also alles im Rahmen. Doch dann haute es mich ordentlich aus den Latschen. Nach der Entbindung zeigte die Waage immer noch 63 kg an. Sollte das ein Scherz sein?! Ist das mathematisch und biologisch überhaupt möglich?
 

Schonend abnehmen, aber wie? 

 
In den ersten Monaten danach fühlte ich mich dick und hässlich und mied den Blick in den Spiegel. Im Rückblick echt schade. Ich hätte gerne früher Frieden mit meinen körperlichen Veränderungen geschlossen. Erst als dies geschehen war, konnte ich anfangen auf gesunde Art und Weise abzunehmen. Ohne mich selbst für die Zahl auf der Waage zu hassen. Ich wollte mir und meinem Körper mit einer guten Ernährung und dem langsamen Wiedereinstieg mit Sport einfach etwas Gutes tun. Über das Thema Sport werde ich in Zukunft auch noch schreiben. Doch das erste, was mir beim Abnehmen besonders geholfen hat, war eine schonende Ernährungsumstellung. Ich habe erstmal das ein oder andere ausprobiert, verschiedene Abnehm-Methoden getestet und landete am Ende bei Low-Carb. Jeder Körper und jeder Stoffwechsel ist anders. Doch bei mir persönlich hat der sparsame Umgang mit Kohlenhydraten die größten Erfolge gebracht.
 

Nicht umsonst so beliebt: Low-Carb

 
Was mir an Low-Carb so gut gefällt: Man muss sich nicht ständig mit Hunger herumplagen. Denn man isst ja nicht unbedingt weniger, sondern einfach andere Dinge. Quasi gleichzeitig mit MoJos Beikost-Start versuchte auch ich mehr Obst und Gemüse in meine Mahlzeiten zu integrieren. Auch neue Sorten auszuprobieren. Außerdem habe ich Quinoa für mich entdeckt. Sehr gesund und gut zubereitet auch mega lecker. Im Low-Carb-Bereich gilt Quinoa als perfekter Ersatz für Reis. So wie Blumenkohl anstatt Kartoffeln, Gemüse-Spaghetti anstelle von Nudeln und Reiswaffeln als Ersatz für Brot. Dass man bei Low-Carb nicht schlecht essen muss, erkennt man bei leckeren Diätrezepten wie diesen recht schnell.
 

Low-Carb-Produkte von nu3!

 
Doch der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Bald beginnt man trotzdem lieb gewonnene Kohlenhydrate-Bomben wie Nudeln, Reis, Brot und Co. zu vermissen. Vor allem, wenn man wie ich ein richtiger Pasta-Liebhaber ist. Wenn man Low-Carb erst einmal für sich entdeckt hat, verfällt man daher fast schon in Jubelgeschrei, wenn man zum ersten Mal bemerkt, dass Marken wie nu3 genau solche eigentlichen No-Go Produkte in einer kohlenhydratarmen Variante anbieten! Reis, Spaghetti oder Fettucine mit nur 14 kcal pro Portion sind dann auf einmal kein Problem mehr.  Dank Glucomannan, einem löslichen Ballaststoff aus dem Mehl der Konjak Knolle. Hier stelle ich euch mein neuestes Produktpaket von nu3 vor, das einem garantiert die Angst vor Low-Carb nimmt:
 
 

Low-Carb und lecker? Auf jeden Fall! Außerdem sind die hier vorgestellten Produkte perfekt für den Mama-Alltag geeignet. Denn da muss es bekanntlich immer schnell gehen. Und kaum zu glauben: Reis und Nudeln in der kohlenhydratarmen Variante haben eine Zubereitungszeit von nur 2 Minuten! Auch Brot backen, wäre ein Akt den ich mir sonst nie antun würde. Doch mir dieser Backmischung geht es so unkompliziert wie nie. Euch Mamis, die den Babybrei selbst kochen, kommt's bestimmt bekannt vor: Auch das Dauer-Geschnippel in der Küche nervt. Mit nu3 lässt sich der gesunde Smoothie-Trend mitmachen, und zwar dank Pulver ganz ohne Messer oder Mixer. Wer gerne sehen will, welche Gerichte ich aus diesen Zutaten gezaubert habe, kann sich in den nächsten Tagen immer mal wieder auf Facebook oder (meinem miserabel gepflegtem) Instagram Fotos hierzu ansehen.
 
Und das tolle: In Zusammenarbeit mit nu3, könnt auch ihr so ein Produktpaket bei mir gewinnen! Die Teilnahmebedingungen habe ich unten für euch aufgelistet!
 

Der Abnehm-Erfolg

 
Aber um das Ganze Abnehm-Thema noch komplett zu machen. Das Ende vom Lied sah bei mir so aus: Circa 7 Monate nach MoJos Geburt hatte ich nach und nach mein altes Gewicht wieder zurück. Und war sehr froh, meinen alten Kleiderschrank wieder komplett nutzen zu können. Bei anderen geht's schneller. Ich weiß. Doch unnötigen Druck sollte man sich als frischgebackene Mama sowieso lieber sparen. Abnehmen gelingt besser, wenn man es langsam angehen lässt. In seinem ganz eigenem Tempo.  
Denn zusammengefasst stehe ich zum Thema Abnehmen nach der Geburt so: Du willst Dich gerade nicht abmühen, um wieder in Deine alten Hosen zu passen? Gut, sei stolz und dankbar auf die Höchstleistung die dein Körper während der Schwangerschaft erbracht hat! Auch mit zusätzlichen Kilos darfst du dich rundum gut finden. Du willst aber lieber schnell wieder aussehen wie früher? Auch schön. Dann fang damit an. So oder so, es kommt eigentlich nur darauf an sich als frischgebackene Mama wohl zu fühlen, egal ob pummelig oder skinny. Ich persönlich mag es nur nicht, wenn man es sich selbst in einer Opferrolle gemütlich macht. Denn mit ein wenig Mühe und viel Geduld ist alles möglich! Auch den Körper zu bekommen, mit dem man sich am wohlsten fühlt. Man muss nur ein wenig Mut zum Ausprobieren haben, um in Sachen Sport und Ernährung den Weg zu finden, der am besten zu einem selbst passt.
 
 
Ihr habt Lust Low-Carb mit den vorgestellten Produkten von nu3 einmal auszuprobieren? Dann gewinnt hier auf meinem Blog eine abwechslungsreich zusammengestellte Produktbox. (Nudeln und Reis im jeweils im 2er Pack, Smoothies jeweils im 3er Pack), 1x Brotmischung, 1x Müsli)
Mitmachen ist ganz einfach:
 
  • Werdet auf Facebook Fan von MoJos Mom
  • Schreibt mir hier oder bei Facebook in einem Kommentar, welches Produkt aus der Box ihr besonders interessant findet. Ich lose dann unter allen Likes und Kommentaren einen Gewinner aus. 
  • Das Gewinnspiel endet am 06.05. um 23:59 Uhr.
 
Für alle weiteren Infos melde ich mich hinterher direkt beim Gewinner. Ich wünsche euch viel Glück =)
 

Der Wickey Flip Sandkasten – So kann die Gartensaison für Kinder beginnen! #werbung

Donnerstag, 21. April 2016

Rechnerisch gesehen ist es natürlich nicht so. Doch irgendwie kommt es mir trotzdem so vor, als wäre ich gestern erst von der Baby- zur Kleinkindmama geworden. Kaum zu glauben, wie stark sich der gemeinsame Alltag verändert, wenn das eigene Kind immer mobiler wird! Unter anderem merke ich das dadurch, dass der Spielplatz mittlerweile zu einem festen Programmpunkt für uns geworden ist. MoJo genießt es sich austoben zu können und könnte vor allem stundenlang im Sand spielen.

Spielplatz vs. eigener Sandkasten

Doch ehrlich gesagt habe ich selbst manchmal gar keine Lust nicht allzu viel Lust auf den ganzen Spielplatz-Smalltalk der Eltern. Da möchte ich lieber ein wenig meine Ruhe haben, ohne dass MoJo auf seinen Spielspaß draußen verzichten soll. Daher musste für diesen Frühling/Sommer als zusätzliche Spielmöglichkeit ein Sandkasten für den Garten her. Denn so kann man auch ganz unkompliziert raus ohne das Private zu verlassen. Während MoJo seinen Spaß bei Buddeln und Co. hat, kann ich währenddessen auch etwas erledigen oder bei Bedarf auch ungestylt und ungesehen wie eine Vogelscheuche daneben sitzen :D Der passende Sandkasten dafür ist schonmal da. Am Ende wurde es bei uns der neue Wickey Flip Sandkasten!
 
http://www.wickey.de/sandkasten-klappdeckel-flip-110x125cm.html
 

Warum der Wickey Flip Sandkasten?

Was mir am Wickey Flip Sandkasten so gut gefällt ist, dass er komplett aus Holz besteht. Ich mag diese bunten Plastikteile einfach nicht. So ein Holz-Sandkasten will zwar über die Jahre gepflegt werden, ist dafür dann aber auch dementsprechend stabil und langlebig. Außerdem fügt der Wickey Flip Sandkasten sich unauffällig in jedes Garten-Konzept ein. Besonders praktisch fand ich bei diesem Modell außerdem bereits auf den ersten Blick, dass er rechts und links mit zwei Sitzbänken versehen ist. Genau diese bequemen Highlights lassen sich darüber hinaus nach dem Spielen mit zwei Handgriffen ganz einfach zum Klappdeckel für den Sandkasten umfunktionieren. So bleibt der Sand auch bei schlechterem Wetter gut geschützt. Da das alles sehr vielversprechend aussah, freuten wir uns über die kurze Lieferzeit. So konnten wir auch in der selben Woche der Bestellung noch mit dem Aufbau beginnen!

Zum Aufbau

Der Aufbau braucht zwar ein wenig Zeit, da die die benötigten Bretter einfach unverschraubt und somit platzsparend geliefert werden. Doch mit den beiliegenden Schrauben kriegt selbst jede Mami, die schonmal irgendein Schränkchen oder ähnliches zuhause zusammengebaut hat, den Aufbau des Wickey Flip Sandkastens mit Sicherheit hin. Zwei helfende Hände zum Festhalten sind jedoch praktisch. Dank gut verständlicher Bedienungsanleitung gelingt der Aufbau völlig unkompliziert und mit dem passenden Spielsand kann der Buddelspaß danach eigentlich sofort beginnen. Am besten im Baumarkt kaufen, dort kostet er nur rund 2 Euro pro 25 Kilo. Circa 220 kg lassen sich bequem in den Wickey Flip Sandkasten einfüllen. 
 

Spielspaß für den Garten

Und ich finde das Endergebnis kann sich doch eindeutig sehen lassen! Der Wickey Flip Sandkasten ist circa 110 x 125 cm groß und bietet somit den Kleinen genug Platz zum Spielen ohne allzu viel Raum im Garten einzunehmen. MoJo war einfach hin und weg! Er stand schon während des Aufbauens mit Eimer und Schaufel daneben und konnte es kaum abwarten, seinen ersten eigenen Sandkasten einzuweihen! Gerade war der letzte Sandsack eingefüllt, machte er es sich auch schon auf der Sitzbank gemütlich. Seit rund zwei Wochen ist der Sandkasten nun bei uns "im Betrieb" und er wurde für MoJo zum kleinen Outdoor-Highlight. Und auch ich genieße es, bei Bedarf auch mal eine privatere Alternative zum Spielplatz zu haben.
 

Unser Fazit:


Vor allem die hohe Qualität und das funktionale Design des Wickey Flip Sandkastens aus Holz hat uns vollkommen überzeugt! Daher finde ich, dass sich das Preis-Leistungs-Verhältnis bei einem Preis von rund 65 Euro und kostenlosem Versand durchaus sehen lassen kann. Auch vom Hersteller Wickey habe ich einen sehr positiven Eindruck bekommen.
Ein Blick in den Online-Shop von Wickey lohnt sich auf jeden Fall, wenn ihr auf der Suche nach Holzspielgeräten für den Garten seid. Zurzeit ist das platztechnisch für uns nicht möglich, aber vielleicht erfüllen wir unserem Kleinen auch mal den Traum und er bekommt einen eigenen Spielturm mit Rutsche. Wenn es so weit ist, haben wir in Wickey auf jeden Fall schonmal eine Marke unseres Vertrauens gefunden.
 
 
 
Habt ihr auch einen Sandkasten im Garten stehen? Oder zieht es euch und eure Kleinen dann doch eher auf den Spielplatz?
 
 

Wenn aus kleinen Jungen Ehemänner werden

Montag, 18. April 2016

Jedes Jahr aufs Neue freue ich mich, wenn unsere Freunde und Verwandten die berühmte Hochzeitssaison zu etwas ganz Besonderem für all ihre Lieben machen. In diesem Jahr gibt es für uns sogar vierfach Grund zum Mitfeiern. Eine Hochzeit pro Monat. Von April bis Juli wird uns 2016 das Hochzeitsthema begleiten. Die erste Hochzeit für dieses Jahr haben wir nun im allerbesten Sinne "hinter uns". Es war ein wundervolles Fest! Das Brautpaar bedeutet uns persönlich sehr viel. Auch für MoJo sind sie geliebte Bezugspersonen. Wir haben daher schon lange diesem besonderen Tag gemeinsam entgegen gefiebert.
 

Zeitgefühl

 
Aber auch wenn man es vielleicht vermuten könnte: Mit meiner Überschrift meine ich nicht den schicken Bräutigam, der an diesem Wochenende "Ja" zu seiner geliebten Jetzt-Ehefrau sagen durfte ;) Obwohl seine eigene Mutter ihn sehr wahrscheinlich doch an seinem Hochzeitstag angesehen hat, wie er in seinem Anzug dastand, Hand in Hand mit seiner Braut, und sich gefragt hat: "Wie schnell kann die Zeit verfliegen?" Denn wenn man wie ich vor kurzem noch ein kleines Baby im Arm getragen hat und nun ein Kleinkind an der Hand hält, sieht die Welt noch ganz anders aus. Da kann man sich eigentlich kaum vorstellen, dass auch dieser kleine Junge mit großer Wahrscheinlichkeit irgendwann vor einer Hochzeitsgesellschaft stehen wird und der Frau seiner Träume einen Ring anstecken wird.
 
 
 

Irgendwann einmal

 
Zum Glück ist MoJo noch klein und ich darf noch viele Jahre genießen, in denen ich als Mama seine uneingeschränkte Nummer 1 bleiben darf ;) Aber natürlich wünsche ich mir, dass auch er irgendwann mal ein erwachsener Mann wird, der sein Leben immer selbständiger lebt und eines Tages sogar mit jemandem teilen wird. Irgendwie war es albern. Doch als MoJo an diesem Wochenende unseren Freunden die Eheringe bringen durfte, war ich wirklich gerührt. Und kurz darauf musste ich daran denken, dass mein kleiner Junge, der nun stolz Richtung Brautpaar läuft, auch irgendwann einmal an ihrer Stelle stehen wird. Und ich werde in der ersten Reihe sitzen (hoffentlich immer noch unverschämt jung aussehen) und ein paar Tranchen verdrücken.
 

Schon heute

 
Auch wenn das noch weit entfernte Zukunftsmusik ist. In der Art wie ich meinen kleinen Sohn heute erziehe, will ich bereits an die tolle Frau denken, die er einmal heiraten wird. Wie ich das meine? Indem wir ihm jetzt schon anhand unseres Beispiels zeigen, wie man die eigene Mama sowie andere Frauen und Mädchen gut behandelt, wird er für seine Zukünftige hoffentlich einmal genau der Gentleman sein, den sie verdient. Indem er lernt, dass Zusammenleben Teamwork ist, wird es in seinem Zuhause hoffentlich nur selten Streit um den Haushalt geben. Und indem er zu schätzen lernt, worauf es im Leben wirklich ankommt, wird mein Sohn hoffentlich auch die Weisheit haben die Frau zu finden, die die beste Seite in ihm zum Vorschein bringt. Mit der er glücklich sein kann und wegen der er mit Gewissheit sagen kann, dass es wahre Liebe wirklich gibt.
 

Zukunftsfreude

 
Ich bin stolz als Mutter eines Sohnes das Glück zu haben, ihn auf seinem Weg zum jungen Mann zu begleiten. Ihm während dieser Reise soviel Liebe, Selbstvertrauen und Vernunft mitgeben zu dürfen, dass er irgendwann selbst seine eigene Familie gründen kann. Und hoffentlich werde ich auch so eine Schwiegermutter sein, die je nach Bedarf weiterhin eine große Stütze bleiben kann oder sich auch mal eine Weile dezent im Hintergrund hält. Man darf gespannt sein. Bis dahin genießen wir als Familie MoJos Kindheit in vollen Zügen. Denn auch wenn man es immer ein wenig im Hinterkopf behalten sollte, darf das mit dem Erwachsenwerden ja ruhig noch eine Weile dauern ;)
 
 

 

Vom Vermissen

Freitag, 15. April 2016

Gerade ist MoJo in unserem Bett eingeschlafen. Seinen kleinen Arm hat er um meinen Hals gelegt. Wir liegen sogar Wange an Wange. Eigentlich wollte ich doch noch aufstehen. Schnell die Spülmaschine einräumen und ein paar Mails beantworten. Aber ich bleibe liegen. Der Moment ist einfach zu schade, um ihn jetzt schon wieder kaputt zu machen. Ich beschließe zu warten, bis mein Sohn sich von selbst wieder wegdreht. Doch stattdessen schmiegt er sich bei der kleinsten Bewegung noch fester an mich an. Auch ich schlafe ein. Mit einem ganz seligen, kuscheligen Gefühl des Geliebt-Seins...  Am Morgen danach stand ich übrigens auf und sah aus wie Kung Fu Panda. Denn Abschminken stand abends ja auch noch auf meiner To-Do Liste. Aber naja, dafür sitze ich nun schon früh am Morgen schick angezogen am PC. Wenn auch in den Klamotten von gestern.
 

Solo-Roadtrip

 
Wie es überhaupt zu dieser Extra-Portion Liebe von meinem Sohn für mich kam? Denn zumindest so extrem verschmust ist er sonst eigentlich nicht. Er hatte mich schlichtweg vermisst. In der Regel läuft es immer so ab, dass er mittags/abends neben mir im Bett einschläft und ich in dann ganz vorsichtig in sein eigenes Bettchen lege. Warum ich das an diesem Abend nicht über's Herz gebracht habe? Auch ich habe ihn vermisst. Sehr sogar. Eigentlich waren mein Mann und ich nur fünf Stunden unterwegs gewesen. MoJo hat solange Oma und Opa fleißig bei Laune gehalten. Ich habe besonders die Hinfahrt echt genossen. Über die Autobahn fahren ohne sich darum Gedanken zu machen, wie man den kleinen Mann am besten unterhalten kann. Und ohne panisch nachzuschauen, ob man nicht die ganzen Snacks vergessen hat, die für längere Autofahrten bei uns das A und O sind. Doch schon spätestens bei der Rückfahrt konnte ich es kaum erwarten, MoJo endlich wieder bei mir zu haben.

 

Schneller als gedacht

 
Kennt ihr das? Man freut sich echt sehr darüber, dass man mal wieder ein wenig Zeit ohne Kind hat und dann vermisst man den kleinen Schatz bereits nach wenigen Stunden. Oder vielleicht sogar Minuten? Ich würde fast behaupten, dass das eine unter Mamas ganz weit verbreitete Nebenwirkung der Mutterliebe ist. Man kann eine Auszeit echt gut gebrauchen, doch irgendwann schaltet das Herz ganz schnell wieder auf den Vermissen-Modus. Selbst wenn man, bevor man aufgebrochen ist, eventuell total genervt war von dem ganzen Familientrubel. Von vollen Windeln, dem Kleinschnippeln des halben Kühlschrank-Inhaltes, herumliegenden Spielsachen, Kinder-Gemeckere und Co. Hat man erstmal eine Weile einen kleinen Tapetenwechsel genossen und etwas Abstand zum sonstigen Alltag gefunden, wird man fast schon minütlich entspannter und gelassener. Und kann sich bald wieder darauf freuen, wieder nach Hause zum Kind zu kommen.

 

Vermissen kann echt schön sein

 
Daher empfehle ich mir und euch, dieses Vermissen bei Gelegenheit echt regelmäßig einzuführen. Nicht Vermissen mit dicken Krokodilstränen. Aber dieses Vermissen, wenn du und dein Kind eine Weile lang echt Spaß und eine schöne Zeit habt. Nur zur Abwechslung mal getrennt von einander. Was einen sonst so schnell stresst und kostbare Energie raubt, sieht mit ein wenig Abstand gleich viel weniger schlimm aus. Man merkt, dass es ohne einander echt schön ist. Nur mit einander sogar noch schöner. Außerdem ist der Moment, wenn das Vermissen dann zu Ende ist, doch wirklich unbezahlbar. Wie dein Kind strahlt und auf dich zuläuft, weil es dich gerne ausgiebig begrüßen will. Oder es dich, wie MoJo mich gestern, als eine Art lebendiges Seitenschläferkissen benutzt um zu genießen, dass Mama nun wieder ganz nah bei einem ist. Da hat sich die Vermisserei doch wirklich gelohnt!
 
 
Wie oft schafft ihr es eigentlich mal ohne Kind unterwegs zu sein? Und geht das dann bei euch mit dem Vermissen ähnlich schnell?
 
 
 
 

Jedem das seine: Ob zehn Kinder oder KEINE

Freitag, 8. April 2016

Zunächst einmal danke, dass ihr mir den "MoJo bekommt ein Geschwisterchen"-Aprilscherz nicht übel genommen habt ;) Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie gut es mir getan hat eure Kommentare und Nachrichten dazu zu lesen. Man fühlt sich gleich ganz anders, wenn man weiß dass auch andere Mütter aktuell oder vor einiger Zeit recht ähnliche Überlegungen zu Kind Nr.2 in ihrem Kopf hin und her abgewogen haben. Und am Ende sogar eine Lösung gefunden haben, mit der alle Beteiligten glücklich waren. Oder noch finden werden, ihr Lieben :-* So wie wir, die nun einfach abwarten, was das Leben in naher Zukunft so mit sich bringt, und wann unsere Herzen eventuell bereit dazu sein werden, MoJo tatsächlich ein Geschwisterchen zu spendieren :D
 

Kinderlose Frauen als Hassobjekt

 
Komplett anders erging es Holly Brockwell als sie im Netz, ähnlich offen wie ich in der letzten Woche, über ihren Kinderwunsch berichtete.  Denn bei ihr stellte sich erst gar nicht die Frage, wie viele Kinder sie gerne in die Welt setzen würde. Das Gegenteil war der Fall als die junge Frau klar machte: "Ich will KEINE Kinder." Nicht weil sie Kinder hasse, sondern weil ihr einfach der emotionale Anreiz komplett fehle. In all ihren Wünschen und Plänen für ihr Leben kamen Kinder nicht vor. Und doch ist sie mit dieser Entscheidung glücklich. So glücklich, dass sie sogar in ihrem sehr jungen Alter eine Sterilisation durchführen lassen wollte. So weit so gut. Oder auch nicht? Das, was ihr daraufhin online an Reaktionen entgegen schlug, hatte es eindeutig in sich. Die "nettesten", die sich zu Wort meldeten, bezeichneten sie als "egoistisch", "dumm", "ignorant" oder "psychisch labil". Vor allem Männer machten ihr deutlich, dass eine Frau ohne Kinderwunsch im Prinzip wertlos sei und irgendetwas bei ihr ziemlich schief gelaufen sein musste. Einer rief sogar zu einer Spendenaktion auf, um ihr eine Kehlkopf-Entfernung zu bezahlen, damit sie so einen Mist nicht weiter verbreiten könne.
 

Berurteilt

 
Zunächst einmal: Wie ekelhaft und gemein kann man sein, um überhaupt solche Kommentare zu schreiben? Das einzige, das hier eindeutig schief läuft ist wohl, dass Frauen wie Holly nicht ehrlich über ihren Kinderwunsch reden können, ohne dafür von allen Seiten verurteilt oder beleidigt zu werden. Kriegt man bewusst kein Kind ist man sowieso ein Monster. Kriegt man nur eines, ist man egoistisch, weil man sein Kind um einen Bruder oder eine Schwester bringt. Zwei sind nett, aber drei wären vielleicht auch nicht schlecht für's deutsche Rentensystem. Mehr als drei? Oh meine Güte, braucht ihr Nachhilfe in Sachen Verhütung?! Egal wie man's anstellt, man kann es nur falsch machen. Zumindest in den Augen anderer. Daher ist es meiner Meinung nach umso wichtiger, alle Entscheidungen zur Familienplanung gemeinsam mit dem Partner zu treffen. Und zwar vollkommen unabhängig von außen. Denn letztlich ist es unser Leben und es sind unsere Wünsche und Träume, um die es geht. Und dann soll es mir doch vollkommen egal sein, ob eine andere Frau keine Kinder haben will, oder ob eine andere Familie gleich eine ganze Fußballmannschaft in die Welt setzt.
 

 

Der eigene Traum vom Leben

 
Daher würde ich auch nie eine Frau wie Holly Brockwell verurteilen wollen. Zugegeben: Für mich persönlich wäre die bewusste Kinderlosigkeit nichts. Viel zu groß war schon immer mein Wunsch danach, eine eigene (kleine) Familie zu haben. So groß, dass ich sogar in meinen "wilden 20-ern" hier und da zurückstecke, um diesen Traum schon jetzt zu leben. Ich liebe es meinen Alltag mit einem kleinen, wundervollen Menschen zu teilen. Das Gefühl ein richtiges "Wir" zu sein. Keine Kinder bekommen zu können, wäre für mich ein schlimmer Schicksalsschlag gewesen. Und dennoch kann ich die Gedanken von jungen Frauen wie Holly, die im Leben auch ohne Kinder glücklich werden wollen, durchaus nachvollziehen. Es gibt noch so viel weiteres Spannendes und Sinnvolles, das man mit sich und seinem Leben anfangen kann, abseits davon die Weltbevölkerungsanzahl zu steigern. So viel Gutes, was man dann trotzdem zwar nicht seinem Kind, aber seinen Mitmenschen geben kann.
 

Eine Sache des Gefühls

 
Kinder zu bekommen ist eben heutzutage nichts Rationales mehr. Ich sehe ein: Früher war es notwendig, um das eigene Überleben zu sichern. Kinder halfen überall dort mit, wo es ging. Erwachsene Kinder waren quasi die einzige Altersversicherung, die alternden Eltern blieb. Doch heute? Heute muss doch eigentlich keiner, der es nicht wirklich will, überhaupt Kinder bekommen. Ob ich eine Familie gründe und wie groß diese sein soll, ist eine rein emotionale Entscheidung geworden. Eine Herzensentscheidung, die im besten Falle zwei Menschen gemeinsam treffen. Und das finde ich gut und schön so. Daher sollten wir jedem Herzen selbst überlassen, welchen Weg es wählen will und zu welchem Zeitpunkt. Und zum Glück klappt dies eigentlich ganz gut ohne Beeinflussung durch andere. Also: Leben und leben lassen ;)
 
 
Welche Meinung habt ihr zur Thematik "Frauen ohne Kinderwunsch"? Völlig legitim oder doch irgendwie seltsam?
 
 
 

MoJo bekommt ein Geschwisterchen!

Freitag, 1. April 2016

Also irgendwann mal. Vielleicht. Oder auch doch nicht? Ach keine Ahnung, ich weiß es ja selbst noch nicht. Trotzdem hoffe ich, dass ihr mir die Überschrift an einem Tag wie heute vergeben könnt ;) Er ist also wieder mal da, der 1. April! Vor zwei Jahren erlebten wir den bisher besten Aprilscherz. Gespielt wurde er uns von MoJo. Und ja, ihr rechnet vermutlich richtig. Der kleine Scherzkeks hat das schon quasi aus dem Bauch heraus geschafft. An einem Freitag untersuchte mich meine Gynäkologin und war sich seeeeeehr, seeeeeeehr sicher, dass wir ein kleines Mädchen erwarten würden. Ein Wochenende lang war ich also so etwas wie eine Mädchenmama. Zumindest im Kopf. Am Montag darauf hatten wir eine Überweisung zur Feindiagnostik. Dort erhielt ich dann zu unser Überraschung das wohl eindeutigste Ultraschallbild, das ein Junge jemals liefern könnte :D Danke kleiner MoJo, wir haben herzlich gelacht!
 

Alle guten Dinge sind...?

 
Aber nun ist die kleine Ulknudel inzwischen ein richtiges Kleinkind. Und immer öfter stellt sich uns die Frage, ob und wann er zum großen Bruder werden könnte. Als mein Mann und ich vor ein paar Jahren anfingen über Familienplanung nachzudenken, wurden wir uns recht schnell einig, dass 1 Kind wohl zu wenig wäre, aber drei wohl zu viel. Er selbst ist der Jüngste von insgesamt 5 Geschwistern. Also eigentlich großfamilienerprobt. Um ehrlich zu sein wächst das "bitte nicht mehr als 2" dann wohl doch zum größten Teil auf meinen Mist. Ich selbst war acht Jahre lang Einzelkind, woraufhin ich aber (zum Glück) noch eine kleine Schwester bekam. Aber bei aller Kinderliebe: So oft schwanger zu sein und nun selbst in einer Großfamilie zu leben kann, ich mir für mein Leben beim besten Willen nicht vorstellen.
 
 

(Nicht) noch einmal

 
Aber so ganz alleine ohne Geschwister aufwachsen? Irgendwie habe ich bei dem Gedanken das Gefühl, ich würde meinem Sohn etwas sehr Kostbares vorenthalten. Das "Problem" ist nur, dass ich mir gerade einfach nicht vorstellen kann, noch einmal schwanger zu werden. In meinem Artikel "Traumgeburt oder Geburtstrauma" habe ich euch ja schon davon berichtet, dass die Trennung nach MoJos Geburt und auch die folgenden Stillprobleme bei mir einen sehr schmerzhaften und bitteren Nachgeschmack zum Thema Schwangerschaft & Geburt hinterlassen haben. Wahrscheinlich ist die Angst einfach zu groß, Ähnliches oder Schlimmeres nochmal zu erleben. Dann ist da noch der Zweifel, ob ich mit zwei kleinen Kindern überhaupt zurecht kommen würde. Unseren Alltag zu dritt zu meistern, empfinde ich jetzt schon als ziemlichen Balance-Akt. Aber das noch zusätzlich mit Babybauch oder Neugeborenen auf dem Arm? Irgendwie traue ich mir das zur Zeit nicht zu.
 

Egoismus

 
Zusätzlich sind da noch viele weitere Gründe, die eventuell meinerseits recht egoistisch sind und MoJo um ein Geschwisterchen bringen könnten. Den allergrößten Teil meiner Zeit widme ich seit fast zwei Jahren meinem kleinen Sohn. Das ist die erfüllendste und gleichzeitig forderndste Zeit, die ich bisher je erlebt habe. Und auch wenn die Umgewöhnung bestimmt schwierig sein wird: Ein wenig freue ich mich doch darauf, wie es sein wird wenn MoJo in den Kindergarten gehen. Und ich wieder mehr Zeit dafür haben werde, mich mir und meinem Job zu widmen. Jetzt wo dieses Alter bald erreicht ist, wieder schwanger werden? Würde ich auch mir selbst damit überhaupt einen Gefallen tun?
Aber es gibt es noch weitere (egoistische) Gedanken, die mir zu einem potenziellen Kind Nr. 2 in den Sinn kommen. MoJo ist mir selbst in so vielem so ähnlich, die Beziehung und der Alltag mit ihm fallen mir daher verhältnismäßig leicht. Doch wie wäre es, wenn das mit einem Geschwisterchen ganz anders wäre? Wenn es mir viel schwerer fällt, dessen Denken und Handeln nachzuvollziehen. Wenn Probleme auftauchen, bei denen wir mit MoJo zum Glück verschont geblieben sind, weil er ein Kind ist, das gerne unterwegs ist, gerne isst und sogar gerne schläft. Hätte ich einen Wunsch frei würde ich mir außerdem als zweites Kind unbedingt ein Mädchen wünschen. Zwei Söhne? Eigentlich kein Bedarf. Aber das kann man sich ja praktisch gesehen nicht aussuchen. Klingt irgendwie albern, ich weiß. Aber vielleicht könnt ihr es ja aus eurer Erfahrung ein wenig nachvollziehen.
 

Wenn alles stimmt

 
Egal ob meine Gründe, die mich von einer zweiten Schwangerschaft zurzeit noch abhalten, wirklich so begründet sind oder nicht: Ich finde einfach, wenn die Sehnsucht nach einem zweiten Kind noch nicht wirklich greifbar da ist, sollte man es nicht trotzdem tun, weil man es rational gesehen für richtig hält, dass Kind Nr.1 nicht als Einzelkind aufwächst. Ich erinnere mich einfach noch so genau daran, wie groß unser Kinderwunsch vor MoJo war. Wie wir beim Schwangerschaftstest mitgefiebert haben und wie unfassbar die Freude war, als wir wussten, dass wir endlich Eltern werden! Diese Sehnsucht und diese Freude würde ich mir auch für ein zweites Kind wünschen. Und solange diese Gefühle noch nicht da sind, wird ein Geschwisterchen für MoJo auch nicht vom Aprilscherz zur Realität werden. Nicht nur im Kopf, sondern im Herzen soll alles stimmen, finde ich. Natürlich kann sich das alles sehr schnell ändern. Ausschließen will ich gar nichts. Weder dass MoJo ganz bald ein Geschwisterchen bekommt, in einigen Jahren oder vielleicht auch gar nicht. Vielleicht sollte man die Sache mit dem Familienzuwachs auch ganz entspannt angehen. Sich nicht zu viele Gedanken machen. Sondern einfach sehen, was die Zukunft so mit sich bringt.
 
 
Wie war das bei euch? Wann wusstet ihr, dass ihr bereit für ein zweites Kind seid? Oder was hält euch eventuell auch davon ab, erneut schwanger zu werden?
 
 


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